Regionalliga

Zurnas Buzzerbeater ins Glück

25shooter am 27.03.2016 um 16:56

Ein großartiger Krimi im letzten Heimspiel der Saison: in einem nicht immer hochklassigen, aber dafür umso dramtischeren Derby besiegten die Wiha Panthers VS den MTV Stuttgart mit 79:77. Damit ist den Raubkatzen Platz 2 nicht mehr zu nehmen. Am kommenden Wochenende können die Panthers noch Tabellenführer PS Karlsruhe Lions ärgern und ihnen mindestens vorläufig Platz 1 streitig machen.

Der Held der Schlussphase war ausgerechnet Julius Zurna, der bis dato einen schwarzen Tag erwischt hatte. Der über die Saison gesehen herausragende Aufbauspieler hatte sich sechs Ballverluste geleistet und nicht wie gewohnt getroffen. Beim Stand von 74:74 hatten die Panthers zunächst die Chance in Führung zu gehen versäumt. Stuttgart hatte knapp 20 Sekunden vor Schluss Einwurf. Dem aufmerksamen Zurna gelang ein Steal und per Fastbreak die Führung zum 76:74. Stuttgart konterte durch den nervenstarken Ex-Panther Marco Schlafke, der 3,8 Sekunden vor Schluss einen Dreier zur 77:76-Führung für die Gäste verwandelte. Die letzte Possession gehörte den Panthers und Zurna übernahm die Verantwortung und schweißte den letzten Wurf von jenseits der Dreierlinie unter frenetischem Jubel des Schwenninger Publikums zum 79:77-Sieg ein.

Bis zur großen Befreiung war es ein hartes Stück Arbeit. Die sehr gut verteidigenden Landeshauptstädter erwischten den besseren Start und gingen mit 12:2 in Führung, ehe die Panthers sich besser zurecht fanden. Aleksandar Tomic erwies sich an diesem Tag als stabilster Aufbauspieler, der Slowene lenkte das Spiel wieder in ruhigere Bahnen. Unter dem Korb kam Edin Alispahic nicht wie gewohnt zur Geltung, zumal der Ex-Panther Christian Gundlach gegen seine Ex-Kameraden ein bärenstarkes Spiel aufs Parkett legte.

Dank guter Drives, unter anderem auch von Sergej Tzvetkov, robbten sich die Panthers heran und gingen in Führung. Die Panthers konnten sich jedoch nicht absetzen, was auch an der Foulbelastung der Schlüsselspieler Cameron Adams und Edin Alispahic lag. Zu Beginn des Schlussviertels waren beide Spieler ausgefoult, sodass Trainer Alen Velcic zu taktischen Improvisationen gezwungen war. Über eine starke Defense hielten die Panthers die Chance offen, die der am Ende stark aufspielende Zurna letztlich zu nutzen wusste.

„Unglaublich, was wir heute Abend wieder erleben durften. Die Stimmung in der Deutenberghalle ist überragend und wir können uns heute stellvertretend für die gesamte Saison bei unseren Fans bedanken, die uns so weit gebracht haben“, freute sich Panthers-Boss Frank Singer. Nun wollen die Panthers am kommenden Samstag den PS Karlsruhe Lions die fest eingeplante Meisterfeier vermiesen. „Wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand, denn Karlsruhe kann gegen Limburg nochmal nachlegen, aber nach dieser Vorgeschichte um die Spielerabwerbung im Winter wäre es höhere Gerechtigkeit, wenn wir die Meisterfeier der Lions ins Wasser fallen lassen“, so Singer.

Für die Panthers spielten: Julius Zurna (14 Punkte / 3 Rebounds / 2 Assists), Samba Thiam (11/8/2), Cameron Adams (13/5/3), Aleksandar Tomic (8/3/2), Nikola Fekete (2/3/0), Luka Milovac (4/2/1), Boyko Pangarov (3/0/0), Sergej Tzvetkov (8/6/0), Edin Alispahic (16/8/0). 

 

Pressemitteilung: Wiha Panthers VS



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