WALTER Tigers Tübingen

Die Sensation deutlich verpasst! 64:80 (31:36)-Niederlage gegen ALBA BERLIN

TheBloob am 14.03.2016 um 13:00

Vor erneut ausverkauften Rängen (3132 Zuschauer) brauchten die WALTER Tigers Tübingen gegen ALBA Berlin nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge dringend einen Sieg im Abstiegskampf. Der amtierende Pokalsieger stellte sich allerdings als eine Nummer zu groß für die Tübinger Raubkatzen heraus. Nach einer starken ersten Hälfte zogen die Albatrosse am Ende des dritten Viertels davon. Bei der 64:80 (31:36)-Niederlage überzeugte auf Seiten der Tübinger vor allem Bogdan Radosavljevic mit zwölf Punkten, sechs Rebounds und drei Blocks. Garlon Green war mit 15 Zählern bester Scorer der Partie, während fünf Berliner zweistellig punkteten. Tyron McCoy zollte nach dem Spiel den Berlinern Tribut: „Am Ende des zweiten Viertels sind wir einmal gut an Berlin heran gekommen, haben das Spiel aber danach komplett aus der Hand gegeben. ALBA konnten heute sehr viele Eins gegen Eins-Situationen schaffen, in denen wir dann meist unterlegen waren. Das hat uns besonders in der zweiten Hälfte das Spiel gekostet", so der Tübinger Trainer.

Der Spielverlauf:

Die Raubkatzen starteten mit Jared Jordan, William Buford, Green, Aleksandar Nadjfeji und Radosavljevic und sicherten sich direkt den Hochball, verloren aber anschließend den Ball. Alex King netzte daraufhin im ersten Spielzug der Berliner einen Dreier ein (3:0, erste Minute), während bei den Raubkatzen noch eine Weile kein Korb fallen wollte. Jordan Taylor per Freiwurf und Elemedin Kikanovic trafen für die Albatrosse zum 6:0 (dritte Minute), bis Green mit Zusatzfreiwurf für die ersten Tübinger Punkte in der gleichen Minute sorgte (3:6). Auf Körbe von Kikanovic und Dragan Milosavljevic antwortete Radosavljevic mit einem Dunk zum 7:11 (fünfte Minute). Wenig später waren auch die Fans in der Paul Horn-Arena voll dabei, nachdem den Berlinern nach eigenem Offensiv-Rebound kein Wurf in den 24 Sekunden gelang. Im nächsten Spielzug holte sich der hochmotivierte Radosavljevic den nächsten Offensiv-Rebound und wurde gefoult. Er verwandelte aber nur einen Freiwurf zum 10:13 (sechste Minute). Will Cherry mit zwei Freiwürfen, Alex King mit dem Dreier und Kikanovic mit dem Hakenwurf erhöhten im Anschluss auf 12:18 (achte Minute), bevor McCoy seine erste Auszeit nahm. Der Berliner Vorsprung blieb trotzdem, bis zum ersten Viertelendstand wuchs dieser sogar noch auf 16:25 an.

Aufholjagd zum Ende des zweiten Viertels

Die Berliner in Form von Taylor begonnen den zweiten Spielabschnitt direkt mit einem Fehlwurf. Ganze drei Minuten traf keine Mannschaft in die Reuse, bis der Berliner King einen Korbleger zum 16:27 (13. Minute) verwandelte. Veteran Nadjfeji hatte direkt im Anschluss die passende Antwort. Es folgte ein Schlagabtausch: Auf einen Korbleger von Kresimir Loncar folgten Punkte von Buford und auf einen Dreier von Cherry zog Vladimir Mihailovic stark zum 22:32 (15. Minute) zum Korb. ALBA-Trainer Sasa Obradovic nahm daraufhin seine erste Auszeit. Bis zur 18. Minute erhöhten die Albatrosse aus Berlin auf 36:22. Dann übernahmen aber die Tigers das Ruder: Zuerst traf Green den Dreier, dann netzte Buford aus derselben Distanz ein. Radosavljevic bekam nach dem Rebound das Foul, traf trotzdem und versenkte dazu noch den Zusatzfreiwurf. Alles ohne Gegenantwort der Berliner und so ging es mit 31:36 in die Halbzeit. Die Tigers waren in Schlagdistanz!

Auch in der zweiten Hälfte ging die Aufholjagd der Hausherren weiter. Green verwandelt im Nachfassen zum 33:36 (21. Minute), bevor erneut Radosavljevic eine Zeigerumdrehung später wieder auf 35:38 verkürzte. Und Radosavljevic trug sein Team weiter, als er ALBA-Neuzugang Brandon Ashley im Anschluss unter dem Korb blockte. Von da an zogen die Berliner wieder davon: Zwei Punkte von Loncar, vier von Ashley und ein Dreier des Serben Milosavljevic - Spielstand 39:51 in der 29. Minute. Die Partie drohte der McCoy-Truppe aus den Händen zu gleiten. Green traf daraufhin nur einen seiner beiden Freiwürfe. Doch dann bäumten sich die Raubkatzen noch einmal auf: Mihailovic traf den Korbleger zum 42:55 (30. Minute), Kikanovic antwortete direkt, aber Toarlyn Fitzpatrick netzte aus der Distanz zum Viertelendstand von 45:57 ein.

ALBA wird der Favoritenrolle gerecht

Zuerst waren es wieder die Albatrosse, die zeigten, wo es langgeht. Ashley wurde beim Korbleger gefoult, traf den Extrapunkt aber nicht. Mahir Agva antwortete mit einem Korbleger, ehe Mihailovic zum 49:59 (32. Minute) verkürzte. Dann lief auf Seiten der Tübinger allerdings nichts mehr zusammen, während die Berliner in den kommenden Minuten scheinbar nach Belieben Körbe versenkten. Zwei Dreier von Milosavljevic, einer von Taylor und einer von Cherry, sowie Kikanovic im zweiten Versuch und das Spiel war beim Stand von 51:72 in der 36. Minute gelaufen. Die letzten Minuten verbrachten beide Mannschaften fast ausschließlich an der Freiwurflinie, bis beim Stand von 64:80 der Abpfiff ertönte.

Dschungelgeflüster - der etwas andere Blick auf das Spielgeschehen:

Wieder ausverkauft! Beim heutigen Spiel gegen ALBA BERLIN war die Paul Horn-Arena erneut ausverkauft. Und das schon zum zehnten Mal von insgesamt 13 Heimspielen in dieser Saison. Die Tigers bedanken sich für die tolle Unterstützung und fantastische Atmosphäre in der Halle und setzen auch in den nächsten, wichtigen Partien auf ihre Fans.

Vertretung für Hallensprecher: Heute tönte eine andere Stimme durch die Halle. Gerhard Dieterle war ersatzweise als Hallensprecher eingesprungen und feuerte die Tigers von der Seitenlinie an. Unser altbekannter Sprecher Jurij Suchowerskyj gönnt sich gerade eine verdiente Auszeit unter der Sonne von Mallorca.

All-Time Tabellenführer: Mit ihrem heutigen Sieg setzte sich ALBA BERLIN an die Spitze der ewigen Beko BBL-Tabelle. Insgesamt kommen die Berliner auf 1765:755 Punkte und verdrängten damit die Bayer Giants Leverkusen (1763:673 Punkte) von Platz eins. Mit etwas Abstand folgen dahinter die Brose Baskets Bamberg (1681:1033 Punkte) und GIESSEN 46ers (1382:1378 Punkte), die morgen am Montagabend um 20 Uhr gegeneinander antreten werden.

Lebendige Seitenlinie: Wem das Spiel allein heute nicht genug Unterhaltung geboten hatte, konnte auch immer einen Blick an die Seitenlinie werfen. Dort legte Berlins Head Coach Sasa Obradovic seine eigene Show auf das Parkett. Nur den mitfiebernden und mitleidenden Trainer zu beobachten, war heute schon das Eintrittsgeld wert.

Registrierungsaktion der DKMS: Der heutige Spieltag stand ganz unter dem Motto: „Gib Blutkrebs einen Korb!“ Die Beko BBL rief gemeinsam mit der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) bei den neun Partien des Spieltags alle Fans auf, sich zu registrieren. Auch die Spieler von Tübingen und Berlin beteiligten sich nach dem Spiel an dieser wichtigen Aktion.


Pressemitteilung: WALTER Tigers Tübingen 



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