Telekom Baskets Bonn

Frühen Rückstand nie ganz aufgeholt

TheBloob am 29.03.2016 um 12:40

Telekom Baskets Bonn – FC Bayern München 81:95 (16:28, 23:27, 24:25, 18:15)

Am 23. Spieltag der Beko BBL-Saison 2015/2016 mussten die Telekom Baskets nach zuletzt vier Heimsiegen in Folge trotz kämpferischer Vorstellung eine letztlich klare Niederlage hinnehmen. Bonn zog gegen den FC Bayern München mit 81:95 (16:28, 23:27, 24:25, 18:15) den Kürzeren und nahm erfolgreich Revanche für die 84:91-Niederlage im Hinspiel – es war die erst zweite Niederlage vor heimischem Publikum überhaupt gegen den Vizemeister.

Bereits am kommenden Sonntag, den 3.4.2016, findet bereits das nächste Heimspiel im Telekom Dome statt. Um 17:00 Uhr empfängt Bonn den amtierenden Deutschen Meister aus Bamberg.
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Kurz und knapp

Die bayerischen Landeshauptstädter drückten vom Hochball weg aufs Gaspedal und legten mit aggressiver Verteidigung die Basis zu einer schnellen zweistelligen Führung (6:16, 5. Minute). Nach einem Bonner Dreier durch Dirk Mädrich schien bei den Hausherren zumindest offensiv der Knoten geplatzt zu sein, doch die Differenz blieb weiterhin konstant (16:28, 10. Minute).

Sah es zunächst so aus, als sollten die Gäste im zweiten Viertel weiter enteilen können, stemmten sich die Rheinländer mit erfolgreichen Treffern aus der Distanz dagegen. Jimmy McKinney und Eugene Lawrence sorgten von „Downtown“ für Zählbares, ehe Sean Marshall nach einem eingesammelten Offensiv-Rebound die mental wichtige Zehn-Punkte-Marke knackte (33:42, 18. Minute). Ex-Europameister Svetislav Pesic nahm eine Auszeit, nach welcher seine Mannschaft einen 13:6-Lauf aufs Parkett legte (39:55, 20. Minute).

Nach dem Seitenwechsel blieb der Vizemeister weiter am Drücker und schraubte die Differenz durch seine physische Gangart in die Höhe (39:62, 22. Minute). Bonn steckte jedoch nicht auf, sondern investierte in der Folge deutlich mehr Energie, um sich Zähler für Zähler zurück in die Partie zu kämpfen (63:80, 30. Minute), doch insgesamt kam auch an diesem Ostermontag zu wenig, um die Bayern ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Im Schlussabschnitt warfen die Gastgeber alles in die Waagschale, was sie konnten. Ein 7:2-Run zu Beginn des vierten Viertels ließ überraschend Hoffnung aufkeimen, zumal München sich nach einem Fastbreak-Dunk durch Florian Koch lediglich mit einer Auszeit zu helfen wusste (70:82, 33. Minute). Dem Verlauf der Partie gerecht werdend, schalteten die Rot-Weißen nach der kurzen Besprechung an der Seitenlinie einen Gang höher und brachten den Vorsprung abermals in komfortablere Sphären, woran sich bis zum finalen Horn nichts mehr änderte.

 

Aus dem Zahlenwald

Ein Hauptunterschied machte an diesem Ostermontag die Produktivität der Bankspieler aus. Der „zweite Anzug“ der Telekom Baskets zeichnete für 34 Punkte verantwortlich, bei München brachten die Reservisten satte 45 Zähler auf die Anschreibetafel.

Nur noch drei Zähler entfernt ist Bayern-Guard Anton Gavel in seiner Bundesliga-Karriere von der 4.000 Punkte-Marke. Der Nationalspieler verwandelte gegen Bonn zwei Freiwürfe, blieb ansonsten aus dem Feld heraus ohne Treffer (0/3).


Stimmen

Silvano Poropat (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Es ist schade, dass wir das Spiel in fünf bis sechs Minuten dermaßen aus der Hand gegeben haben. Alles Gute, das wir uns im Anschluss erarbeitet konnten, brachte kein positives Gefühl mit sich, da der Rückstand zu hoch war. Ich bin nicht zufrieden, aber auch nicht unzufrieden – viel mehr denke ich: Bei der Mannschaft geht noch was.“

Andrej Mangold (#8 Telekom Baskets Bonn):

„Zu Beginn der Partie haben sind wir in ein Loch geraten, aus dem wir den Rest des Spiel nie mehr ganz rausgekommen sind. Immer, wenn wir das Momentum auf unserer Seite hatten und den Rückstand verkürzen konnten, hat der FCB jede noch so kleine Unkonzentriertheit eiskalt bestraft. Wir müssen es zukünftig schaffen, mehr Emotionen ins Spiel zu bringen und dieses Level zu halten.“

Svetislav Pesic (Trainer FC Bayern München):

„Wir haben über 30 Minuten sehr konzentriert agiert und vor allem kaum Ballverluste produziert. Das war etwas, worauf wir nach dem Spiel gegen Istanbul unseren Fokus gelegt haben. Insgesamt hat heute die Mannschaft gewonnen, die sich weniger Fehler geleistet hat. Bonn hat in der zweiten Hälfte viel Energie und Leidenschaft aufs Feld gebracht, was wir als Kollektiv kompensieren konnten.“


Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Mädrich (6/1 Dreier), Philmore (8), McKinney (10/2), Mangold (0), Marshall (9/1), Lawrence (11/3, 5 Assists), Klimavicius (9), Koch (12/2), White (4), Clarke (12/2, 5 Assists), Lodders (dnp), Blass (dnp)

FC Bayern München:

Zipser (12), Kleber (8), Renfroe (12/3, 7 Assists), Thompson (16), Gavel (2), Taylor (16), Chikoko (10), Cobbs (4), Savanovic (10/2), Djedovic (5/1), Mayr (0)


Bilanz

Telekom Baskets Bonn – FC Bayern München

Siege: 4
Niederlagen: 6
in Bonn: 3 Siege, 2 Niederlagen
in München: 1 Sieg, 4 Niederlagen


Pressemitteilung: Telekom Baskets Bonn 



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