ProA

Trier oder Hamburg?

TheBloob am 17.03.2016 um 20:10

Noch zwei Spieltage der regulären Saison stehen auf dem Programm der Kirchheimer Zweitligabasketballer. Zunächst am Samstag gegen Nürnberg und anschließend gegen Rhöndorf. Dabei haben die Teckstädter das Heimrecht in der ersten Playoffrunde bereits sicher. Doch noch bestehen berechtigte Hoffnungen auf Platz drei.
Nur noch wenige Wochen, dann beginnen die langersehnten Playoffs. Dass die Knights mit dabei sein werden steht bereits seit einigen Wochen fest. Ein Riesenerfolg für die Knights um ihren trainer Michael Mai, mit dem so nicht zu rechnen war. Doch noch ist unklar, gegen welchen Gegner es in der ersten Runde gehen wird. Jedoch haben sich die Möglichkeiten eingegrenzt. Nur noch Trier und Hamburg befinden sich in der Auslosung. Da bereits feststeht, das Hamburg Platz fünf belegen wird und Trier über Platz sechs nicht mehr hinauskommen kann, liegt es mehr oder weniger in den Händen von Gotha und Kirchheim. Denn diese beiden Mannschaften kämpfen noch um den dritten Tabellenplatz. Während die Ritter dabei zweimal zuhause gegen Nürnberg und Rhöndorf ran müssen, treffen die Rockets aus Gotha noch auf Baunach und Jena. Das vermeintlich schwerere Restprogramm für den momentanen Drittplatzierten. „Wir beteiligen uns nicht an Rechenspielen. Wir nehmen es, wie es kommt, “ erklärt Knights-Trainer Michael Mai. Auf wenn er in den kommenden beiden Spielen zurückgreifen kann, steht bislang noch nicht fest. Besonders seine Kommandobrücke um die beiden Aufbauspieler Besnik Bekteshi und Richie Williams bereitet dem Trainer Kopfschmerzen. Beide laborieren an Verletzungen. Während Bekteshi mit einer Sprunggelenksverletzung bereits gegen Vechta und Heidelberg nicht mitwirken konnte, plagte sich Williams mit Schulterschmerzen übers Parkett und sicherte den wichtigen Auswärtserfolg in Heidelberg. Der Marathon-Mann im gelben Dress lieferte 49 Minuten Spielzeit ab und sicherte den Rittern in der Crunch-Time mit entscheidenden Punkten in der Verlängerung den Sieg. Doch auch der ein oder andere Spieler der Ritter geht angeschlagen in den Saisonendspurt. „Die Jungs die fit sind werden auch spielen. Nach drei Niederlagen in Folge vor heimischem Publikum, wollen wir uns vor den eigenen Fans ein Stück weit rehabilitieren. Gegen Trier und Jena hat man nicht die wahren Knights gesehen, “ so Mai. Mit dem dritten Kontrahenten Vechta, gegen den man vor allem kämpferisch gut dagegen hielt, allesamt starke Mannschaften. Dies wird sich am kommenden Samstag auch nicht ändern. Zwar musste die Nürnberger Mannschaft von Trainer Ralph Junge sechs Niederlagen in den letzten sieben Spielen hinnehmen, doch was der Frankenkader an Qualität mit sich bringt, gehört zum Besten was die 2.Basketball-Bundesliga zu bieten hat. Mit Dylan Talley, Darius Theus, Clifford Tucker, Dan Oppland und Dorian Greene stehen Trainer Ralph Junge gleich fünf US-Amerikaner zur Verfügung. Aber auch auf den deutschen Positionen haben die Franken einiges an hochqualifiziertem Personal. Während Robert Oehle und Kevin Bright in der BBL wichtige Erfahrungen sammeln konnten, ist Kapitän Michael Fleischmann ein langjähriger ProA-Profi und kennt die Gegner in- und auswendig. Doch warum scheint es bei Nürnberg nicht zu klappen? Diese Frage wird man sich auch im Nürnberger Umfeld stellen. Viele Verletzungen und Personalwechsel machten es Junges Trainerteam nahezu unmöglich, ihrer Truppe Konstanz und Rhythmus zu verpassen. „Nürnberg ist in diesem Jahr das beste Beispiel dafür, was für Auswirkungen viele Verletzungen und Personalwechsel haben können. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie nicht jeden Gegner schlagen können. Selbst Jena und Vechta. Ich glaube nicht, das diese Mannschaften in den Playoffs ausgerechnet auf Nürnberg treffen wollen“ so Mai. Dass der Gast hochmotiviert unter die Teck kommen wird ist dabei garantiert. Denn noch müssen die Franken um ihre Playoffqualifikation zittern. Mit 26 Zählern stehen sowohl Nürnberg, Baunach, Chemnitz und Hanau auf den Rängen sieben bis zehn. Nur zwei Punkte weniger hat Heidelberg auf Platz elf. Ein Kopf an Kopf Rennen um die letzten beiden begehrten Playoff-Plätze, bei dem sich die Nürnberger dringend die beiden Punkte sichern müssen. „Nürnberg wird alles in die Waagschale werfen. Wer glaubt, dass das ein lockeres Spielchen wird weil wir uns schon qualifiziert haben, der täuscht sich gewaltig, “ warnt Michael Mai vor dem Duell. Spielbeginn ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte.


Pressemitteilung: Kirchheim Knights 



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