Phoenix Hagen

Phoenix verliert trotz Aufholjagd knapp gegen Bremerhaven

TheBloob am 21.03.2016 um 12:52

In der Crunchtime wurde es noch einmal richtig eng, dennoch unterlag Phoenix Hagen den Eisbären Bremerhaven am 27. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga mit 82:86 (37:40). Nach einem Rückstand von 18 Punkten zeigten die Feuervögel vor 3.005 Zuschauern in der Arena am Ischeland Herz und kämpften sich zurück. Für den Sieg reichte es trotz 30 Punkten im Schlussviertel aber nicht.

Das Personal:

Für Phoenix Hagen war es das erste Heimspiel ohne den schwer am Knie verletzten Center D.J. Covington. In der Starting Five der Feuervögel standen Brandon Jefferson, David Bell, J.J. Mann, Ivan Elliott und Owen Klassen. Die Eisbären reisten mit den beiden im Sommer aus der Volmestadt nach Bremerhaven gewechselten Larry Gordon und Fabian Bleck an. Neben Gordon begannen Jerry Smith, Kyle Fogg, der erst kürzlich nachverpflichtete Robbie Sihota und Jannik Freese.

Der Spielverlauf:

Der erste Treffer des Spiels gehörte ausgerechnet dem Ex-Hagener Larry Gordon. Danach drehten die Feuervögel auf und schraubten das Ergebnis auf 8:2 (2.), nicht zuletzt dank Manns und Jeffersons Dreipunktewürfen. Doch auch die Eisbären hatten das Wort „Run“ schon einmal gehört und egalisierten auf 8:8 (4.). Die Partie blieb zunächst sehr ausgeglichen. So traf Kyle Fogg per Freiwurf zum 18:18 (9.). In der letzten Minute fehlte Phoenix allerdings das Wurfglück. Nationalspieler Philip Zwiener sorgte mit zwei Korblegern hintereinander für eine Bremerhavener Führung nach dem ersten Viertel.

Phoenix hielt das Spiel offen und war nah dran am Ausgleich. Nach Hess’ Dreier zum 21:22 (12.) und Elliotts Freiwurf zum 26:27 (16.) fehlte jeweils nur ein Zähler. Die Eisbären kamen in der Zone deutlich leichter zu Punkten als die Gastgeber. Aus der Distanz war Phoenix aber die treffsicherere Mannschaft. Bremerhaven traf durch Sihota erst im neunten Anlauf den ersten Dreier zum 26:31 (16.). Zwischenzeitlich setzten sich die Gäste beim 32:40 auf acht Punkte ab (19.). Diesen Stand konnte Phoenix aber bis zur Halbzeit auf 37:40 korrigieren.

Owen Klassen schien drauf und dran, einen inoffiziellen Dunking-Contest gewinnen zu wollen: Seine krachenden Treffer zum 41:42 und 43:42 bedeuteten den Führungswechsel (23.). Doch die Eisbären drehten das Ergebnis wieder bis auf 45:50 (26.), bevor Klassen ihren 8:0-Lauf stoppte. Dennoch blieben die Gäste das dominantere Team. Fogg ließ die Führung per Dreier zum 47:57 erstmals zweistellig werden (28.). Nach einem Vorsprung von kurzzeitig sogar 16 Punkten ging es mit 52:66 in die entscheidenden letzten zehn Minuten.

Die Eisbären setzten sich auf 52:70 ab (31.). Ein And-One von Geske brachte Phoenix auf 59:72 heran (34.). Nach einem Treffer von Elliott roch es schon ein bisschen nach Aufholjagd. Bremerhaven erwies sich als harter Gegner und entkam auf 63:78 (36.). Doch Feuervögel sind kämpferische Wesen: Klassen ließ den Rückstand wieder einstellig werden und schob noch einen weiteren Korbleger zum 72:78 hinterher (38.). Der Dreier von Fogg zum 74:81 war der erste Bremerhavener Treffer seit mehr als drei Minuten (39.). Danach blieb es zwar knapp, aber Phoenix kam nicht mehr entscheidend heran. Die letzte Aktion veredelte Kapitän Bell zum Endstand von 82:86.

Das Fazit:

Trotz großen Kampfs und eines 11:0-Laufs konnten die Feuervögel den hohen Rückstand, der sich am Ende des dritten Viertels aufhäufte, in der Crunchtime nicht mehr aufholen. Mitentscheidend war auch, dass die Feuervögel in der zweiten Halbzeit keinen von elf Dreierversuchen im Korb unterbringen konnten. Den Rebound gewann Phoenix mit 39:37. Owen Klassen gelang mit 18 Punkten und elf Rebounds ein Double-double.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte waren es vor allem die Dreier von Kyle Fogg, die den Unterschied ausgemacht haben. Die muss man so erst einmal treffen. Fogg hat uns auch im letzten Viertel sehr zugesetzt, als wir drauf und dran waren, die Partie zu drehen. Er war letztendlich der entscheidende Spieler. Wir wollten trotz der Verletzung von Covington vermehrt über die großen Positionen spielen. Aber durch die Foulbelastung fehlte es uns phasenweise an Intensität. Zudem haben wir die offenen Dreier nach der Pause nicht mehr getroffen. Das war dann in der Summe zu viel, um zu gewinnen.“

Sebastian Machowski (Eisbären Bremerhaven): „Ich freue mich sehr über den Sieg in einer heißen Atmosphäre. Es ist schwer, in Hagen zu gewinnen. Die jetzige Situation ist sicher nicht leicht für Phoenix nach der schlimmen Verletzung von D.J. Covington. Es war ein spannendes Spiel. Wir haben uns einen Vorsprung von 18 Punkten herausgespielt, aber wir sind leider noch nicht stabil genug. Daran müssen wir arbeiten für unser Ziel, den Klassenerhalt. Es ist ein Prozess nach den ganzen personellen Veränderungen. Die Mannschaft muss sich finden, dafür war dieser Sieg wichtig. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass wir nach dem Ausfall von D.J. Covington cleverer über die großen Positionen spielen.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – Eisbären Bremerhaven 82:86 (37:40)

Phoenix Hagen: Klassen (18, 11 Reb.), Elliott (18/1, 7 Reb.), Bell (14/1, 7 Ass.), Geske (10), Mann (9/1), Jefferson (6/2), Hess (5/1), Jasinski (2), Grof, Krume, Keßen.

Eisbären Bremerhaven: Fogg (30/3), Smith (12, 7 Ass.), Freese (8), Sihota (8/1), Zwiener (8), Curry (8/1), Gordon (7/1, 9 Reb.), Bleck (3), Austin (2).

Stationen: 11:10 (5.), 18:22 (10.), 25:27 (15.), 37:40 (20.), 45:48 (25.), 52:66 (30.), 63:74 (35.), 82:86 (40.).

Zuschauer: 3.005


Pressemitteilung: Phoenix Hagen 



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