WALTER Tigers Tübingen

Frankfurt demonstriert Stärke! 78:58-Sieg in Tübingen

25shooter am 27.03.2016 um 20:26

Die WALTER Tigers Tübingen haben das vorgezogene Spiel vom 34. Spieltag gegen die FRAPORT SKYLINERS mit 58:78 (32:43) verloren. Vor 2400 Zuschauern in der Paul Horn-Arena legten die Hessen einen imposanten Start-Ziel-Sieg auf das Parkett. Die Mannschaft von Trainer Tyron McCoy fand gegen die aggressive Verteidigung der Gäste überhaupt kein Gegenmittel. Bereits in der 16. Minute führte die Truppe von Trainer Gordon Herbert mit 37:20 - die Partie war frühzeitig entschieden. Dazu trafen die Gäste vor allem in der ersten Spielhälfte hochprozentig (58 Prozent aus dem Feld). Von den Frankfurter Reisestrapazen war überhaupt nichts zu spüren, vielmehr zeigte der Tabellenvierte viel Spielfreude beim Gastspiel in Tübingen. Zur Halbzeitpause konnten die Raubkatzen etwas verkürzen - Spielstand 32:43. Die Hausherren kämpften bravourös, der Rückstand sollte aber auch nach dem dritten Viertel nicht unter die magische Grenze von unter zehn Zählern (44:60, 30. Minute) fallen. Spätestens nach dem 65:47 in der 33. Minute war die Partie zugunsten der Hessen gefallen. Während die Frankfurter guten Teambasketball zeigten, verstrickten sich die Tübinger zu oft in Einzelaktionen. Nach 40 gespielten Minuten stand der Frankfurter Sieg fest. Bester Spieler bei den Raubkatzen war Bogdan Radosavljevic mit 15 Punkten und sieben Rebounds. Bei den SKYLINERS punkteten mit Philip Scrubb (14), John Little (elf), Danilo Barthel (elf), Konstantin Klein (zehn) und Johannes Voigtmann (zehn) gleich fünf Akteure zweistellig. Weiter geht es für die Tübinger bereits in weniger als 48 Stunden mit dem Auswärtsspiel in Würzburg. "Frankfurt war heute das klar bessere Team. Sie haben den Ball gut bewegt, wichtige Würfe getroffen und haben uns vor allem in der Verteidigung den Zahn gezogen", so Tigers-Trainer Tyrone McCoy. Um die Körper möglichst schnell wieder zu regenerieren, gab es nach der Partie Malzbier und ein Eisbad in der Umkleidekabine.

Der Spielverlauf:

Die Tigers starteten mit Jared Jordan, Vladimir Mihailovic, William Buford, Toarlyn Fitzpatrick und Radosavljevic in die Partie. Und insbesondere Radosavljevic machte zu Beginn dort weiter, wo er in den letzten Partien aufgehört hatte und setzte hinten Nationalspieler Voigtmann kräftig zu. Da die Defensive beider Teams gut stand, fielen nur wenige Punkte. So stand es in einem intensiven ersten Viertel nach fünf Minuten 7:11. Dann zogen die Frankfurter die Zügel in der Verteidigung jedoch nochmals an und setzten sich erstmals etwas weiter ab (15:7). Doch erneut Radosavljevic stemmte sich nach einem Offensiv-Rebound gegen eine Frankfurter Übermacht unter den Körben und verkürzte mit zwei Freiwürfen. Das Highlight im ersten Viertel setzte jedoch Mihailovic, der einen Offensiv-Rebound artistisch mit Foul in den Korb tippte und auch noch den Bonuswurf verwandelte (14:20, neunte Minute). Doch die Frankfurter setzten den Tigers gegen die Zonenverteidigung zwei Ostereier durch Philip Scrubb von der Dreierlinie ins Nest (24:13, zehnte Minute). Gleichzeitig der Stand nach dem ersten Viertel.

Frankfurt zieht unaufhaltsam davon!

Zu Beginn des zweiten Viertels wollten den Raubkatzen nichts gelingen. Offensiv wollte kein Wurf fallen - dazu kamen zum Teil haarsträubenden Fehler. So zogen die Gäste auf 27:14 (13. Minute) davon. McCoy bat daraufhin zur frühen Auszeit. Anschließend erlöste Buford noch in der gleichen Minute die Tübinger Fans, indem er die ersten zwei Tübinger Zähler des Viertels erzielte. Das dominierende Team blieben weiterhin die SKYLINERS, die aber auch dankend die Tübinger Fehler ausnutzten und aus der Distanz sicher einnetzten. Zwei Gäste-Dreier von John Little und Danilo Barthel sorgten in der 16. Minute für das 35:20. Kurz darauf wuchs der Rückstand gar auf 18 Zähler (22:40) an, ehe Garlon Green und Buford fünf Zähler (27:40, 17. Minute) für die Gastgeber erzielten. Wenige Minuten später ging es mit einem 32:43-Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach der Pause verkürzte Radosavljevic den Rückstand, aber Little hatte die passende Antwort parat und traf einmal mehr aus der Distanz - Spielstand (46:34, 22. Minute aus Frankfurter Sicht). Dennoch zeigten sich die Raubkatzen nun bissiger! Mihailovic und Fitzpatrick trafen zum 39:46 (23. Minute) und zwangen SKYLINERS-Trainer Gordon Herbert zu einer Auszeit. Die Tübinger waren wieder im Spiel. Die nächsten offenen Würfe von Mihailovic und Fitzpatrick verfehlten aber ihr Ziel, sodass die Tigers nicht weiter aufschließen konnten. Besser lief es bei den Gästen: Voigtmann netzte gleich zwei Distanzwürfe in Serie ein und sorgte dafür, dass die Anzeigetafel in der 26. Minute wieder unfreundlicher aussah (42:54, 26. Minute). McCoy bat zur Auszeit. Offensiv stockte der Tiger-Motor aber weiter gewaltig, während die Hessen selbst schwierigste Würfe trafen und wieder für klare Verhältnisse sorgten. So ging es mit einem ernüchternden Spielstand von 44:60 ins Schlussviertel.

Sieg der SKYLINERS nie gefährdet!

Der Schlussabschnitt begann eigentlich viel versprechend aus Sicht der Raubkatzen. Einige gute Verteidigungssequenzen sorgten dafür, dass die SKYLINERS zwei Minuten lang nichts Zählbares zustande brachten. Leider erzielten die Tigers ihrerseits auch nur drei Punkte und nachdem die Gäste dann ihrerseits fünf Zähler erzielt hatten, nahm Coach McCoy eine Auszeit - (Spielstand 47:65, 33. Minute). Danach wurde es jedoch nicht besser aus Tübinger Sicht - im Gegenteil. Die Gäste trafen nun wieder sicher ihre Dreier und so wuchs der Rückstand auf 19 Punkte (51:70) an. Auf diesem Level pendelte sich der Rückstand in den letzten fünf Minuten ein. Zwei Minuten vor dem Ende kamen dann die Youngsters Jeferson Hiller und Jan Georg auf das Parkett und sorgte noch für Stimmung in der Paul Horn-Arena. Am ernüchternden 58:78-Endstand änderte dies nichts mehr.

Hier geht`s zur Statistik!

Dschungelgeflüster - der etwas andere Blick auf das Spielgeschehen:

Krankheitsbedingte Ausfälle: Mahir Agva und Julian Albus konnten in der Partie gegen die FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt krankheitsbedingt nicht mitwirken. Beide Spieler waren auch nicht in der Arena, um sich für das nächste Spiel am kommenden Montag in Würzburg auszuruhen. Die NBBL-Spieler Jeferson Hiller und Jan Georg trainierten bereits unter der Woche mit dem Team mit und füllten den Zehnerkader der Schwaben auf. Beide erhielten von Trainer Tyron McCoy in den Schlussminuten noch Einsatzminuten. Georg ersetzte Agva im Anschluss an die Partie beim Fantalk im TSG-Heim.

Neue Netze: In hellem weiß erstrahlten die beiden Ringnetze in der Paul Horn-Arena. Spätestens nach dem letzten Spiel gegen ALBA BERLIN mussten die Netzte aufgrund von Verschleißerscheinungen getauscht werden. Gebracht hat es den Tübingern nicht, nur Frankfurt!

Nächster Rekord: Aleksandar Nadjfeji ist bekanntlich der dienstälteste Spieler in der Beko Basketball Bundesliga. Am heutigen Samstag lief der 39-Jährige in seinem 450. Bundesligaspiel auf - kein aktiver Spieler hat derzeit mehr Begegnungen im deutschen Basketball-Oberhaus absolviert. Herzlichen Glückwunsch!

Kommentatorwechsel: Chris Schmidt kommentierte am Samstagabend die Partie zwischen Tübingen und Frankfurt. Eigentlich war Alexander Klich für die Begegnung vorgesehen, doch dieser war kurzfristig für eine Partie in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) abberufen worden. Der Basketballexperte aus Trier sprang und führte durch das Spiel, wie schon vor zwei Tagen, als Schmidt schon in Ludwigsburg das zweite Spiel innerhalb von drei Tagen in Schwaben kommentierte.

Auf Reisen: Die Hessen befinden sich derzeit in einem wahren Mammutprogramm an Spielen. Noch am Mittwoch spielte die Mannschaft von Trainer Gordon Herbert in Israel bei Maccabi Rishon Le Zion (84:88-Niederlage) für das Weiterkommen im FIBA Europe Cup, heute das Spiel in Tübingen, am Ostermontag geht es gegen die BG Göttingen vor heimischer Kulisse, bevor am kommenden Donnerstag die Frankfurter das alles entscheidende dritte Spiel für die Qualifikation für das Top Four im FIBA Europe Cup in Frankfurt bestreiten. Doch damit nicht genug, weitere drei Tage später müssen die Gäste schon wieder in der Liga ran - dann bei den Basketball Löwen Braunschweig. Fünf Partien innerhalb von nur zwölf Tagen.

 

Pressemitteilung: WALTER Tigers Tübingen



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