Basketball Löwen Braunschweig

Lauernde Löwen treffen auf wilde Wölfe

TheBloob am 17.03.2016 um 21:20

Der erste Schritt zurück zu alter Stärke ist den Basketball Löwen Braunschweig mit dem gestrigen 88:79-Erfolg in Crailsheim geglückt. Am kommenden Samstag, 19. März (Tip-Off: 20:30 Uhr), soll in der Stadthalle Weißenfels der nächste folgen. Mit dem Mitteldeutschen BC erwartet die Löwen erneut ein Gegner, der als Tabellenvorletzter um das sportliche Überleben kämpft. Das Hinspiel konnte das Löwenrudel mit 90:83 für sich entscheiden und damit eine jahrelange Durststrecke ohne Sieg gegen den MBC beenden.

Aktuell befinden sich die Mitteldeutschen in ihrer stärksten Saisonphase, konnten sie doch ihre letzten drei Spiele gewinnen und dabei sogar den FC Bayern München mit 93:90 bezwingen. „Mit dem Sieg in Crailsheim ist bei ihnen der Knoten geplatzt. Uns erwartet daher ein Gegner, der mit viel Selbstvertrauen und auf einem hohen Energie- und Intensitätslevel agieren wird“, mutmaßt Löwen-Headcoach Raoul Korner vor der Begegnung. Seit nunmehr zehn Spielen trainiert Predrag Krunic die Wölfe und musste lange sieben Spiele auf ein Erfolgserlebnis seines Teams warten. Am Spielstil der Weißenfelser hat sich laut Korner dennoch nichts Grundlegendes geändert. Der Dreipunktewurf ist weiterhin ihr wesentliches Merkmal: 26 Versuche feuern die Schützen um James Southerland (38,6% Dreierquote) Abend für Abend von der Dreierlinie auf den Korb, die Trefferquote von 35 Prozent ist allerdings nur Ligadurchschnitt. Bei den Siegen gegen die Bayern und Göttingen trafen sie jedoch über 40 Prozent ihrer Dreierversuche und verdeutlichten damit ihre Erfolgsabhängigkeit vom Distanzwurf.

Der Schlüsselspieler der Mannschaft ist Raoul Korner zufolge in Kapitän und Spielmacher Frantz Massenat zu finden. Als Topscorer steuert der US-Amerikaner 13,6 Punkte sowie 4,6 Assists bei und bildet mit dem 35-jährigen Marcus Hatten ein äußerst solides Point Guard-Duo. Unter den Körben vertraut Coach Krunic auf die athletischen Chris Otule und TaShawn Thomas, die zu den besten Reboundern der Liga am offensiven Brett zu zählen sind. Die in den vergangenen drei Spielen nur sieben Spieler umfassende Rotation komplettieren der ehemalige Braunschweiger Akteur Dominique Johnson, der erfahrene Schütze Louis Darby sowie der bereits erwähnte Southerland. „Der Vorteil einer kleinen Rotation ist, dass jeder Spieler befreit und mit der Sicherheit aufspielen kann, dass er genügend Einsatzzeit erhält. Am Ende eines Spiels könnte das natürlich zu Energieproblemen führen, daran glaube ich nach acht Tagen Spielpause für den MBC aber nicht“, betont der Löwen-Trainer.

Die Löwen zeigten am gestrigen Mittwochabend beim Pflichtsieg gegen die Merlins vor allem zu Beginn der Partie das, was sie im bisherigen Saisonverlauf so stark gemacht hat: Teambasketball in der Offensive und intensive und aggressive Verteidigung. Zudem überzeugten sie in der Schlussphase wieder mit ihrer Nervenstärke. Dass Crailsheim ausgerechnet über den Dreipunktewurf ins Laufen kam, dürfte seiner Mannschaft in Hinblick auf eben diese Stärke der Wölfe Warnung genug sein. „Gegen den MBC müssen wir die Dreier besser verteidigen, die Bretter kontrollieren und dürfen ihnen keine Tempogegenstöße ermöglichen“, erklärt der Coach die Tagesordnungspunkte für den Samstagabend. „Die Partie in Crailsheim war ein kleiner Schritt, um leistungsmäßig wieder dort hinzugelangen, wo wir vor Dereks Verletzung waren“, fügt er hinzu und verdeutlich die Wichtigkeit seines Leaders für den Erfolg der Löwen. Dieser war auch der Ausgeglichenheit des Kaders zu verdanken: Gleich acht Akteure schrieben sich mit mindestens sieben Punkten in den Statistikbogen. Mit dieser gestiegenen Sicherheit und dem größerem Selbstvertrauen als zuletzt dürfte dem Löwenrudel auch bei den formstarken Wölfen einiges zuzutrauen sein.


Pressemitteilung: Basketball Löwen Braunschweig  



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