ProB

RSV erkämpft wichtigen Sieg gegen Schwelm

TheBloob am 29.03.2016 um 12:44

(Von Marcus Boljahn)
Den Korbjägern des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf
ist am Ostermontag ein wichtiger Befreiungsschlag im Kampf um den
Klassenerhalt in der 2.Basketball-Bundesliga ProB geglückt. Gegen die
EN Baskets Schwelm gelang im ersten von drei Heimspielen in den
Playdowns der erhoffte und so wichtige 93:80 (39:37) Erfolg. Damit
liegen die Brandenburger mit nun 16 Punkten hinter dem SC Rist Wedel
(18 Zähler) an zweiter Position der Abstiegsrunde, die gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt wäre.
Dahinter liegen die in den Playdowns bisher noch sieglosen Hertener Löwen (14 Punkte) sowie die
EN Baskets Schwelm, die weiterhin bei 12 Zählern verharren. Bei noch insgesamt vier
ausstehenden Spielen ist aber noch für kein Team eine Entscheidung gefallen, wohin die Reise
nächste Saison geht.
Zwar starteten die Gäste etwas besser in die Partie (7:2 nach 2 Minuten), jedoch merkte man dem
Team von Trainer Jan Sauerbrey an, dass es unbedingt die zwei Punkte in eigener Halle behalten
wollte. Einstellung und Einsatz stimmten, wobei im Angriff häufig Kenneth Cooper oder Erik
Müller in Korbnähe als Anspielstation gesucht wurden. „Wir haben gesehen, dass wir ganz klare
Schnelligkeitsvorteile, vor allem auf der Position 4 mit Erik Müller, haben. Zudem ist Kenneth
Cooper ein wandelndes Miss-Match, den in dieser Liga keiner 1-1 verteidigen kann. Das wollten
wir konsequent ausspielen und das hat gut funktioniert. So erklärt sich die hohe Foulbelastung der
Schwelmer Center.“, beschreibt RSV-Coach Sauerbrey die taktische Marschroute. In der Tat war
Gästetrainer Kristofer Speier aufgrund der Foulprobleme seiner beiden Big Men Ivan Krolo
(2,17m) und Sebastian Schröter (2,07m) gezwungen eine etwas andere Rotation zu spielen.
Vor allem Jackson Capel war hier immer wieder in der Lage dies zu nutzen, indem er mehrfach aus
der Halb- und Ferndistanz traf. Dennoch blieb Schwelm im Spiel, vor allem durch eine sehr gute
Arbeit beim Offensivrebound (am Ende insgesamt 24), was den Westdeutschen immer wieder
zweite oder gar dritte Wurfmöglichkeiten bot. Zudem war die Freiwurfquote wie schon so oft in
dieser Saison mit 52% ziemlich schwach. Und so führte Schwelm in der 22. Minute kurz nach dem
Seitenwechsel noch mit 44:39, jedoch folgte nun eine der besten Phasen des RSV in der gesamten
Saison. Das spielentscheidende Szenario beschreibt Trainer Sauerbrey wie folgt: „Was uns heute
den Sieg gebracht hat, ist dass unsere Jungs heute mental anders aufgetreten sind als zuletzt. Wir
müssen kämpfen und alles was wir haben auf dem Spielfeld lassen. Ab Mitte des dritten Viertels
haben wir sehr guten Mannschaftsbasketball gespielt. Dort ist der Ball gelaufen und nach
defensiven Ballgewinnen haben wir sehr schnell umgeschaltet.“ Die Zahlen unterstreichen dies
deutlich, denn am Ende waren es 20 Assists für den RSV, davon ganze 15 in der 2.Halbzeit. Die
meisten Vorlagen fanden in den drei Topscorern Capel (29), Cooper (24) und Müller (21) ihren
Abnehmer. Cooper stach zudem auch bei Rebounds (17) und Blocks (4) hervor, während Niko
Schumann 8 Assists beisteuerte.
„Kurzfristig freuen wir uns jetzt erstmal. Wir haben jetzt leider ein Wochenende frei, am liebsten
würde ich den Schwung sofort mitnehmen in die nächsten beiden Spiele gegen Herten.“, blickt Jan
Sauerbrey aber bereits voraus.
RSV: Capel 29, Cooper 24, Müller 21, Ney 8, Schumann 5, Craven 4, Harper 2, Hasenkampf,
Herwig, Schoeps, Teucher


Pressemitteilung: RSV Eintracht 



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