WALTER Tigers Tübingen

Jared Jordan führt die Raubkatzen mit 18 Assists zum 81:66-Auswärtssieg

TheBloob am 29.03.2016 um 12:43

Die WALTER Tigers Tübingen haben ihr Auswärtsspiel bei den s.Oliver
Baskets in Würzburg mit 81:66 (43:35) gewonnen. Mit dem achten
Saisonsieg sicherten sich die Schützlinge von Trainer Tyron McCoy zwei
wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Keine 48 Stunden nach
der klaren Niederlage gegen Frankfurt zeigten die Raubkatzen gegen den
Favoriten aus Franken sowohl spielerisch als auch kämpferisch eine
ausgezeichnete Leistung. Vor 3140 Zuschauern in der ausverkauften
s.Oliver Arena dominierten die Tübinger von Beginn an das Geschehen
und machten früh deutlich, dass sie den Sieg mit nach Tübingen nehmen
wollten. Die McCoy-Truppe konnte dabei alle vier Viertel für sich
entscheiden. Mann des Spiels war Aufbauspieler Jared Jordan, dem
unglaubliche 18 Assists gelangen (Einstellung des Liga-Rekords).
Garlon Green mit 19 Zählern, William Buford (16) und Bogdan
Radosavljevic (zwölf) waren derweil die besten Tübinger Punktesammler.
Die Würzburger kassierten nach den Niederlagen gegen Ulm, Oldenburg
und Ludwigsburg somit die vierte Niederlage in Serie und müssen nun
ernsthaft um die Playoffs zittern. Die Mannschaft von Trainer Douglas
Spradley kam überhaupt nicht ins Spiel, wirkte komplett verunsichert
und ließ vor allem im Angriff zu viele einfache Punkte liegen. Jordan
war nach der Begegnung sehr glücklich: „Wir haben gegen Frankfurt sehr
schlecht gespielt. Wir wollten heute Reaktion zeigen, das ist uns
gelungen. Ich habe mich sehr gut gefühlt, dazu haben meine
Teamkollegen viele wichtige Würfe getroffen.“

Der Spielverlauf:

Die Raubkatzen starteten mit Jordan, Vladimir Mihailovic, Buford,
Toarlyn Fitzpatrick und Radosavljevic in die Partie. Buford eröffnete
das Begegnung sogleich mit einem Dreier in der Anfangsminute, nach 90
Sekunden führten die McCoy-Schützlinge mit 5:2. Erster Wermutstropfen:
Fitzpatrick kassierte schon sein zweites persönliches Foul. Leider
machte es ihm Mihailovic nur eine Minute später gleich und wurde
ebenfalls mit dem zweiten Foul auf die Bank beordert (Spielstand 7:7).
Nach nur 169 Sekunden hatten die Gäste ihre Foulgrenze schon erreicht,
Würzburg ging in der Folge bei jedem Foul an die Linie. Die
Spradley-Truppe agierte zunächst mit einer Zonenverteidigung, gegen
welche die Tübinger jedoch ein gutes Mittel hatten und einige
Ballgewinne erzielen konnten. Die Verteidigung stand und im Angriff
konnten die Schwaben immer wieder effektiv abschließen. Beim Stand von
18:11 für die Gäste aus Tübingen nahm Spradley zwölf Sekunden vor dem
Viertelende seine erste Auszeit. Die Franken hatten im Angriff gegen
die Tübinger Zone oft Probleme und ließen viele Möglichkeiten
leichtfertig liegen. Die Tigers waren im Spiel! Buford und Garlon
Green setzten in den ersten zehn Minuten mit jeweils sieben Zählern
wichtige Akzente. Nick Russell gefiel durch eine gute
Verteidigungsarbeit und Jordan verteilte bereits sieben Assists. Nach
zehn Zeigerumdrehungen führten die Gäste mit 22:16, die Raubkatzen
waren einfach wacher und präsenter!

Russells Buzzer Beater minimal zu spät!

Buford eröffnete das zweite Viertel mit zwei Zählern zum 24:16
(zwölfte Minute). Und es sollte auch in der Folge weiter gut für die
Raubkatzen laufen: Zwei Freiwürfe von Mihailovic brachten die erste
zweistellige Führung (26:16) für die Schwaben. Dann setzte jedoch
Würzburgs William Coleman mit zwei krachenden Dunks das erste
Ausrufezeichen für den Gastgeber und weckte die eigenen Fans etwas auf
(20:26, alles in der 13. Minute). Baskets-Spielmacher Dru Joyce traf
den ersten von fünf Dreierversuchen und schloss einen 7:0-Lauf der
Hausherren ab - Auszeit Tübingen in der 14. Minute. Würzburg spielte
in der Folge etwas besser und übernahm nach einem Drei-Punkte-Wurf von
Sebastian Betz zum 29:28 erstmals die Führung (16. Minute). Vor allem
Betz und Maurice Stuckey belebten das Spiel der Hausherren merklich,
indem sie durch ihre Energie die anderen Mitspieler mitzogen. Die
Raubkatzen präsentierten sich trotz der kurzen Vorbereitungsphase
deutlich besser als noch im Spiel gegen Frankfurt. Man ließ sich nicht
abschütteln, hielt dagegen und zeigte auch guten Basketball gegen
einen Playoff-Anwärter. 48 Sekunden vor der Halbzeit führten die Gäste
wieder mit 40:33 - Spradley nahm seine nächste Auszeit. Radosavljevic
(zwei) und Green (drei) sorgten für einen schnellen 5:0-Lauf der
Schwaben. Der Buzzer Beater von Russell kam nur wenige Momente nach
der Sirene. Halbzeitstand: 43:35 für Tübingen. Green war mit 15
Zählern der bis dato bester Werfer der Partie, Jordan überzeugte mit
13 Assists. Dazu bewiesen die Raubkatzen Nervenstärke von der
Freiwurflinie und blieben bei acht Versuchen ohne Fehlwurf.

Radosavljevic eröffnete den dritten Spielabschnitt mit zwei Freiwürfen
(45:45, 21. Minute). Die Franken kamen in der Folge aber besser aus
der Kabine und wechselten auf eine Mann-Mann-Verteidigung um. Die
McCoy-Truppe hielt jedoch beeindruckend dagegen und ging durch den
nächsten Dreier von Green mit 52:41 in Front - Auszeit Spradley in der
23. Minute. Die Tübinger zeigten weiterhin Spielfreude: Drei Minuten
später verwarf Aleksandar Nadjfeji jedoch nach 13 Freiwürfen in Serie
den ersten Wurf von der Linie, Spielstand 59:47 für die Schwaben. Die
Spradley-Truppe wirkte in dieser Phase sichtlich verunsichert und der
US-Amerikaner zuckte über den Auftritt seiner Mannschaft nur noch mit
den Achseln. Unerklärliche Fehler und keine Ideen im Angriff
kennzeichneten das Spiel der Franken im dritten Viertel. Nach 30
Minuten stand es 65:51 für die Raubkatzen.

Raubkatzen bringen den Sieg souverän nach Hause!

Auch den Schlussabschnitt eröffnete Radosavljevic mit zwei Freiwürfen,
gleichzeitig die bis dato höchste Führung der Gäste (67:51, 31.
Minute). Die Würzburger sammelten in den ersten zwei Minuten dabei
schon vier Mannschaftsfouls. Auf Tübinger Seite führte derweil Jordan
unglaublich gut Regie und brachte seine Mitspieler stets gut in Szene.
Nach 142 Sekunden musste Spradley seine nächste Auszeit (Spielstand
69:51) nehmen, um seinem Team die letzte Chance auf eine Rückkehr ins
Spiel einzutrichtern. Die Tübinger ließen sich jedoch nicht von ihrem
Weg abbringen! Mihailovic erhöhte mit zwei Freiwürfen erstmals auf 20
Zähler (71:51, 34. Minute), gleichzeitig machten sich Pfiffe der
Würzburger Anhänger bemerkbar. Nächster Tübinger Höhepunkt: Jordan
traf in der 35. Minute einen Dreier zum 74:51 zur höchsten Führung in
der Partie. Fast nicht zu Glauben, wie die Gäste nur 48 Stunden nach
der harten Niederlage gegen Frankfurt hier auftraten. Die Raubkatzen
behielten kühlen Kopf und brachten die Partie letztendlich souverän
nach Hause, auch wenn in der Schlussphase die Intensität nachließ.
Würzburg leistete sich zu viele Fehler, während sich die Tübinger über
eine gute Leistung in die Partie kämpften. Dazu kam natürlich auch das
Glück des Tüchtigen bei den Abschlüssen im Angriff. Nach 40 gespielten
Minuten stand der 81:66-Erfolg der Schwaben fest - ein immens
wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.

Dschungelgeflüster - der etwas andere Blick auf das Spielgeschehen:

Fanunterstützung: Zum Auswärtsspiel der WALTER Tigers Tübingen bei den
s.Oliver Baskets in Würzburg machten sich knapp 100 Tübinger Fans auf
den Weg nach Franken und unterstützen ihre Lieblinge lautstark in
einer der stimmungsvoll besten Heimspielstätten der Beko Basketball
Bundesliga. Vielen Dank für die tolle Unterstützung!

Immer noch erkrankt: Julian Albus und Mahir Agva, die bereits vor zwei
Tagen im Heimspiel gegen die FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt
krankheitsbedingt fehlten, konnten auch am Ostermontag nicht
eingreifen. Schonungshalber blieben die beiden Raubkatzen in der
schwäbischen Heimat. Weiterhin, gute Besserung!

Besuch aus Quakenbrück: Alexander Meilweis, bis in der vergangenen
Saison noch Geschäftsführer bei den Artland Dragons, machte sich am
Ostermontag aus Niedersachsen auf den Weg in Richtung Franken. Grund
war der Besuch seines nun ehemaligen Cheftrainers Tyron McCoy, mit
welchem der 33-Jährige die vergangenen Jahre im Artland
zusammenarbeitete.

„Pappkamerad“ Spoden: Als Ruben Spoden beim Warmmachen das Parkett
betrat, sah sich der 27-Jährige in Form eines Pappkameraden von Tigers
Edelfan Wolfgang Herrmann gegenübergestellt. Spoden spielt
mittlerweile seine dritte Spielzeit in Würzburg, zuvor trug der
Energizer von 2010 bis 2013 das Trikot der Raubkatzen. Spoden wurde
von Baskets-Trainer Douglas Spradley jedoch nicht mit Spielzeit
berücksichtigt.

Jordan schlägt Joyce: Im Duell der Spielmacher setzte sich der
31-jährige Tübinger klar gegen seinen Widersacher aus Würzburg durch.
Jordan war stets hellwach und bediente seine Mitspieler mit
überragenden 18 Assists, schnappte sich fünf Rebounds, erzielte vier
Zähler und holte zwei Steals bei keinem Ballverlust. Joyce bekam das
Spiel seiner Mannschaft trotz zehn Punkten, sechs Assists und vier
Rebounds hingegen nicht in den Griff.


Pressemitteilung: WALTER Tigers Tübingen 



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