Regionalliga

Lok dominiert im Heimspiel gegen Stade

TheBloob am 15.03.2016 um 21:41

Zwei Wochen vor dem entscheidenden Topspiel gegen Cuxhaven, hat der SSV Lok Bernau an diesem Samstag seine Form eindrucksvoll präsentiert. Dem VfL Stade ließen die Bernauer im 115:53 (56:23) Heimsieg nicht den Hauch einer Chance. Drei Lok-Schützen kamen dabei auf eine Punkteausbeute jenseits der 20-Punkte-Marke.

Ein solch deutliches Ergebnis überraschte dann sogar den Bernauer Trainer René Schilling, der im Vorfeld ein eher enges und umkämpftes Spiel prognostizierte. Nach dem äußerst knappen Sieg der Lok im Hinspiel, hatte Gästecoach Nemo Weber auch angekündigt, die Hausherren „zumindest mächtig ärgern zu wollen“. Seinem Ärger Luft in der ersten Auszeit der Partie machte dann ausgerechnet der Gästetrainer nach nicht einmal zwei gespielten Minuten. Die Lok fand ausgeschlafen und hellwach ins Spiel fand. Nach schnellen Punkten rollte die Bernauer Offensive vor der wieder einmal lautstarken Kulisse (13:4, 3. Minute). Die 540 Zuschauer in der Erich-Wünsch-Halle sahen, wie sich der VfL Stade nach der Auszeit ins Spiel kämpfte und die kleine Bernauer Führung egalisierte (13:12, 5.Minute). Alexander Rosenthal mit einem seiner drei Dreier in der ersten Halbzeit zündete dann ein erstes Offensivfeuerwerk. Ein 19:0-Lauf binnen fünf Minuten war die eindrucksvolle Antwort der Hausherren, dem die Stader dann im gesamten Spiel nichts mehr entgegen setzen konnten (34:13, 10. Minute). Neben ihrer starken Offensive, überzeugten die Bernauer Korbjäger auch in der Defensive. Die Gäste vom VfL Stade fanden kein Mittel und mussten zusehen, wie der Rückstand stetig und einholbar anwuchs. Durch den kurzfristigen Ausfall von Nico Adamczak (Verletzung), musste Lok-Headcoach anders als geplant rotieren. Für eine positive Überraschung sorgte der Auftritt von Nino Valentic, der am Samstag sein bisher stärkstes Spiel im Lok-Trikot zeigte. Den 56:23 Halbzeitstand besorgte allerdings Friedrich Lotze mit einem krachenden Dunk.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig. Stade kam zwar vermehrt zu erfolgreichen Abschlüssen. Gegen die starke Offensive fanden die Gäste allerdings kein entscheidendes Mittel. Zumal die Bernauer Distanzschützen auch am Samstag wieder ihr Visier scharf gestellt hatten. Sebastian Fülle traf allein fünf Mal vom Halbkreis und war am Ende mit 25 Zählern erfolgreichster Werfer. Sango Niang und Nino Valentic mit starker Partie kamen auf jeweils 24 Punkte. Ein wichtiger Schlüssel für die Dominanz der Hausherren war, die anstrengende Arbeit am Brett um die Rebounds. Dieses Statistikduell ging mit 36:20 deutlich an die Lok. Der Bernauer Vorsprung wuchs stetig und bereits sieben Minuten vor dem Ende machte Jonas Böhm umjubelt von den Fans die Hundertermarke voll (100:41, 33. Minute). „Es gibt nach einem solchen Spiel wenig bis gar nichts zu meckern“, sagte René Schilling nach dem 21. Saisonsieg. „Die Teamleistung über den gesamten Spielverlauf war einfach stark. Ich denke, wir sind bereit für das Topspiel am Ostersamstag“. Der SSV Lok Bernau ist weiterhin ungeschlagener Tabellenführer in der 1. Regionalliga Nord. Die letzten Minuten des Spiels ließ der SSV locker austrudeln und feierte am Ende einen sehr souveränen 115:53 Heimsieg.

Im Fernduell um den Spitzenplatz hat Verfolger Rot-Weiß Cuxhaven am Samstag zeitgleich einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. ALBA Berlin hat den Cuxhavenern in eigener Halle mit 82:80 die dritte Saisonniederlage eingeschenkt. Mit dem Vorsprung von drei Siegen kann der SSV Lok Bernau in zwei Wochen am Ostersamstag im direkten Duell den ersten Tabellenplatz und den Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProB dingfest machen.

Am kommenden Wochenende reisen die Schützlinge von Lok-Headcoach René Schilling zunächst an die Nordsee zur BSG Bremerhaven, die als Tabellenvorletzter bereits als Absteiger feststeht. Das Auswärtsspiel beginnt am Samstag um 15.00 Uhr in der Walter-Kolb-Halle (Walter-Kolb-Weg, 27568 Bremerhaven).

Viertelstände: 33:13, 56:23, 87:39, 115:53

SSV Lok Bernau: Sebastian Fülle (25 Punkte), Sango Niang (24), Nino Valentic (24), Alexander Rosenthal (12), Oumar Sylla (10), Jonas Böhm (7), Pierre Bland (4), Friedrich Lotze (4), Felix Schekauski (3), Thiemo Williams (2)

VfL Stade: Karl Finley (18 Punkte), Mubarak Salami (15), Florian Bunde (6), Jan-Christian Both (5), Tom Lipke (5), Oscar Andres (4), Richard Fröhlich (0), Jonas Riesner (0), Philipp Sausmikat (0)


Pressemitteilung: SSV Lok Bernau 



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