Telekom Baskets Bonn

„Viel Energie und hoher physischer Aufwand“

TheBloob am 10.03.2016 um 19:56

Sonntag, 13.3.2016, 17:00 Uhr: Telekom Baskets Bonn – Phoenix Hagen

Am 26. Spieltag der Beko BBL-Saison 2015/2016 empfangen die Telekom Baskets Bonn die Mannschaft von Phoenix Hagen. Das Team von Trainer Silvano Poropat geht leicht geschwächt in die Begegnung mit den „Feuervögeln“, mussten unter der Woche mit Eugene Lawrence und Dirk Mädrich doch gleich zwei Akteure ob eines Magen-Darm-Infekts pausieren.

Der gesamte Spieltag steht ligaweit unter dem Motto „Gib Blutkrebs einen Korb!“, wobei die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) alle anwesenden Zuschauer an einem Stand im Foyer des Telekom Dome über das Thema Blutkrebs informiert und Typisierungen anbietet.

Der Blick in den Spiegel

„Gegen Hagen müssen wir bereit sein, mit viel Energie und einem hohen physischen Aufwand zu spielen. Unser Ziel ist es, in der Verteidigung einen Schritt nach vorn zu machen, um darüber das Tempo zu kontrollieren und den Gegner so ins Halbfeld zu zwingen“, umschreibt Baskets-Trainer Silvano Poropat. „Ich erwarte ein Spiel, bei dem viele Faktoren entscheidend sein können – darauf müssen wir vorbereitet sein. Gerade auch durch den bedauerlichen Ausfall von D.J. Covington – der uns alle tief getroffen hat – wird Hagen intensiver auftreten und weniger ausrechenbar sein.

Im Hinspiel mussten die Telekom Baskets eine deutliche 82:106-Niederlage hinnehmen. Ob der verletzungsbedingten Abwesenheit von Tadas Klimavicius und Isaiah Philmore war das Bonner Brett deutlich angreifbarer, was die Volmestädter eiskalt zu ihrem Vorteil weidlich ausnutzten (Rebounds (47:29).

Die letzten drei Spiele der Telekom Baskets Bonn:

Telekom Baskets Bonn – WALTER Tigers Tübingen 102:99
GIESSEN 46ers – Telekom Baskets Bonn 87:72
EWE Baskets Oldenburg – Telekom Baskets Bonn 99:87


Der Gegner

In seiner insgesamt fünften Saison steht David Bell im Phoenix-Kader. Der mittlerweile 35-Jährige gehört nach wie vor zu den produktivsten Guards der Bundesliga ist der unangefochtene Leader der Mannschaft. Beachtlich ist dabei, dass Bell auch im etwas fortgeschrittenen Basketball-Alter noch in der Lage ist, sein Spiel den Bedürfnissen des Teams anzupassen. So ist sein Scoring im Vergleich zur Vorsaison auf 15,5 PpS (2014/2015: 17,7 PpS) leicht zurückgegangen, gleiches gilt für sein Rebounding (2,7 RpS / 3,7 RpS). Dafür verteilt der Amerikaner mit durchschnittlich 5,7 Assists aktuell so viele direkte Korbvorlagen wie nie zuvor in seiner Karriere.

Mit Ivan Elliott (9,8 PpS, 7,0 RpS) sowie Owen Klassen (8,7 PpS, 6,6 RpS) stehen zwei Akteure im Kader von Headcoach Ingo Freyer, die bei der Arbeit in der Zone dauerhaft einen guten Job machen und gleichzeitig ein hohes Tempo mitgehen können. So schafft es Hagen, sowohl das eigene Brett zu schützen, nach gesicherten Abprallern den Fastbreak zu befeuern und zudem nach eigenen Fehlwürfen zweite Chancen zu kreieren. Demnach ist es wenig verwunderlich, dass die Freyer-Schützlinge als Kollektiv mit 84,1 Zählern pro Partie die drittpotenteste Angriffsmaschinerie der Liga stellen – nur Bamberg (90,2 PpS) und München (90,3 PpS) legen mehr Punkte auf.

Verzichten muss Freyer allerdings auf die Dienste von D.J. Covington. Der Big Man zeichnete im bisherigen Saisonverlauf für 11,8 Zähler und 6,1 gesicherte Abpraller pro Partie verantwortlich. Am vergangenen Wochenende erlitt der 24-Jährige infolge einer Knieluxation eine dramatische Knieverletzung, bei welcher gravierende Schäden am Bandapparat entstanden.

Die letzten drei Begegnungen von Phoenix Hagen:

Phoenix Hagen – Brose Baskets 66:87
EWE Baskets Oldenburg – Phoenix Hagen 103:86
Phoenix Hagen – s.Oliver Baskets 91:71


Bilanz

Telekom Baskets Bonn vs. Phoenix Hagen

Siege: 22
Niederlagen: 6
in Bonn: 13 Siege, 1 Niederlage
in Hagen: 9 Siege, 5 Niederlagen


Pressemitteilung: Telekom Baskets Bonn 



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