Giessen46ers
Gießen46ers beenden Minikrise
Pucki am 05.12.2004 um 20:15
Nach drei Niederlagen in Folge haben sich die Gießen46ers am Samstagabend in der heimischen Osthalle durch einen Sieg über die EWE Baskets Oldenburg wieder zurück in die Erfolgsspur gespielt. In einer von Beginn an hart umkämpften und engen Partie setzten sich die Hausherren am Ende knapp aber aufgrund des Spielverlaufs durchaus verdient mit 85:80 (23:26, 25:15, 17:19, 20:20) gegen die "Donnervögel" aus dem hohen Norden durch.
Dabei hätte der Erfolg durchaus auch etwas deutlicher ausfallen können, doch die Koch-Truppe zeigte vor allem im entscheidenden Schlussviertel Nerven, als etwa unmittelbar in Folge erst Lou Campbell und anschließend Anton Gavel beim Stand von 72:68 freie Fast Break Korbleger verlegten. Und auch sonst erlaubten sich die Gastgeber bei eigener Führung, die sie seit dem zweiten Viertel durchgehend inne hatten, immer mal wieder die ein oder andere Unkonzentriertheit, die von den Gästen meist in Form von Fast Breaks bitter bestraft wurde.
Mit dem schnellen Spiel der Baskets hatten die 46ers vor allem im ersten Viertel so ihre Probleme und hier war es vor allem der eingewechselte Heiko Schaffartzik, der mit zwei Dreiern von der Bank kommend seine Farben bei sechs Punkten Rückstand im Spiel hielt. Überhaupt machte der 20jährige Point Guard an diesem Abend wieder einmal ein starkes Spiel. "Heiko war heute der perfekte Joker an der Seite eines überragenden Anton Gavel" freute sich Headcoach Stefan Koch anschließend über die starke Leistung seines jungen Playmaker-Duos und sprach damit vor allem auch seinem Starting-Point Guards ein großes Kompliment aus.
Zu recht, denn wenn es am heutigen abend so etwas wie einen Matchwinner auszumachen gilt, dann hätte Gavel wohl die besten Chancen. Nicht nur, dass er mit 18 Punkten zum Topscorer avancierte. Auch in der Defense degradierte er seinen Gegenspieler Tyrone McCoy mit für dessen Verhältnisse mageren acht Punkten zu ungewohnter Bedeutungslosigkeit. "Anton ist bereits jetzt einer der besten wenn nicht gar der beste Defensiv-Point Guard der Liga" schwärmt sein Coach daher auch begeistert über die Verteidigungsqualitäten des 20jährigen.
Und so war es auch der dermaßen gelobte Gießener Playmaker, der mit einem Dreier aus einem Fast Break heraus Anfang des zweiten Viertels für die Gießener 31:26-Führung sorgte, die letztlich bis zum Ende Bestand hatte.
Doch bis dahin waren noch einige nervenzerreißende Minuten zu überstehen. Gut zwei Minuten vor Schluss betrug der Vorsprung gerade einmal drei Punkte (76:73), als zunächst Souleymane Wane mit zwei verwandelten Freiwürfen und unmittelbar im Anschluss Chuck Eidson per Steal und vollendetem Fast Break für eine Vorentscheidung sorgten (80:73). In den restlichen eineinhalb Minuten Spielzeit ließen sich die 46ers ihren zweiten Heimerfolg dann nicht mehr nehmen und die 3.100 Zuschauer feierten ihr Team mit Standing Ovations.
Auch Gästecoach Don Beck erkannte den Gießener Erfolg neidlos an: "Glückwunsch an Stefan Koch und sein Team, das heute hart gekämpft hat. Vor allem die jungen Spieler haben eine starke Leistung gezeigt. Unser Ziel war es, die US-Spieler auf Seiten der 46ers zu kontrollieren und das ist uns auch ganz gut gelungen, aber die anderen Spieler sind dafür gut in die Bresche gesprungen."
Gießen46ers: Gavel 18, Wane 16, Schaffartzik 14, Phoenix 11, Campbell 10, Eidson 10, Terdenge 6, Anrin.
EWE Baskets Oldenburg: Black 16, Valters 14, Burke 12, Drmic 9, Strauch 8, Bernard 8, Popescu 5.
Presseinfo: Gießen46ers (Christian Maruschka)
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Dabei hätte der Erfolg durchaus auch etwas deutlicher ausfallen können, doch die Koch-Truppe zeigte vor allem im entscheidenden Schlussviertel Nerven, als etwa unmittelbar in Folge erst Lou Campbell und anschließend Anton Gavel beim Stand von 72:68 freie Fast Break Korbleger verlegten. Und auch sonst erlaubten sich die Gastgeber bei eigener Führung, die sie seit dem zweiten Viertel durchgehend inne hatten, immer mal wieder die ein oder andere Unkonzentriertheit, die von den Gästen meist in Form von Fast Breaks bitter bestraft wurde.
Mit dem schnellen Spiel der Baskets hatten die 46ers vor allem im ersten Viertel so ihre Probleme und hier war es vor allem der eingewechselte Heiko Schaffartzik, der mit zwei Dreiern von der Bank kommend seine Farben bei sechs Punkten Rückstand im Spiel hielt. Überhaupt machte der 20jährige Point Guard an diesem Abend wieder einmal ein starkes Spiel. "Heiko war heute der perfekte Joker an der Seite eines überragenden Anton Gavel" freute sich Headcoach Stefan Koch anschließend über die starke Leistung seines jungen Playmaker-Duos und sprach damit vor allem auch seinem Starting-Point Guards ein großes Kompliment aus.
Zu recht, denn wenn es am heutigen abend so etwas wie einen Matchwinner auszumachen gilt, dann hätte Gavel wohl die besten Chancen. Nicht nur, dass er mit 18 Punkten zum Topscorer avancierte. Auch in der Defense degradierte er seinen Gegenspieler Tyrone McCoy mit für dessen Verhältnisse mageren acht Punkten zu ungewohnter Bedeutungslosigkeit. "Anton ist bereits jetzt einer der besten wenn nicht gar der beste Defensiv-Point Guard der Liga" schwärmt sein Coach daher auch begeistert über die Verteidigungsqualitäten des 20jährigen.
Und so war es auch der dermaßen gelobte Gießener Playmaker, der mit einem Dreier aus einem Fast Break heraus Anfang des zweiten Viertels für die Gießener 31:26-Führung sorgte, die letztlich bis zum Ende Bestand hatte.
Doch bis dahin waren noch einige nervenzerreißende Minuten zu überstehen. Gut zwei Minuten vor Schluss betrug der Vorsprung gerade einmal drei Punkte (76:73), als zunächst Souleymane Wane mit zwei verwandelten Freiwürfen und unmittelbar im Anschluss Chuck Eidson per Steal und vollendetem Fast Break für eine Vorentscheidung sorgten (80:73). In den restlichen eineinhalb Minuten Spielzeit ließen sich die 46ers ihren zweiten Heimerfolg dann nicht mehr nehmen und die 3.100 Zuschauer feierten ihr Team mit Standing Ovations.
Auch Gästecoach Don Beck erkannte den Gießener Erfolg neidlos an: "Glückwunsch an Stefan Koch und sein Team, das heute hart gekämpft hat. Vor allem die jungen Spieler haben eine starke Leistung gezeigt. Unser Ziel war es, die US-Spieler auf Seiten der 46ers zu kontrollieren und das ist uns auch ganz gut gelungen, aber die anderen Spieler sind dafür gut in die Bresche gesprungen."
Gießen46ers: Gavel 18, Wane 16, Schaffartzik 14, Phoenix 11, Campbell 10, Eidson 10, Terdenge 6, Anrin.
EWE Baskets Oldenburg: Black 16, Valters 14, Burke 12, Drmic 9, Strauch 8, Bernard 8, Popescu 5.
Presseinfo: Gießen46ers (Christian Maruschka)
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