Phoenix Hagen

Für Phoenix Hagen ist am Ostersonntag in Berlin nichts zu holen

25shooter am 27.03.2016 um 20:25

Eine am Ende deutliche Niederlage musste Phoenix Hagen am Ostersonntag nach einem starken ersten Viertel bei ALBA BERLIN hinnehmen. Der Hauptstadtklub siegte vor 8.043 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena mit 108:72 (52:38). Gerade in der zweiten Hälfte ließen die Berliner ihren Gästen keine Chance – offiziell am 23. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga, obwohl es für beide Teams bereits Partie Nummer 27 war.

Das Personal:

Phoenix-Headcoach Ingo Freyer musste weiter auf den schwer am Knie verletzten D.J. Covington verzichten. J.J. Mann, dessen Einsatz aufgrund einer Bänderdehnung fraglich war, konnte spielen. Für die Feuervögel starteten Brandon Jefferson, David Bell, Adam Hess, Ivan Elliott und Owen Klassen. Bei ALBA BERLIN fehlten in Ismet Akpinar (Muskelfaserriss), Robert Lowery (Knöchelverletzung) und Jonas Wohlfahrt-Bottermann (Knie-OP) gleich drei wichtige Akteure. Niels Giffey (Sehnenentzündung) gab nach drei Monaten sein Comeback. Es starteten Jordan Taylor, Dragan Milosavljevic, Akeem Vargas, Brandon Ashley und Elmedin Kikanovic.

Der Spielverlauf:

Die ersten Punkte gelangen Hagens Klassen. Taylor brachte mit einem schnellen Dreier sein Team nach vorne. Doch auch Phoenix spielte seine Dreier-Stärke aus. Abwechselnd Elliott und Jefferson trafen zum 5:5 (2.), 5:8 (3.), 10:11 (4.), und 14:14 (6.) ausschließlich aus der Distanz. Dadurch blieb die Partie extrem eng, obwohl ALBA gut verteidigte und Hagen zu schwierigen Würfen zwang. Mann brachte einen weiteren Dreier zum 20:20-Ausgleich im Korb unter (9.). Nach zwei Freiwürfen von Geske nahm Phoenix sogar eine knappe Führung mit aus dem ersten Viertel.

Die Albatrosse kamen mit schnellen sechs Punkten aus der Viertelpause. Nach knapp zwei Minuten erlöste Mann die Hagener mit dem ersten Treffer (13.) und schob noch einen zum 29:26 hinterher (14.). Die Berliner spielten konsequent ihre Stärken aus, gerade unter den Körben. So schnappte sich Ashley gleich zwei Offensiv-Rebounds, bevor ihm der Korbleger zum 35:27 gelang (15.). Milosavljevic baute die Führung per Dreier zum 39:29 erstmals zweistellig aus (17.). Bell gelang der erste Hagener Dreier im zweiten Viertel zum 44:36 (19.). Mit 52:38 ging es in die Pause.

Loncar baute die Führung per Dreier auf 17 Punkte aus (22.). Phoenix Hagen tat sich in der Offense zunehmend schwer. Niklas Geske hielt sein Team mit zwei Treffern hintereinander zum 61:46 im Spiel (26.). Bei den Berlinern saß nun im Grunde jeder Versuch. Milosavljevic und King schraubten die Dreier-Quote und damit das Ergebnis auf 73:50 in die Höhe (28.). Mit einer für ALBA mehr als komfortablen Führung ging es beim Stand von 80:51 in die letzten zehn Minuten.

Spektakulär zurückkämpfen konnten sich die Feuervögel im vierten Viertel nicht mehr. Owen Klassen musste mit fünf Fouls vorzeitig vom Feld (34.). Ihm folgte wenig später der Berliner Milosavljevic. Brandon Ashley knackte schließlich noch die 100-Punkte-Marke (38.). Den Schlusspunkt zum 108:72 setzte fünf Sekunden vor Ende aber mit seinen ersten Punkten in der Beko BBL überhaupt der Hagener Youngster Pascal Zahner-Gothen.

Das Fazit:

Phoenix Hagen wartet weiter auf einen Sieg in der Hauptstadt. Nachdem die Feuervögel das erste Viertel noch knapp gewonnen hatten, kam der Einbruch. Sowohl unter den Körben (41:21 Rebounds) als auch im Wurf (68:53 Prozent Zweier, 48:33 Prozent Dreier) dominierten die Hausherren. Mangelnder Einsatz ist den Hagenern aber kaum vorzuwerfen. Die angeschlagenen J.J. Mann und Owen Klassen bissen sich tapfer durch. Einen Lichtblick boten auch die jungen Hagener Spieler. Pascal Zahner-Gothen konnte sich über seine ersten Beko BBL-Zähler freuen, Julian Jasinski über ein Career-High in der Einsatzzeit (10:17 Minuten).

Die Trainerstimmen:

Sasa Obradovic (ALBA BERLIN): „Mein Respekt geht an Ingo Freyer und Phoenix Hagen, die aus ihren begrenzten Möglichkeiten sehr viel machen. Sie spielen immer mit Leidenschaft und stellen mit ihrem sehr eigenen Stil jedes Team der Liga vor eine Herausforderung. Nach unseren Problemen im ersten Viertel haben wir heute gut reagiert und die Kontrolle übernommen. Auch wenn uns noch einige Spieler fehlen, bin ich sehr froh über das Comeback von Niels Giffey heute. Man konnte direkt sehen, dass er einen wichtigen Einfluss auf unser Spiel haben kann.“

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Wir sind hier in Berlin unter schwierigen Umständen angetreten. Wir haben ohne Covington nun eh nur noch fünf ausländische Spieler zur Verfügung und heute waren auch noch Klassen und Mann angeschlagen. Von daher ziehe ich den Hut vor der Leistung meiner Mannschaft. Das erste Viertel haben wir gewonnen. Auch wenn sich danach die Qualität und Physis von ALBA immer mehr durchgesetzt hat, haben alle meine Spieler sich bis zum Schluss den Allerwertesten aufgerissen. Gerade unsere jungen Spieler konnten heute wichtige Erfahrungen sammeln.“

Die Statistik:

ALBA BERLIN – Phoenix Hagen 108:72 (52:38)

ALBA BERLIN: Milosavljevic (21/3, 7 Reb.), Taylor (18/3, 6 Ass.), Cherry (12), Ashley (11, 9 Reb.), Giffey (11/1), Kikanovic (10), Loncar (9/1), King (6/1), Vargas (6/2), Liyanage (4).

Phoenix Hagen: Bell (15/2), Jefferson (12/2), Elliott (12/2, 3 St.), Mann (9/1), Klassen (9), Geske (6, 3 St.), Grof (4), Krume (2), Zahner-Gothen (2), Keßen (1), Jasinski, Hess.

Stationen: 14:11 (5.), 20:22 (10.), 35:27 (15.), 52:38 (20.), 61:44 (25.), 80:51 (30.), 92:60 (35.), 108:72 (40.).

Zuschauer: 8.043 

 

Pressemitteilung: Phoenix Hagen



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