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Spektakuläre RheinStars verpassen Playoff-Chance

TheBloob am 13.03.2016 um 22:34

Die Premierensaison der RheinStars Köln ist entschieden. Abstiegskampf nie geführt, souverän die Klasse gehalten und mit den Playoffs wird man in der laufenden Spielzeit der 2. Basketball-Bundesliga nichts zu tun bekommen. Leider, denn trotz der 71:78 (36:33)-Niederlage gegen die Niners Chemnitz hatte die Partie des 28. Spieltags am frühen Sonntagabend eigentlich bis auf das Ergebnis alles, was das Heimevent aus Kölner Sicht attraktiv macht. Eine energiegeladene eigene Mannschaft, eine proppevolle ASV-Sporthalle, ein leidenschaftliches Publikum, ein spannender Spielverlauf mit zwei starken Kontrahenten. Doch Event- oder Erlebnisbonuspunkte werden leider nicht vergeben. Auch im Basketball nicht, selbst dann nicht, wenn Haupt- und Trikotsponsor weinor dieses tolle Spiel präsentiert.

Und so wird der Heimauftritt gegen Chemnitz der abschließende bleiben für diese Saison, nach menschlichem Ermessen, dem jetzt noch die beiden Duelle in Rhöndorf und Essen folgen werden. „Wir hatten es heute verdient zu gewinnen“, sagte Headcoach Arne Woltmann. „Wir haben sehr viel in diesem Spiel richtig gemacht. Leider darf man im Basketball bis zur Schlussminute auch die Basics nicht außer Acht lassen.“ Und so konnten die von der Dreierlinie bekanntermaßen bärenstarken Gäste im Schlussviertel eben doch drei, vier Mal freier schießen als wünschenswert. Zuviel. Da zählten auch die teils spektakulären sechs Blocks von Aaron Jones nur noch für die Statistik. Das endlich mal wieder positive Reboundverhältnis.

Zwischenzeitlich hatten sich die Hausherren mit dem alles überragenden Kapitän David Downs (27 Punkte) einen Sieben-Punkte-Vorsprung erarbeitet (63:56/33.) und führten auch noch zwei Minuten vor dem Ende (67:64). Wirklich geschehen war es dann um die RheinStars erst 47 Sekunden vor Schluss: Downs hatte mit zwei Freiwürfen zum 69:69 ausgeglichen, Chemnitz im Gegenzug wieder zwei Zähler vorgelegt, als Lennart Steffen zum Korb zog. Gegen zwei Niners, die ihrerseits nicht ganz korrekt, aber von den meist unauffälligen Unparteiischen unentdeckt, verteidigten und sich den Ball holten. Anstelle von zwei Freiwürfen lochte Virgil Matthews zum 69:74 ein. Per Dreier. Feierabend.

19:19, 17:14, 19:20, 16:25

Besondere Stats: 39:38 Rebounds, Downs 27 Punkte, 27 Effektivität, 4 von 7 Dreier, 7/7 Freiwürfe; Aaron Jones 6 Blocks

RheinStars: Tim van der Velde, Lennart Steffen (3), Leon Baeck (4), Marin Petric (11), Jonni Malu (4), Bernd Kruel (2), David Downs (27), Alex Foster (6), Lakeem Jackson (4), Aaron Jones (10), Ohne Einsatz: Antonio Pilipovic, Leon Okpara.


Pressemitteilung: RheinStars Köln 



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