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Titans erzwingen Entscheidungsspiel in Rostock

TheBloob am 28.03.2016 um 10:26

Dresden Titans gewinnen Spiel 2 im Playoff-Achtelfinale gegen die Rostock mit 95:84 (25:24, 18:17, 25:18, 27:25) und gleichen damit die Serie zum 1:1 aus

Dresden, 27.03.2016 – Die Dresden Titans melden sich im Kampf um den Einzug ins Playoff-Viertelfinale zurück. Im zweiten Spiel des Achtelfinals gegen die Rostock Seawolves gelang den „Titanen“ vor 2496 Zuschauern am Sonntag in der Margon Arena ein 95:84 (43:41)-Heimsieg. Damit glichen die Sachsen in der „Best-of-three-Serie“ aus und erzwangen am nächsten Sonntag in Rostock das entscheidende dritte Spiel um den Einzug in die Runde der letzten Acht.

Die Ausgangslage war für Dresdens Korbjäger ganz einfach: Siegen oder fliegen! Anders als vor einer Woche konnte Head Coach Steven Clauss diesmal auf den genesenen Randal Holt zurückgreifen. Der US-Amerikaner nahm das Zepter auch gleich in die Hand und bescherte seinem Team die erste Führung. Am Ende gelang Holt mit 22 Punkten sowie 13 Assists sogar ein „Double-Double“, auch wenn erneut eine geschlossene Teamleistung der Schlüssel zum Erfolg war. So punkteten wie schon in der Vorwoche gleich fünf „Titanen“ im zweistellig. Bis zur Halbzeit wechselte die Führung im Minutentakt. Augenscheinlich leisteten sich die Dresdner einige Schwächephasen, in denen vor allem Rostocks Matthew Hunter (29 Punkte/7 Rebounds) zu überzeugen wusste. „Wir wussten schon aus dem Hinspiel um seine Stärken. Oftmals kann man ihn kaum verteidigen. Im zweiten Viertel ist es uns dann besser gelungen“, so Steven Clauss nach der Partie.

Im dritten Viertel liefen die Gastgeber auch offensiv zur Bestform auf. Gleich zu Beginn gelang den „Elberiesen“ ein 12:0-Lauf, der Rostocks Coach Sebastian Wild zu einer Auszeit zwang. Sein Team kämpfte sich jedoch zurück und lies den Titans kein Gefühl der Sicherheit. „Es war oftmals ein wellenförmiger Spielverlauf zu beobachten. Teilweise haben wir mit zehn Punkten geführt, doch dann kamen die Gäste wieder auf fünf heran. Das ist ein Stück weit auch unserem Matchplan geschuldet, denn wir wollen schnellen Basketball spielen. Wenn man auf einen starken Gegner wie Rostock trifft, wird man in den Offensivbemühungen oftmals auch gebremst“, analysierte Clauss nach der Partie.

Im Schlussabschnitt ließen sich seine „Titanen“ dennoch nicht mehr einholen. Unterstützt von der atemberaubenden Kulisse verwalteten die Dresdner ihren Vorsprung und fuhren am Ende einen verdienten Sieg zum 1:1-Augleich in der Serie ein. Gleichwohl will Steven Clauss den Erfolg nicht überbewerten, weiß er doch das dieser nur die halbe Miete war: „Wir haben heute zwei Top-Teams der Liga auf Augenhöhe gesehen. Ich freue mich auf das Entscheidungsspiel in einer Woche. Da werden sich beide Seiten sicher wieder nichts schenken, so dass es am Ende die Kleinigkeiten sein werden, die entscheiden, wer weiterkommt.“

HINWEIS: Das 3. Spiel finden am Sonntag, dem 3. April um 19:30 Uhr in der Stadthalle Rostock statt. Die Titans planen wieder einen Live-Stream zu senden.

 

Beste Werfer

Dresden: Randal Holt, Daniel Krause (je 22 Punkte)

Rostock: Matthew Hunter (29)


Pressemitteilung: Dresden Titans 



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