ProA

Sieg gegen Paderborn im Rücken und Köln vor der Brust

TheBloob am 12.03.2016 um 10:05

Die NINERS Chemnitz dürfen weiter von einer Teilnahme an den Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProA träumen. Dank eines ungefährdeten 80:58-Erfolgs gegen die finke baskets Paderborn schoben sich Sachsens beste Korbjäger am Freitag auf den neunten Tabellenplatz und haben nur noch einen Sieg Rückstand auf Nürnberg und Baunach. Allerdings sitzen den NINERS mit Heidelberg, Köln und Hanau auch drei Verfolger dicht im Nacken, weshalb das Rennen um die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde drei Spieltage vor Schluss völlig offen ist. Umso wichtiger wird das Chemnitzer Auswärtsspiel in Köln, welches bereits diesen Sonntag um 17:00 Uhr steigt.

Gegen das auf Rang 13 liegende Paderborn galten die NINERS in eigener Halle als Favorit und wurden dieser Rolle von Beginn an gerecht. Vor knapp 1.600 Zuschauern stellte man die Weichen schon früh auf Sieg und zog im Startviertel bereits auf 20:10 davon. Auch im zweiten Abschnitt ließ Chemnitz nichts anbrennen und baute den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 20 Zähler aus (39:19). Letztlich ging es mit einer komfortablen 45:29-Führung in die Kabine, wobei bis dahin vor allem Greg Logins, Virgil Matthews, Martin Seiferth und Dashaun Wiggins zu begeistern wussten, aber auch die anderen NINERS-Akteure sich durchaus gefällig ins Spiel einbrachten. Der heimliche Star des Abends war allerdings Bahnrad-Doppelweltmeister Joachim „Joe“ Eilers, der während der Halbzeitpause mit seinem Hightech-Rad aufs Parkett der Richard-Hartmann-Halle rollte und unter tosendem Beifall von Vereinspräsident Martin Schuster ein NINERS-Trikot als Andenken erhielt.

Die gute Stimmung hielt auch nach dem Seitenwechsel weiter an, als die Chemnitzer Basketballer binnen vier Minuten auf 56:33 enteilten und damit fast schon für die Vorentscheidung sorgten. In der Folge nutzte NINERS-Coach Rodrigo Pastore das große Polster, um seine besten Spieler auch mit Hinblick auf das schwere Match in Köln zu schonen und der zweiten Garde reichlich Einsatzzeit zu schenken. Diese machte ihre Sache indes sehr gut und sorgte dafür, dass man mit einer 68:46-Führung ins Schlussviertel gehen durfte. Dort schalteten dann beide Teams angesichts der klaren Verhältnisse ein bis zwei Gänge zurück, wobei Chemnitz zwischenzeitlich sogar noch einmal fast 30 Punkte zwischen sich und die Gäste legen konnte (80:52). In den Schlussminuten gelang den Gästen zwar noch etwas Ergebniskosmetik, welche dem NINERS-Jubel aber keinen Abbruch tat.

„Nun müssen wir uns sofort auf Köln konzentrieren“, mahnte Pastore vor der nächsten Partie. Bei den Rheinländern gilt es vor allem die US-Boys David Downs (14.7 Punkte pro Spiel), Lakeem Jackson (13.0), Aaron Jones (11.1) und Alex Foster (9.5) sowie die beiden Centerhünen Jonathan Malu (5.9) und Bernd Kruel (3.6) zu kontrollieren. Außerdem darf man sich nicht wie im Hinspiel wieder von Routinier Marin Petric (5.7) vorführen lassen. Spielen die NINERS am Sonntag jedoch auf dem Niveau der letzten Wochen, dann scheint ein Auswärtssieg in Köln durchaus möglich.

STATISTIK: NINERS Chemnitz vs. finke baskets Paderborn 80:58 (20:10, 25:19, 23:17, 12:12), 1.591 Zuschauer

Logins (14 Punkte), Buss (13), Wiggins (12), Seiferth (11), Matthews (10), Wilson (9), Bellscheidt (4), Mixich (3), Cardenas (2), Richter (2), Fluellen

TERMINE: RheinStars Köln vs. NINERS Chemnitz, Sonntag, 13.03.2016, 17:00 Uhr, ASV-Sporthalle Köln

NINERS Chemnitz vs. ETB Wohnbau Baskets Essen, Samstag, 19.03.2016, 19:00 Uhr, Richard-Hartmann-Halle


Pressemitteilung: BV Chemnitz, Matthias Pattloch 



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