Brose Bamberg

Brose Baskets gewinnen Oberfrankenderby

TheBloob am 28.03.2016 um 10:23

Die Brose Baskets zeigten sich nach der „historischen Nacht“ vom letzten Donnerstag mit dem Sieg über CSKA Moskau körperlich und psychisch gut erholt und siegten im 71. Oberfrankenderby mit 85:53. Dabei zeigte der deutsche Meister vor allem im zweiten (19:9) und im dritten Viertel (18:8) eine starke Defensivleistung und ließ Bayreuth nicht zweistellig scoren. Am Ende gingen alle relevanten Statistiken an die Brose Baskets, die das Reboundduell mit 33:29 gewannen und sich bei den Assists mit 24:13 durchsetzten. Bester Werfer bei den Gästen war Patrick Heckmann mit 13 Punkten.

Andrea Trinchieri: „Ich denke, wir haben das Spiel heute sehr ernst genommen und den Ball gut geführt. Wir hatten nur fünf Turnover. Meine Mannschaft ist in der Lage, ihre Ausrichtung jederzeit zu ändern. Patrick Heckmann hatte ein exzellentes Spiel. Er hat Donnerstag nicht gespielt, weil wir einen anderen Gameplan hatten. Heute war er bereit, alle sind das Spiel sehr professionell angetreten. Es ist nie einfach, in ein Derby zu gehen. Wenn du hier nicht den Fokus behältst, kann das Spiel schnell ganz anders laufen. Wir haben gut verteidigt und den Ball offensiv gut laufen lassen. Nun haben wir vier Tage Zeit, um uns auf ein Spiel vorzubereiten, bei dem wir Geschichte schreiben können.“

Broses Head Coach schickte zunächst Brad Wanamaker, Lucca Staiger, Patrick Heckmann, Nicolò Melli und Leon Radosevic aufs Parkett der Oberfrankenhalle. Und die legten einen Blitzstart hin. Zwei Dreier von Melli, dazu Leon Radosevic sorgten für die frühe Acht-Punkte-Führung für die Brose Baskets (0:8, 2.). Vier weitere Zähler von Radosevic brachten die Gäste nach drei Minuten erstmals zweistellig in Führung: 2:12. Mitte des Viertels lag der deutsche Meister nach einem Staiger-Dreier, sowie Halbdistanztreffern von Melli und Zisis mit zwölf Punkten vorne, stand es 7:19. Etwas mehr als drei Minuten waren noch zu gehen, als Nicolò Melli mit zwei erfolgreichen Freiwürfen seine Punkte neun und zehn erzielte, im Gegenzug brachte ein Seiferth-Dreier Bayreuth wieder auf zehn ran, Wachalski ließ einen weiteren folgen und sorgte dafür, dass seine Mannschaft zwei Minuten vor Viertelende wieder im einstelligen Rückstandsbereich angekommen war (16:23, 8.). Nach zehn Minuten stand es noch 20:25 für die Brose Baskets.

Patrick Heckmann eröffnete Viertel zwei mit einem Dreier, Yassin Idbihi legte per Korbleger nach (20:30, 12.). Vor allem in der Defensive standen die Brose Baskets nun besser. Folgerichtig resultierten die ersten Bayreuther Punkte aus Freiwürfen. Odum trifft beide zum 22:32, etwas mehr als sechs Minuten waren da noch bis zur Pause zu absolvieren. Die ersten Zähler aus dem Feld erzielte Bayreuth nach fünfeinhalb Minuten, auf der anderen Seite traf Leon Radosevic für die Gäste (24:36, 16.). Yassin Idbihi und Janis Strelnieks sorgten dafür, dass sich die Brose Baskets kurz vor der Pause wieder etwas weiter absetzen konnten. Zur Pause betrug der Vorsprung der Gäste 15 Punkte, stand es 29:44. Bester Werfer bis dato war Nicolò Melli mit zehn Punkten, gefolgt von Leon Radosevic mit acht.

Es dauerte zwei Minuten, ehe der erste Korb in Halbzeit zwei fiel: Darius Miller war für die Brose Baskets erfolgreich (29:46, 22.). Nach drei Minuten traf erstmals Bayreuth; Flowers Dreier wurde aber postwendend von Wanamaker egalisiert (32:49, 24.). Über fünf Minuten waren bereits gespielt, als der nächste Punkt erzielte wurde. Brad Wanamaker traf einen Freiwurf, Daniel Theis legte den Dunking zur erstmaligen 20-Punkte-Führung für die Brose Baskets hinterher (32:52, 26.). Darius Miller traf kurz darauf den Dreier, den Doreth für Bayreuth konterte. Nach 30 Minuten führten die Brose Baskets mit 37:61, nachdem sie den Hausherren im dritten Viertel gerade einmal acht Punkte gestatteten.

Strelnieks und ein AND1 von Darius Miller sorgten für einen 28-Punkte-Vorsprung (37:65, 32.). Das Spiel war gelaufen, spätestens nachdem Wanamaker Mitte des Schlussabschnitts den Dreier versenkte und die Brose Baskets mit 44:71 in Front schoss. Am Ende stand ein nie gefährdeter 53:85-Erfolg für den deutschen Meister zu Buche und damit ein weiterer Erfolg im ewig-alten, jungen Duell der beiden oberfränkischen Bundesligisten. Weiter geht’s für die Brose Baskets am kommenden Donnerstag. Dann sind die Bamberger um 20.45 Uhr am vorletzten TOP16-Spieltag der Turkish Airlines Euroleague beim FC Barcelona Lassa gefordert.

medi bayreuth:
Flowers 6, Leslie 6, Doreth 5, Seiferth 12, Wachalski 4, Vines, Heyder 2, Odum 8, Ziegenhagen 7, Horton 3

Brose Baskets:
Melli 10, Zisis 12, Staiger 6, Theis 4, Wanamaker 11, Strelnieks 9, Obst, Miller 8, Heckmann 13, Idbihi 4, Radosevic 8


Pressemitteilung: Brose Baskets 



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