BBL

Neue Namen, neue Stars

TheBloob am 22.09.2016 um 18:25

Natürlich ist mit Aleksandar Djordjevic der Headcoach der Bayern der größte Name des internationalen Basketballs, aber auch auf dem Parkett gibt es einige bekannte neue Stars:

Fabien Causeur: Der Shooting Guard kam vom spanischen Spitzenklub Vitoria zu Brose Bamberg und wird trotz anderer Spielweise als der Nachfolger von MVP Brad Wanamaker gesehen. Große Schuhe für den französischen Nationalspieler mit der linken Klinke!

Devin Booker: Der MVP der ersten französischen Liga verteilt 113 Kilo auf seine 2,05 Meter und soll für die Bayern in der Zone dominieren. Bei seinen Stopfbällen müssen sich die Korbanlagen auf amtliche Belastungstests einstellen. Bitte beachten: Nicht verwechseln mit dem gleichaltrigen Namensvetter, der bei den Phoenix Suns in der NBA auf der Zwei spielt!

Peyton Siva: Der Aufbau der Albatrosse gewann 2013 mit den Louisville Cardinals die NCAA-Meisterschaft. Während seiner Collegezeit wurde in den USA darüber berichtet, wie er seinen Vater vom Selbstmord abhielt (ESPN, Youtube). Vergangene Saison war Siva für Caserta der beste Assistgeber sowie der beste Balldieb der ersten italienischen Liga.

Maodo Lo: Bereits 36 Länderspiele, ein Studium am Elitecollege Columbia, Mutter Elvira Bach eine Künstlerin, deren Werke bis zu 80.000 Euro einbringen und bereits im Guggenheim und im MoMa in New York ausgestellt wurden – ohne Zweifel ist Maodo Lo der einheimische Jungprofi, dessen Wechsel in die easyCredit BBL die höchsten Wellen schlug, trotzdem wird er sich nach der EM-Quali seine Minuten im tiefen Bamberger Kader erst erarbeiten müssen.

Patrick Christopher: Vergangene Saison klappte es bei den Eisbären mit einem Spieler aus dem NBA-Umfeld nicht wirklich gut: NBA-Veteran Tyrus Thomas schlug nicht wie erwartet ein. Dennoch wird mit Patrick Christopher nun ähnliches versucht: Der Flügelspieler absolvierte 2014/15 vier Partien für die Utah Jazz, pausierte nach einer Knieverletzung ein Jahr und möchte in Bremerhaven nun seine Karriere neu anschieben.

Die easyCredit BBL live in bewegten Bildern:

Neu ist in dieser Saison der feste Sendeplatz am Freitagabend ab 19.00 Uhr, wo SPORT1 bis zu 48 Spiele live und exklusiv im deutschen Free-TV übertragen wird. An diesem Freitag, den 23. September, eröffnen der amtierende Champion Brose Bamberg und der FIBA-Europe-Cup-Gewinner FRAPORT SKYLINERS die Saison bei SPORT1. Dazu wird der neue regelmäßige Sendeplatz am Freitagabend in den sozialen Medien mit dem Hashtag #tgif! („Thank God it’s Friday!“) in Szene gesetzt. Die aktuellen Termine der SPORT1-Übertragungen gibt es immer hier.

Außerdem werden natürlich das dritte Jahr in Folge bei Telekom Basketball alle Spiele der Saison in HD live und on demand gezeigt. Am Samstagabend gibt es mit „Telekom Basketball Courtside Live“ jede Woche eine besondere Partie, bei der neben einer aufwendigeren Produktion auch Spielerportraits sowie Bilder aus den Kabinen der Teams präsentiert werden. Zudem soll es mit 15.30 Uhr, 18.00 Uhr und 20.30 Uhr künftig quasi nur noch drei Kern-Sprungballzeiten geben.

Das BIG Saisonvorschau-Magazin:

Seit Dienstag ist mit der großen Saisonvorschau der BIG der Klassiker für den Start in die 51. Spielzeit erhältlich: Auf 196 Seiten wird umfassend über die deutsche Basketballsaison informiert. Das Magazin kann unter www.big-basketball.de direkt bestellt werden.

Rückkehrer und Altstars:

In dieser Saison gibt es besonders viele prominente Rückkehrer in die höchste deutsche Spielklasse, hier die bekanntesten:

Julius Jenkins (35), Immanuel McElroy (36) und Filiberto Rivera (33): Wären wir im vergangenen Jahrzehnt, könnte Aufsteiger Jena mit diesem Backcourt um die Deutsche Meisterschaft spielen. Aber auch im Herbst der Karriere werden die drei Veteranen für gute Entscheidungen in der Crunchtime gut sein.

Derrick Allen: Mit Vechta hat auch der zweite Aufsteiger eine Bundesliga-Legende im Kader. Der 36-jährige Allen läuft für seinen siebten Klub in der Beletage auf und absolviert seine elfte Saison in unserer Liga.

Tim Ohlbrecht: Der 84-malige deutsche Nationalspieler ist nach einem Jahr im sibirischen Krasnojarsk zurück in Ulm und gibt dem Vizemeister aus Ulm dringend benötigte Zentimeter und Athletik am Korb.

Reggie Redding: Den Point Forward hatte es nach jeweils zwei Jahren in Tübingen und Berlin in die Türkei gezogen; nun ist er zurück und wird bei den Bayern an der Seite von den alten Kollegen Alex Renfroe und Alex King auflaufen.

Tony Gaffney: Der athletische Vielflieger spielte zwei Jahre in Bonn, wurde danach 2015 mit Hapoel Jerusalem israelischer Meister und wird nun für Berlin durch die Hallen der easyCredit BBL fliegen.

Ryan Thompson: Sehr eleganter Flügelspieler, der in der Saison 2014/15 mit Bamberg Meister wurde und anschließend in Serbien und der Türkei aktiv war. Könnte er in Bonn zum Liga-Topscorer werden?

Benas Veikalas: Der litauische Dreier-Spezialist hat von 2011 bis 2015 für Bonn 284 Dreier eingenetzt; jetzt ist er aus Italien zurück und soll in Göttingen eine tragende Rolle übernehmen.

Deutsche Talente und Jungstars:

Auch diese Saison wird von einigen einheimischen Jünglingen der Durchbruch erwartet. Wir stellen einige kurz vor:

Bazoumana Kone: Der Combo Guard ist ein Kumpel von Dennis Schröder und möchte nach einem tollen Zweitligajahr in Hamburg nun in Ludwigsburg den Durchbruch schaffen. Schröder behauptet, Kone könne es in die NBA schaffen …

Andreas Obst: Erst mehrere Jahre beim Meister in Bamberg vor allem im Training gelernt, nun wird der Combo Guard in Gießen von Denis Wucherer Einsatzzeit satt bekommen.

Ismet Akpinar: Wird der Aufbau im vierten Jahr in Berlin von der Leine gelassen? Der neue Trainer ist bekannt dafür, auf Nachwuchs zu setzen.

Karim Jallow: Der Flügelspieler ist ohne Zweifel ein großes Talent, wird es aber weiter schwer haben, bei den Bayern Minuten zu sehen.

Georg Voigtmann: Der kleine Bruder von Nationalspieler Joe Voigtmann steht bei Würzburg erstmals in einem Erstligakader – alles, was über Garbage Time hinausgeht, wäre eine Überraschung.

Robin Amaize: Der Flügelspieler war diesen Sommer beim Nationalteam dabei – großartiger Athlet, der seinem Coach Raoul Korner aus Braunschweig nach Bayreuth folgte. Sollte er einschlagen, ist das Wortspiel für den Spitznamen wohl nicht zu vermeiden …

Jan Wimberg: Der Flügelspieler war in allen DBB-Nachwuchsteams Leistungsträger – alle warten auf seine feste Rolle in der Oldenburger Rotation. Starker Allrounder, der von allem etwas kann.

Niklas Kiel und Isaac Bonga: Der bewegliche Big Men Kiel und der 16-jährige Riesenaufbau Bonga sind die nächsten Langzeitprojekte in Frankfurt. Irgendwer muss schließlich die Minuten von den abgewanderten Barthel/Voigtmann/Klein erhalten.

Die jüngsten Spieler der Historie:

Da bei Bonga die Frage aufkam, ob er der jüngste in unserer Liga eingesetzte Spieler der Geschichte werden könnte, hier einige Recherche-Ergebnisse aus der seit der Saison 1998/99 geführten digitalen Datenbank:

Da bei Isaac Bonga die Frage aufkam, ob er der jüngste in unserer Liga eingesetzter Spieler aller Zeiten werden könnte, hier einige Recherche-Ergebnisse aus der seit der Saison 1998/99 geführten digitalen Datenbank:

Alexander Heide (Ulm): Geboren am 19.07.1991, erster Einsatz am 01.12.2007: 16 Jahre, vier Monate und zwölf Tage

Philipp Schwethelm (Köln): Geboren am 01.05.1989, erster Einsatz am 19.10.2005: 16 Jahre, fünf Monate und 18 Tage

Raed Mostafa (Bonn): Geboren am 05.04.1984, erster Einsatz am 08.10.2000: 16 Jahre, sechs Monate und drei Tage

Aaron Donkor (Göttingen): Geboren am 21.03.1995, erster Einsatz am 19.10.2011: 16 Jahre, sechs Monate und 28 Tage

Isaac Bonga (Frankfurt): Geboren am 08.11.1999, möglicher erster Einsatz am 23.09.2016: 16 Jahre, zehn Monate und 15 Tage

Andreas Wenzl (Ulm): Geboren am 07.02.1993, erster Einsatz am 21.03.2010: 17 Jahre, ein Monat und 14 Tage

Tibor Pleiß (Köln): Geboren: 02.11.1989, erster Einsatz: 11.02.2007: 17 Jahre, drei Monate und 9 Tage

Olumide Oyedeji (Würzburg): Geboren am 11.05.1981, erster Einsatz am 11.09.1998: 17 Jahre, vier Monate und 0 Tage

Dazu ist aus der vordigitalen Zeit bei einigen Nationalspielern wie beispielsweise Sven Schultze in Bamberg und Mike Koch in Gießen zumindest bekannt, dass sie auch bereits als Jugendliche für die BBL-Klubs ihrer Heimatstädte debütierten.

Deutsche Klubs im Europapokal:

Ungeachtet aller Streitigkeiten im europäischen Basketball treten acht Klubs aus der easyCredit BBL in dieser Saison in einem der vier europäischen Wettbewerbe an:

Euroleague: Bamberg
Champions League: Frankfurt / Oldenburg / Ludwigsburg
Eurocup: Berlin / München / Ulm
FIBA Europe Cup: Bonn

Besten Dunk und viel Glück auf neuen Wegen:

Bevor die 51. Saison beginnt, halten wir am Ende kurz inne, um uns bei den folgenden Spieler zu bedanken, welche die Liga verlassen haben:

Bambergs Brad Wanamaker (Darüssafaka, TUR), Münchens John Bryant (Valencia, ESP), Würzburgs Dru Joyce (Minsk, BLR) sowie die früheren NBA-Profis Khalid El-Amin (Göttingen) und Jon Brockman (Ludwigsburg).

Dazu hat der ewige Aleksandar Nadjfeji (Bonn, Köln, Berlin, München und Tübingen) nach 15 Saisons als Profi in Deutschland mit knapp 40 Jahren die Schuhe in den Spind gehängt und möchte künftig nur noch als Tübinger Co-Trainer arbeiten. Glauben wir erst, wenn wir es sehen …

Mit Münchens Paul Zipser (Chicago Bulls) und Frankfurts Joe Voigtmann (Laboral Kutxa Vitoria) haben auch zwei Nationalspieler die Liga verlassen, über deren Karriere in der NBA bzw. in Spanien wir aber bei „On the Road“ weiter regelmäßig berichten werden.

Da am Dienstag bekannt wurde, dass mit Bambergs Yassin Idbihi ein deutscher Veteran künftig vor allem für das Farmteam in Baunach auflaufen wird, erwähnen wir hier drei weitere einheimische Spieler, die nach vielen Jahren in unserer Liga nun kürzer treten:

Robin Smeulders beendete seine Karriere wegen seiner Rückenprobleme. Der Deutsch-Niederländer reifte in Braunschweig zum Profi und spielte die vergangenen sechs Jahre bei den EWE Baskets Oldenburg.

Philip Zwiener spielte elf Jahre in der höchsten deutschen Spielklasse für Berlin, Trier, Bremerhaven und Oldenburg. Nun wird der Olympionike von 2008 ein Bachelor-Studium an der Polizeiakademie in Oldenburg beginnen und nebenbei im Farmteam der EWE Baskets in der ProB spielen.

Robert Kulawick erzielte in seinem letzten Spiel in unserer Liga seinen Karrierebestwert von 20 Punkten und bescherte der BG Göttingen mit sechs von neun Dreiern den Klassenerhalt. Nach diesem zauberschönen Ende geht er mit seiner Familie zurück in seine Heimatstadt Berlin und spielt künftig für Bernau in der ProB.


Pressemitteilung: BBL 



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