Phoenix Hagen

Klare Hagener Niederlage in Bonn

TheBloob am 13.03.2016 um 22:30

Ohne Chance war Phoenix Hagen bei den Telekom Baskets Bonn. Vor 5.530 Zuschauern im Telekom Dome unterlagen die Westfalen in einem Spiel der Beko Basketball Bundesliga mit 86:111 (49:56). Daran konnten auch starke 30 Punkte von J.J. Mann nichts ändern.

Das Personal:

Der neue Baskets-Trainer Silvano Poropat musste auf Aufbauspieler Eugene Lawrence und auf Dirk Mädrich (beide Magen-Darm-Grippe) verzichten. Dafür war Andrej Mangold nach einer Meniskus-Operation wieder einsatzbereit, zudem rückte der siebte Ausländer Langston Hall ins Aufgebot. Phoenix Hagen musste auf den am Knie verletzten D.J. Covington verzichten. Bonn begann mit Hall, Mangold, Sean Marshall, Aaron White und Tadas Klimavicius. Hagen startete mit Brandon Jefferson, David Bell, J.J. Mann, Adam Hess und Ivan Elliott.

Der Spielverlauf:

In Spiel eins ohne D.J. Covington setzten die Feuervögel zu Beginn auf eine kleine Aufstellung. Adam Hess und Ivan Elliott agierten auf den großen Positionen. Die Überraschung gelang insofern, als dass Hess in den ersten 30 Sekunden zwei Würfe blocken konnte – eine nicht alltägliche Bilanz für den Hagener Forward. Ansonsten machten es die Bonner gut gegen die kleinen Hagener.

Phoenix war darum bemüht, den Ball mit aggressiver Defense erst gar nicht unter den eigenen Korb kommen zu lassen. Das misslang häufig – und so setzten sich die Gastgeber mit leichten Punkten schnell auf 24:14 ab (7.). Erst mit Owen Klassen wurde das Hagener Spiel dann stabiler. Die Feuervögel rotierten in der Verteidigung nun weniger und hatten offensiv J.J. Mann, der mit zwölf Punkten maßgeblich daran beteiligt war, dass Hagen zur Viertelpause zum 24:24 ausgleichen konnte.

Per Dunking besorgte Ivan Elliott die 26:24-Führung für die Gäste. Jetzt konnten die Bonner den Hagener 12:0-Lauf brechen und trafen ihre Würfe aus der Halbdistanz. Als Owen Klassen und Ivan Elliott früh ihr jeweils drittes Foul kassierten, setzten sich die Bonner auf 51:40 ab. Zu groß war die Überlegenheit der Rheinländer unter den Körben. Beim Stande von 56:49 wurden die Seiten gewechselt.

Ingo Freyer setzte nun auf eine sehr kleine Aufstellung mit Jefferson, Geske, Bell, Mann und Klassen. Doch die Hagener bekamen an diesem Nachmittag einfach keine PS aufs Parkett. Immer wieder punkteten die Baskets leicht am Brett. Weil Rotnei Clarke nun auch noch aus der Distanz traf, zog Bonn rasch auf und davon. Über ein 86:71 zur letzten Viertelpause spielten die Gastgeber die Partie im Schlussabschnitt locker nach Hause.

Das Fazit:

In einer schwachen Erstligapartie bekamen die Hagener defensiv niemals Zugriff auf das Spiel. Den körperlich überlegenen Bonnern fiel es leicht, immer wieder zu einfachen Korblegern zu kommen. Hagen wirkte energielos. Viele kleine Szenen dokumentierten die Probleme an diesem Nachmittag: Freie Bälle landeten bei den Baskets, einfache Korbleger wurden vergeben, am Ende fehlte auch der Mut. J.J. Mann trug die Feuervögel offensiv, doch das war viel zu wenig für einen Sieg.

Die Trainerstimmen:

Silvano Poropat: „Meine Mannschaft musste eine harte Trainingswoche aushalten, in der wir uns am Ende darauf vorbereiten mussten, in unbekannter Konstellation über 40 Minuten Vollgas zu geben. Im Angriff waren wir auf einem konstanten Level, während es uns gelungen ist, nach der Pause in der Verteidigung zuzulegen. Wir hatten immer dann Problem, wenn wir das Tempo nicht kontrolliert haben – das war der Schlüssel.“

Ingo Freyer: „In der ersten Hälfte haben wir versucht, mit einer aggressiven Verteidigung ins Spiel zu kommen, was uns nur bedingt gelungen ist. Zudem hatten unsere langen Leute schon vor der Pause drei Fouls. Mit unserer aktuellen Rotation muss jeder performen, damit wir hier gewinnen – das war leider nicht der Fall. Dabei muss erwähnt sein, dass gerade unsere jungen, sehr jungen Spieler einen guten Job gemacht haben.“

Die Statistik:

Telekom Baskets Bonn: White (23/1), Marshall (21/1), Philmore (18), Klimavicius (18, 8 Reb.), Clarke (12/4), Hall (10, 7 Ass.), McKinney (5/1), Mangold (2), Koch (2).

Phoenix Hagen: Mann (30/3), Klassen (12, 9 Reb.), Elliott (12), Bell (11/1), Geske (8/1), Hess (5/1), Grof (4), Jefferson (2), Jasinski (2), Keßen.

Stationen: 18:10 (5.), 24:24 (10.), 44:36 (15.), 56:49 (20.), 66:64 (25.), 86:71 (30.), 96:76 (35.), 111:86 (40.).

Zuschauer: 5.530


Pressemitteilung: Phoenix Hagen 



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