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Perfekter Doppelspieltag für HEBEISEN WHITE WINGS: 72:66-Sieg in Trier

TheBloob am 13.03.2016 um 22:33

Die nächste Überraschung durch die HEBEISEN WHITE WINGS! Die Hanauer gewinnen beim Tabellensechsten der 2. Basketball-Bundesliga Trier 72:66 (36:31) und damit das dritte Spiel in Serie und das zweite binnen von 48 Stunden. Nach einem offensivstarken ersten Viertel, das wie schon am Freitagabend gegen Nürnberg (70:64) den Grundstein legte, war es vor allem die Hanauer Defense, die den Sieg brachte. „Wir haben über weite Teile des Spiels eine sehr gute Defense gespielt und in den wichtigen Momenten die Rebounds geholt“, so ein glücklicher Head Coach Simon Cote.
Die Trierer begegneten den Hanauer mit viel Respekt, den sich der Aufsteiger aus Hessen im Saisonverlauf erspielte. Die HEBEISEN WHITE WINGS suchten vom Sprungball an konsequent den Zug zum Korb, gingen dadurch nach drei Minuten mit 10:2 in Führung. Ein kurzes Aufbäumen der Trierer erstickten die Hanauer früh, auch weil sie die Rebounds dominierten (14:7 im ersten Viertel). Miles Jackson-Cartwright erzielte per Freiwurf die erste zweistellige Führung (19:9). Bis zum Viertelende erhöhten die Flügelträger auf 25:10. Die Hanauer präsentierten sich aufmerksamer, schalteten sowohl von Angriff auf Abwehr als auch umgekehrt schneller um als die Gladiatoren. Das Transitiongame war zunächst der Schlüssel zur Führung. Weil die Hanauer aber ab der Mitte des zweiten Viertels selbst weniger punkteten, kamen die favorisierten Trierer zur Halbzeit auf 31:36 heran. Die Gastgeber legten im Kampf um die Rebounds zu, erarbeiteten sich häufig zweite Wurfchancen. 19:20 lautete die Reboundbilanz zur Halbzeit aus Sicht der Küchenexperten.
Doch die Hanauer blieben, auch dank des erarbeiteten Selbstvertrauens, ruhig. Nach dem Seitenwechsel konnte Till-Joscha Jönke wiederum von der Freiwurflinie eine zweistellige Führung erzielen (45:35). Dabei blieben die HEBEISEN WHITE WINGS ihrer Spielphilosophie treu, attackierten immer wieder den Ring. Trier konzentrierte sich in der Folge in der Defense darauf, die Zone zu zumachen. Als dann aber Josef Eichler zwei wichtige Dreier traf, sorgte das wieder für Platz im Inside-Spiel der Hanauer, die im Schlussviertel weiterhin ihre Nervenstärke unter Beweis stellten. Die Hanauer holten dann die wichtigen Rebounds und hatten in der Schlussphase die Big Plays auf ihrer Seite, erzielten in der Defense wichtige Stopps. Beispielhaft die letzte Situation. Nach einem Ballgewinn der Gladiators hatten die Gastgeber noch Hoffnung, den Vier-Punkte-Rückstand zu egalisieren. Die Hanauer konnten sich aber für den Ballverlust revanchieren, am Ende eroberte Jackson-Cartwright den Ball. Nachdem dieser schnell gefoult wurde, ging er an die Linie und machte mit zwei erfolgreichen Treffern den Deckel drauf.
„Der gute Start war natürlich sehr wichtig für uns. Aber was mich besonders freut, bei uns haben mehrere Spieler Big Plays gehabt, nicht nur einzelne. Wir haben als Team gut und vor allem hart gespielt“, sagte Cote über den „großartigen Sieg“, der mit einem enormen Aufwand erspielt worden sei. Doch nicht nur den Spielern gehört der Respekt, auch dem Trainerteam. „Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team und die Leistung, die sie gezeigt haben. Man hat heute aber auch ganz deutlich die Handschrift des Head Coaches erkannt, der dieses Team über die gesamte Saison geformt und entwickelt hat. Dafür gebührt ihm allerhöchster Respekt“, sagte Thorsten Wünschmann vom Management.
Ein Blick auf die Statistiken verdeutlicht, wie ausgeglichen die Hanauer in Trier auftraten. Mit Jönke (10), Pinkins (19), Johnson (10) und Christen (13) erzielten gleich vier Spieler mindestens zehn Punkte. Luke Loucks gelangen zudem sensationelle zehn Assists. Durch den Sieg kletterten die HEBEISEN WHITE WINGS auf den zehnten Tabellenplatz.

Für die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau spielten:
Miles Jackson-Cartwright (8 Punkte / 0 Rebounds / 1 Assists)
Jonathan Mesghna (0/2)
Josef Eichler (8/5)
Sebastian Heck
Till-Joscha Jönke (10/2/2)
Kruize Pinkins (19/8/1)
Joleik Schaffrath
Christian von Fintel (0/3)
Robin Christen (13/3/2)
Dane Johnson (10/6/3)
Luke Loucks (4/7/10)

Für die Gladiators Trier spielten:
Benedikt Breiling
Kevin Smit (5/2/5)
Dwayne Evans (14/14/1)
Kilian Dietz (0/2)
Simon Schmitz (11/3/3)
Tim Weber (6/1)
Marian Dahlem
Kwadzo Ahelegbe (10/5/4)
Justin Raffington (2/3)
John Eggleston (5/2/2)
Sebastian Kratzborn
Brandon Spearman (13/5)


Pressemitteilung: Hebeisen White Wings 



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