Telekom Baskets Bonn

Offensivspektakel sichert direkten Vergleich

TheBloob am 13.03.2016 um 22:35

Telekom Baskets Bonn – Phoenix Hagen 111:86 (24:24, 32:25, 30:22, 25:15)

Die Telekom Baskets Bonn haben das vierte Heimspiel in Serie gewonnen. Das Team von Trainer Silvano Poropat setzte sich vor 5.530 Zuschauern im Telekom Dome ohne die erkrankten Eugene Lawrence und Dirk Mädrich mit 111:86 (24:24, 32:25, 30:22, 25:15) gegen Phoenix Hagen durch. Damit sicherten sich die Hausherren gar den direkten Vergleich im NRW-Duell (Hinspiel: 82:106).

Kurz und knapp

Verzichten musste Coach Poropat an diesem Tag auf gleich zwei Akteure. Sowohl Eugene Lawrence als auch Dirk Mädrich mussten ob eines Magen-Darm-Infektes das Bett hüten und konnten nicht am Geschehen teilnehmen. Dafür stand Andrej Mangold nach sieben Partien Pause wieder im Aufgebot – und auch gleich in der Startformation.

Neben dem „Verteidigungsminister“ schickte Poropat noch Sean Marshall, Aaron White, Tadas Klimavicius und Langston Hall zu Beginn der Partie aufs Feld. Nach einer anfänglichen Phase des gegenseitigen Abtastens schalteten die Hausherren im Angriff einen Gang höher und erarbeiteten sich mit einem 9:0-Lauf die erste nennenswerte Führung (18:10, 5. Minute). Hagen nahm eine Auszeit und kam aus jener erstarkt zurück aufs Feld und setzte seinerseits einen Run, so dass sich eine Partie auf Augenhöhe entwickelte (24:24, 10. Minute).

Im zweiten Viertel deutete sich an, dass bei Bonn im Gang nach vorn viel über die Bewegung des Balls durch schnelle Pässe gehen würde. Die von der Bank kommenden Rotnei Clarke und Jimmy McKinney netzten kurz hintereinander zwei Dreier ein – die Volmestädter baten erneut zum Gespräch an der Seitenlinie (42:36, 15. Minute). Diesmal gaben die Rheinländer die Tempokontrolle anschließend jedoch nicht aus den Händen, sondern hielten den Vorsprung bis zum Gang in die Kabine auf einem konstanten Level (56:49, 20. Minute).

Nach dem Seitenwechsel verschwendete Bonn keine Zeit, den vorangegangenen Trend zu bestätigen und schraubte die Differenz in den zweistelligen Bereich (60:50, 22. Minute). Zwar wurde die Atmosphäre auf dem Parkett zunehmend hitziger, doch angeführt von Sean Marshall und Langston Hall bewahrten die Rheinländer einen kühlen Kopf, zeigten in der Verteidigung deutlich mehr Engagement und zogen weiter davon (86:71, 30. Minute).

Die Truppe von Gästetrainer Ingo Freyer warf alles in die Waagschale, um ein Comeback zu initiieren, doch Bonn hatte sinnbildlich Feuer gefangen und ließ sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Mit zwei Distanztreffern stellte Clarke – der bei vier Versuchen von „Downtown“ ohne Fehlversuch blieb – die Weichen frühzeitig auf Erfolg (96:74, 34. Minute). Nachdem Aaron White per White die 100er-Marke knackte, schien gar der direkte Vergleich in Reichweite. Während die Fans auf den Rängen bereits „Oh, wie ist das schön…“ skandierten, war es Veteran Klimavicius, der eine halbe Minute vor Schluss den entscheidenden Korbleger zur 25 Punkte-Führung verwandelte.


Aus dem Zahlenwald

Mit insgesamt 29 Assists verteilten die Gastgeber beinahe dreifach so viele direkte Korbvorlagen wie die „Feuervögel“ (11). Dabei brachten individuell sowohl Langston Hall (7), Tadas Klimavicius (6) sowie Sean Marshall mehr zum Korberfolg führende Pässe an den Nebenmann als die komplette Hagener Startformation (5).

Die 111 Zähler auf der Habenseite bedeuteten für Bonn eine Einstellung des zweithöchsten Wertes seit dem Erstliga-Aufstieg. Am 2.12.2000 hatten die Baskets – seinerzeit gegen Brandt Hagen – daheim mit 111:100 gewonnen. Mehr Punkte brachten die Rheinländer bislang lediglich im gleichen Jahr am 16.12.2000 gegen Braunschweig auf die Anzeigetafel (121:102).


Stimmen

Silvano Poropat (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Meine Mannschaft musste eine harte Trainingswoche aushalten, in der wir uns am Ende darauf vorbereiten mussten, in unbekannter Konstellation über 40 Minuten Vollgas zu geben. Im Angriff waren wir auf einem konstanten Level, während es uns gelungen ist, nach der Pause in der Verteidigung zuzulegen. Wir hatten immer dann Problem, wenn wir das Tempo nicht kontrolliert haben – das war der Schlüssel.“

Tadas Klimavicius (#11 Telekom Baskets Bonn):

„Die Partie war für alle Beteiligten nicht einfach. Umso glücklicher sind wir über den Sieg und den gewonnen direkten Vergleich. Wir haben den Ball gut laufen lassen, so dass wir sowohl die Schützen als auch die abrollenden Spieler meist an der richtigen Stelle anpassen konnten. So war unser offensiver Output kontinuierlich hoch.“

Ingo Freyer (Trainer Phoenix Hagen):

„In der ersten Hälfte haben wir versucht mit einer aggressiven Verteidigung ins Spiel gekommen, was uns nur bedingt gelungen ist. Zudem hatten unsere langen Leute schon vor der Pause drei Fouls. Mit unserer aktuellen Rotation muss jeder performen, damit wir hier gewinnen – das war leider nicht der Fall. Dabei muss erwähnt sein, dass gerade unsere jungen, sehr jungen Spieler einen guten Job gemacht haben“


Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn:

Philmore (18), McKinney (5/1 Dreier), Mangold (2), Marshall (21/1, 6 Assists), Klimavicius (18, 8 Rebounds, 6 Assists), Koch (2), White (23/1), Hall (10, 7 Rebounds, 7 Assists), Clarke (12/4), Lodders (dnp), Blass (dnp)

Phoenix Hagen:

Mann (30 (3), Bell (11/1), Elliott (12), Jefferson (2), Hess (5/1), Klassen (12, 9 Rebounds), Geske (8/1), Grof (4), Jasinski (2), Keßen (0), Zahner-Gothen (dnp)


Bilanz

Telekom Baskets Bonn vs. Phoenix Hagen

Siege: 23
Niederlagen: 6
in Bonn: 14 Siege, 1 Niederlage
in Hagen: 9 Siege, 5 Niederlagen


Pressemitteilung: Telekom Baskets Bonn 



1 Kommentar

 

44 Mitglieder
350 Gäste online

Anmeldung

Benutzeranmeldung

Registrieren

Passwort vergessen?

Schönen-Dunk bei FacebookSchönen-Dunk bei TwitterSchönen-Dunk-Newsfeed BIG - Basketball in Germany

Offiziell

BBL

# T P Diff

ProA

# T P W/L

ProB

Nord

# T P W/L

Süd

# T P W/L

Alternativ

BBL

# T P W/L

ProA

# T P Diff

ProB

Nord

# T P Diff

Süd

# T P Diff
 

Werbung

Werbung