Union Baskets Schwelm
Union Baskets empfangen Dragons zum Kult-Duell
_Tigger am 02.12.2004 um 12:02
Ein Wiedersehen mit dem einstigen Zweitliga-Rivalen Artland Dragons Quakenbrück feiert Basketball-Bundesligist Union Baskets Schwelm am Sonntag (18:00 Uhr, Unihalle Wuppertal). In besonderer Erinnerung ist den Union Baskets dabei das legendäre Spitzenspiel am 08. März 2003, als die Baskets erstmals in der Wuppertaler Unihalle spielten, diese gleich ausverkauften, am Ende aber mit 86:89 den Quakenbrückern unterlagen. "Sonntag wäre doch eine schöne Gelegenheit, für diese knappe Niederlage Revanche zu nehmen", so Union Baskets-Headcoach Torsten Daume, für dessen Team diese Aufgabe aber zumindest ähnlich schwer wie vor 21 Monaten werden dürfte. Nach dem Zweitliga-Duell 2003 stiegen die Quakenbrücker ungeschlagen in die erste Basketballl-Bundesliga auf. Die 12.000-Einwohner-Stadt aus der Samtgemeinde Artland im Landkreis Osnabrück wurde zum kleinsten BBL-Standort.
Als Aufsteiger wurden die Artland Dragons in der vergangenen Saison Neunter und verpassten nur um Haaresbreite einen Play-Off-Platz. In dieser Spielzeit wird der Mannschaft ein Platz unter den ersten Acht zugetraut. Mit einem 91:72-Erfolg in Braunschweig starteten die Dragons zwar gut in die Saison, mussten danach jedoch zwei Niederlagen gegen Bonn und in Leverkusen hinnehmen. Dem 73:70-Heimsieg gegen Ludwigsburg folgten erneut zwei Niederlagen in Bamberg und gegen Köln. Anschließend siegten die Dragons souverän mit 85:59 in Trier. Am vergangenen Samstag fegten die Artländer dann die Gießen46ers mit 85:63 aus der Artland-Arena, nur einen Tag später wurde Regionalligist ASV Berlin im BBL-Pokal an gleicher Stelle mit 94:46 besiegt. Mit 4 Siegen und 4 Niederlagen stehen die Artland Dragons zur Zeit auf Platz 7 der Bundesliga.
Topscorer der Artland Dragons ist in dieser Saison bisher der kroatische Forward Marco Bulic. Am vergangenen Samstag gegen Gießen machte er zwar "nur" 14 Punkte, erzielte ansonsten in den bisherigen Saisonspielen aber stets zwischen 17 und 25 Punkte und kommt so auf einen Schnitt von 20,1 Punkten pro Spiel. Bulic ist seit dieser Saison neu im Team, spielte zuvor schon Griechenland, Frankreich, Israel und der Adria-Liga. Allerdings gibt es im Team der Dragons auch weitere Spieler, die hoch punkten können. Am vergangenen Samstag gegen Gießen war es der Slowene Igor Jokic. Er erzielte 16 Punkte und die allesamt in zweiten Viertel. Als Guard im Team der Dragons spielt unter anderen der Mann mit dem Namen des wohl bekanntesten Basketballers der Welt: Michael Jordan. Der Michael Jordan, der in Quakenbrück spielt, ist zwar nicht DER "Air-Jordan", der 27jährige gilt aber wegen seiner großen Einsatzbereitschaft als Motor der Mannschaft.
Seit Mittwoch haben die Artland Dragons den Deutschen Nationalspieler Jan-Hendrik Jagla im Team. Der 23jährige ist als Forward oder Center einsetzbar. "Sicher eine Verstärkung für das Team", schätzt Union Baskets-Headcoach Torsten Daume den Neuzugang der Gäste ein. Jagla hatte bereits im November ein einwöchiges Probetraining bei den Dragons absolviert. Damals aber, so Coach Chris Fleming, sei die Mannschaft noch nicht reif gewesen, einen weiteren Neuzugang ins Spiel zu integrieren. Der 2,12m große Jagla hat von 1999 bis 2001 im Zweitliga-Team des TuS Lichterfelde unter anderem auch gegen die Baskets gespielt, ging dann für drei Jahre zum US-College-Team der Penn State University.
Ob mit oder noch ohne Jagla – die Artland Dragons haben in den letzten Spielen vor allem durch ihr Teamplay beeindruckt. Das Spiel hing nicht an einzelnen Akteuren, die gesamte Mannschaft hat stark und geschlossen gespielt. Die drei Pflichtspiel-Siege in Folge haben der Mannschaft noch mehr Selbstvertrauen gegeben. Die Union Baskets sehnen sich nach einigen Niederlagen in den vergangenen Wochen hingegen nach endlich mal wieder überhaupt einem Sieg.
"Wenn irgendwann der Knoten platzt, haben wir auch wieder mehr Selbstvertrauen, können Rückschläge im Spiel besser wegstecken", so Headcoach Torsten Daume, der am Sonntag auf den Litauer Gvidonas Markevicius wegen einer Sprunggelenksverletzung verzichten muss. Auch Sebastian Strubel wird wahrscheinlich nicht im Kader stehen, er bekam in der Woche zwei Weisheitszähne gezogen. Angeschlagen sind auch Ryan Bond mit verstauchtem Ringfinger und Benjamin Rust mit Magen-Darm-Grippe. Sie werden aber voraussichtlich bis Sonntag wieder einsatzfähig sein.
Den Schwelmer und Wuppertaler Zuschauern ist sicher noch das legendäre Zweitliga-Spitzenspiel vom 08. März 2003 in Erinnerung. Quakenbrück kam als ungeschlagener Tabellenführer in die Unihalle, wo die Baskets erstmals ein Heimspiel austrugen und sich gleich über eine ausverkaufte Halle freuen konnten. Um noch eine Chance auf den Aufstieg zu haben, hätten die Schwelmer das Spiel gewinnen müssen. Was allerdings nicht gelang. Am Ende setzte sich Quakenbrück knapp mit 89:86 durch. Union Baskets-Headcoach Torsten Daume gratulierte seinem Trainer-Kollegen Chris Fleming nach dem Spiel direkt zum Aufstieg. Und versprach, man werde sich in der ersten BBL wieder sehen. Ein Versprechen, das Torsten Daume gehalten hat.
Karten für das Spiel gibt es noch im Vorverkauf oder am Sonntag ab 16:30 Uhr an der Unihalle. Für alle Union Baskets-Fans aus Schwelm wird wieder der Fan-Shuttle-Bus eingesetzt. Abfahrt ist am Sonntag um 16:30 Uhr am Bahnhof Schwelm.
Presseinfo: Union Baskets Schwelm (Björn Wechsel)
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Als Aufsteiger wurden die Artland Dragons in der vergangenen Saison Neunter und verpassten nur um Haaresbreite einen Play-Off-Platz. In dieser Spielzeit wird der Mannschaft ein Platz unter den ersten Acht zugetraut. Mit einem 91:72-Erfolg in Braunschweig starteten die Dragons zwar gut in die Saison, mussten danach jedoch zwei Niederlagen gegen Bonn und in Leverkusen hinnehmen. Dem 73:70-Heimsieg gegen Ludwigsburg folgten erneut zwei Niederlagen in Bamberg und gegen Köln. Anschließend siegten die Dragons souverän mit 85:59 in Trier. Am vergangenen Samstag fegten die Artländer dann die Gießen46ers mit 85:63 aus der Artland-Arena, nur einen Tag später wurde Regionalligist ASV Berlin im BBL-Pokal an gleicher Stelle mit 94:46 besiegt. Mit 4 Siegen und 4 Niederlagen stehen die Artland Dragons zur Zeit auf Platz 7 der Bundesliga.
Topscorer der Artland Dragons ist in dieser Saison bisher der kroatische Forward Marco Bulic. Am vergangenen Samstag gegen Gießen machte er zwar "nur" 14 Punkte, erzielte ansonsten in den bisherigen Saisonspielen aber stets zwischen 17 und 25 Punkte und kommt so auf einen Schnitt von 20,1 Punkten pro Spiel. Bulic ist seit dieser Saison neu im Team, spielte zuvor schon Griechenland, Frankreich, Israel und der Adria-Liga. Allerdings gibt es im Team der Dragons auch weitere Spieler, die hoch punkten können. Am vergangenen Samstag gegen Gießen war es der Slowene Igor Jokic. Er erzielte 16 Punkte und die allesamt in zweiten Viertel. Als Guard im Team der Dragons spielt unter anderen der Mann mit dem Namen des wohl bekanntesten Basketballers der Welt: Michael Jordan. Der Michael Jordan, der in Quakenbrück spielt, ist zwar nicht DER "Air-Jordan", der 27jährige gilt aber wegen seiner großen Einsatzbereitschaft als Motor der Mannschaft.
Seit Mittwoch haben die Artland Dragons den Deutschen Nationalspieler Jan-Hendrik Jagla im Team. Der 23jährige ist als Forward oder Center einsetzbar. "Sicher eine Verstärkung für das Team", schätzt Union Baskets-Headcoach Torsten Daume den Neuzugang der Gäste ein. Jagla hatte bereits im November ein einwöchiges Probetraining bei den Dragons absolviert. Damals aber, so Coach Chris Fleming, sei die Mannschaft noch nicht reif gewesen, einen weiteren Neuzugang ins Spiel zu integrieren. Der 2,12m große Jagla hat von 1999 bis 2001 im Zweitliga-Team des TuS Lichterfelde unter anderem auch gegen die Baskets gespielt, ging dann für drei Jahre zum US-College-Team der Penn State University.
Ob mit oder noch ohne Jagla – die Artland Dragons haben in den letzten Spielen vor allem durch ihr Teamplay beeindruckt. Das Spiel hing nicht an einzelnen Akteuren, die gesamte Mannschaft hat stark und geschlossen gespielt. Die drei Pflichtspiel-Siege in Folge haben der Mannschaft noch mehr Selbstvertrauen gegeben. Die Union Baskets sehnen sich nach einigen Niederlagen in den vergangenen Wochen hingegen nach endlich mal wieder überhaupt einem Sieg.
"Wenn irgendwann der Knoten platzt, haben wir auch wieder mehr Selbstvertrauen, können Rückschläge im Spiel besser wegstecken", so Headcoach Torsten Daume, der am Sonntag auf den Litauer Gvidonas Markevicius wegen einer Sprunggelenksverletzung verzichten muss. Auch Sebastian Strubel wird wahrscheinlich nicht im Kader stehen, er bekam in der Woche zwei Weisheitszähne gezogen. Angeschlagen sind auch Ryan Bond mit verstauchtem Ringfinger und Benjamin Rust mit Magen-Darm-Grippe. Sie werden aber voraussichtlich bis Sonntag wieder einsatzfähig sein.
Den Schwelmer und Wuppertaler Zuschauern ist sicher noch das legendäre Zweitliga-Spitzenspiel vom 08. März 2003 in Erinnerung. Quakenbrück kam als ungeschlagener Tabellenführer in die Unihalle, wo die Baskets erstmals ein Heimspiel austrugen und sich gleich über eine ausverkaufte Halle freuen konnten. Um noch eine Chance auf den Aufstieg zu haben, hätten die Schwelmer das Spiel gewinnen müssen. Was allerdings nicht gelang. Am Ende setzte sich Quakenbrück knapp mit 89:86 durch. Union Baskets-Headcoach Torsten Daume gratulierte seinem Trainer-Kollegen Chris Fleming nach dem Spiel direkt zum Aufstieg. Und versprach, man werde sich in der ersten BBL wieder sehen. Ein Versprechen, das Torsten Daume gehalten hat.
Karten für das Spiel gibt es noch im Vorverkauf oder am Sonntag ab 16:30 Uhr an der Unihalle. Für alle Union Baskets-Fans aus Schwelm wird wieder der Fan-Shuttle-Bus eingesetzt. Abfahrt ist am Sonntag um 16:30 Uhr am Bahnhof Schwelm.
Presseinfo: Union Baskets Schwelm (Björn Wechsel)
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