Giessen46ers
46ers müssen Ludwigsburger Angriffspower stoppen
_Tigger am 29.12.2004 um 17:19
In einer wesentlich entspannteren Situation als noch in der Vorsaison können die Gießen46ers am Donnerstagabend (20:00 Uhr, Osthalle) die EnBW-Basketballer aus Ludwigsburg in Empfang nehmen. Hatte der 90:85-Heimsieg gegen die Barockstädter in dem Ende März ausgetragenen Duell zweier stark abstiegsgefährdeter Mannschaften lediglich den sechsten 46ers-Erfolg im 23. Saisonspiel bedeutet, haben die Mittelhessen in der laufenden Spielzeit schon nach zwölf Begegnungen ein halbes Dutzend Erfolge zu Buche stehen. Bei dem Vorhaben, so früh wie möglich den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen, befindet sich das junge Team des Trainergespanns Stefan Koch/Thorsten Leibenath trotz der einen Tag vor Heiligabend erlittenen 88:108-Niederlage in Leverkusen klar auf Kurs.
Noch etwas besser stellt sich die Lage bei den Ludwigsburgern dar. Nachdem man den TBB Trier am zweiten Weihnachtsfeiertag souverän mit 100:86 bezwingen konnte, weist die Mannschaft des 33jährigen Kroaten Silvano Poropat in der Tabelle weiterhin ein positives Punktekonto (14:10) auf und kann sich berechtigte Hoffnungen auf das Erreichen der Play-Off-Runde machen. Vor allem die Offensivstärke zeichnet die Mannen aus Baden-Württemberg aus. Allen voran ist hier der Litauer Andrius Giedraitis zu nennen. Der 31jährige Forward, der 16,4 Punkte pro Spiel zu Buche stehen hat, ist nach Meinung von Stefan Koch ein ganz ausgefuchster Allrounder, der mit Vorliebe Fouls zieht und beim Ausnutzen der Ein-Punkt-Chancen kaum Schwächen zeigt. Mit 81 Treffern bei 94 Versuchen führt Giedraitis die Liste der im Korb versenkten Freiwürfe ganz deutlich vor dem Berliner Wright, dem Bonner Milisavljevic und dem Tübinger Jones (alle 60) an, bei der Anzahl der Versuche weist lediglich Chris Williams von den SKYLINERS einen höheren Wert (100) auf. Auch an der 6,25m-Linie sollte man den Osteuropäer, der bis dato 41,2% seiner Dreier im Korb untergebracht hat, nicht unbedingt alleine stehen lassen.
Mit dem 24jährigen Point Guard Jerry Green (42,4% Dreier bei 14,0 Punkte und 4,8 Assists pro Spiel), der in der Saison 2002/03 schon einmal für den Mitteldeutschen BC in der BBL gespielt hat, dem 25jährigen Forward Andy Kwiatkowski (38,9 Prozent Dreier, durchschnittlich 7,0 Punkte und 3,2 Rebounds in knapp 21 Minuten Spielzeit) und dem sehr athletischen us-amerikanischen Power Forward Lamayn Wilson (37,5% Dreier bei 14,1 Punkten und 7,8 Rebounds) sind noch weitere EnBW-Akteure mit Stärken aus der Dreipunktdistanz ausgestattet. Dazu kommt mit Marko Samanic ein korbgefährlicher Center (14,5 Punkte pro Spiel), der ebenfalls von außen werfen kann (Dreierquote 33%).
"Wir müssen sie stoppen", wünscht sich Koch, dass seine Truppe nach der schwachen Defensivleistung von Leverkusen in den Spielen gegen Ludwigsburg und in Bamberg (Sonntag, 17:00 Uhr) wieder eine aggressive und wenig gegnerische Punkte gestattende Verteidigung etabliert. Besonders seine Außenspieler nimmt der Übungsleiter in die Pflicht. Sie müssten mit mehr Konzentration, mehr Härte und mehr Konsequenz zu Werke gehen als zuletzt gezeigt. Während die Bonner Außenspieler beim letzten Gießener Heimsieg vor eineinhalb Wochen 70 der 82 Bonner Punkte markierten, waren es bei der Partie in Leverkusen 91 der 108 Bayer-Zähler, die auf das Konto der Aufbau- und Flügelspieler gingen. Ausfälle gibt es auf Gießener Seite nicht zu beklagen. Nach den beiden trainingsfreien Weihnachtsfeiertagen bekam Mannschaftskapitän Florian Hartenstein am Montag in der abendlichen Übungseinheit einen Schlag auf die Lippe, der mit zwei Stichen genäht werden musste. Einem Mitwirken des Centers steht aber nichts im Wege.
Presseinfo: Gießen46ers (Thorsten Alver)
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Noch etwas besser stellt sich die Lage bei den Ludwigsburgern dar. Nachdem man den TBB Trier am zweiten Weihnachtsfeiertag souverän mit 100:86 bezwingen konnte, weist die Mannschaft des 33jährigen Kroaten Silvano Poropat in der Tabelle weiterhin ein positives Punktekonto (14:10) auf und kann sich berechtigte Hoffnungen auf das Erreichen der Play-Off-Runde machen. Vor allem die Offensivstärke zeichnet die Mannen aus Baden-Württemberg aus. Allen voran ist hier der Litauer Andrius Giedraitis zu nennen. Der 31jährige Forward, der 16,4 Punkte pro Spiel zu Buche stehen hat, ist nach Meinung von Stefan Koch ein ganz ausgefuchster Allrounder, der mit Vorliebe Fouls zieht und beim Ausnutzen der Ein-Punkt-Chancen kaum Schwächen zeigt. Mit 81 Treffern bei 94 Versuchen führt Giedraitis die Liste der im Korb versenkten Freiwürfe ganz deutlich vor dem Berliner Wright, dem Bonner Milisavljevic und dem Tübinger Jones (alle 60) an, bei der Anzahl der Versuche weist lediglich Chris Williams von den SKYLINERS einen höheren Wert (100) auf. Auch an der 6,25m-Linie sollte man den Osteuropäer, der bis dato 41,2% seiner Dreier im Korb untergebracht hat, nicht unbedingt alleine stehen lassen.
Mit dem 24jährigen Point Guard Jerry Green (42,4% Dreier bei 14,0 Punkte und 4,8 Assists pro Spiel), der in der Saison 2002/03 schon einmal für den Mitteldeutschen BC in der BBL gespielt hat, dem 25jährigen Forward Andy Kwiatkowski (38,9 Prozent Dreier, durchschnittlich 7,0 Punkte und 3,2 Rebounds in knapp 21 Minuten Spielzeit) und dem sehr athletischen us-amerikanischen Power Forward Lamayn Wilson (37,5% Dreier bei 14,1 Punkten und 7,8 Rebounds) sind noch weitere EnBW-Akteure mit Stärken aus der Dreipunktdistanz ausgestattet. Dazu kommt mit Marko Samanic ein korbgefährlicher Center (14,5 Punkte pro Spiel), der ebenfalls von außen werfen kann (Dreierquote 33%).
"Wir müssen sie stoppen", wünscht sich Koch, dass seine Truppe nach der schwachen Defensivleistung von Leverkusen in den Spielen gegen Ludwigsburg und in Bamberg (Sonntag, 17:00 Uhr) wieder eine aggressive und wenig gegnerische Punkte gestattende Verteidigung etabliert. Besonders seine Außenspieler nimmt der Übungsleiter in die Pflicht. Sie müssten mit mehr Konzentration, mehr Härte und mehr Konsequenz zu Werke gehen als zuletzt gezeigt. Während die Bonner Außenspieler beim letzten Gießener Heimsieg vor eineinhalb Wochen 70 der 82 Bonner Punkte markierten, waren es bei der Partie in Leverkusen 91 der 108 Bayer-Zähler, die auf das Konto der Aufbau- und Flügelspieler gingen. Ausfälle gibt es auf Gießener Seite nicht zu beklagen. Nach den beiden trainingsfreien Weihnachtsfeiertagen bekam Mannschaftskapitän Florian Hartenstein am Montag in der abendlichen Übungseinheit einen Schlag auf die Lippe, der mit zwei Stichen genäht werden musste. Einem Mitwirken des Centers steht aber nichts im Wege.
Presseinfo: Gießen46ers (Thorsten Alver)
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