Union Baskets Schwelm
Union Baskets unterliegen im Endspurt in Tübingen
Pucki am 27.11.2004 um 23:09
Basketball-Bundesligist Union Baskets Schwelm hat am 8. Spieltag der BBL in letzter Sekunde mit 87:90 (21:21, 21:10, 23:18; 25:38) bei den WALTER Tigers Tübingen verloren. Die Union Baskets konnten das erste Viertel offen gestalten, gerieten dann aber in teilweise hohen Rückstand, den erst der Litauer Vilius Gabsys durch eine Dreier-Serie in den letzten vier Spielminuten egalisierte. Gabsys machte 28 Punkte im letzten Viertel, wurde mit 31 Punkten, davon 7 Dreier, Topscorer des Spiels.
Die Partie begann mit einem Dreier von Tübingens Kevin Burleson. Ryan Bond konterte mit einem Korbleger zum 2:3. Wenig später war es erneut Bond, der zum 4:5 aus Sicht der Union Baskets verkürzen konnte. Bis zur 6. Minute konnten sich die Tübinger jedoch bis auf 15:8 absetzen. Union Baskets-Headcoach Torsten Daume nahm eine Auszeit. Mit Erfolg – die Baskets kämpften sich auf 14:19 heran (8:20 Min.), im Endspurt des ersten Viertels war es dann Jan Sprünken mit zwei Dreiern in Folge, der den 21:21-Viertelstand herstellen konnte.
Vilius Gabsys brachte die Union Baskets dann zu Beginn des zweiten Viertels erstmals in Führung (23:21). Bis zum Stand von 30:30 konnten die Union Baskets das Spiel ausgeglichen gestalten, in den letzten vier Minuten des zweiten Abschnitts setzten sich die Tübinger dann aber noch auf 42:31 zum Halbzeitstand ab. "Wir haben im zweiten Viertel 9 Turnovers hinnehmen müssen. Das hat uns aus dem Rhythmus gebracht", analysierte Headcoach Torsten Daume nach dem Spiel.
Die Union Baskets kamen schlecht aus der Pause, gerieten schnell mit 34:51 in Rückstand (24. Minute). Die restlichen Minuten des dritten Abschnitts gestalteten die Baskets dann zwar ausgeglichen, mussten jedoch mit einem Rückstand von 49:65 in den Schlussabschnitt gehen.
Tübingen hielt zunächst einen komfortablen Vorsprung (74:60, 35.Minute). Die Union Baskets kamen zwischenzeitlich auf zehn Punkte heran (67:77, 36.Min.), die Hausherren konterten jedoch (82:72). In den letzten vier Minuten des Spiels schlug dann die Stunde des Vilius Gabsys. Der Litauer versenkte Dreier um Dreier, nur unterbrochen von einem Evans-Korbleger. 30 Sekunden vor Schluß trat ein, was kaum noch jemand für möglich gehalten hätte: Ausgleich zum 87:87 durch den siebten Dreier von Vilius Gabsys. Tübingen dann allerdings in Ballbesitz, Brian Clifford macht vier Sekunden vor Schluss das entscheidende 89:87, bekommt noch einen Freiwurf zugesprochen, den er ebenfalls verwandelt (90:87-Endstand). In den verbleibenden vier Sekunden gelang es den Union Baskets dann nicht mehr, einen weiteren Korb zu erzielen.
"Ich bin sauer auf meine Truppe", schimpfte Tübingens Coach Pat Elzie nach dem Spiel. "Wir führen mit 18 Punkten und dann fangen meine Spieler an, nur noch an Kunststücken zu denken. Am Ende haben wir mit Glück gewonnen. Gabsys mit 28 Punkten in einem Viertel war unglaublich. Hätte der noch einen Dreier mehr gemacht, hätten wir nicht gewonnen."
"Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt", resümierte Union Baskets-Headcoach Torsten Daume. "Einiges, vor allem im zweiten und dritten Viertel hat mir überhaupt nicht gefallen. Andererseits haben wir stellenweise auch gezeigt, dass wir gut spielen können."
Warum das nicht die gesamte Spieldauer über der Fall war, versucht sich Jan Sprünken mit den vergangenen Niederlagen zu erklären: "Wir wissen, dass wir guten Basketball spielen können. Aber wenn wir in Rückstand geraten, verlieren wir zu schnell die Nerven. Im Augenblick fehlt uns etwas die Siegermentalität der vorherigen Saison." Um die zurück zu gewinnen, sieht auch Headcoach Daume nur eine Möglichkeit: "Wir brauchen einen Sieg. Der würde uns viel Selbstvertrauen zurück bringen."
Union Baskets: Bankhead 3/ 1 Dreier, Skumatov, Sprünken 8/ 2, Rathjen 6/ 1, Bond 11 (9 Rebounds), Gabsys 31/ 7 (4 Steals), Roschnafski 1, Rust 3, Speier 12/ 1, Evans 12 (9 Assists).
Presseinfo: Union Baskets Schwelm (Björn Wechsel)
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Die Partie begann mit einem Dreier von Tübingens Kevin Burleson. Ryan Bond konterte mit einem Korbleger zum 2:3. Wenig später war es erneut Bond, der zum 4:5 aus Sicht der Union Baskets verkürzen konnte. Bis zur 6. Minute konnten sich die Tübinger jedoch bis auf 15:8 absetzen. Union Baskets-Headcoach Torsten Daume nahm eine Auszeit. Mit Erfolg – die Baskets kämpften sich auf 14:19 heran (8:20 Min.), im Endspurt des ersten Viertels war es dann Jan Sprünken mit zwei Dreiern in Folge, der den 21:21-Viertelstand herstellen konnte.
Vilius Gabsys brachte die Union Baskets dann zu Beginn des zweiten Viertels erstmals in Führung (23:21). Bis zum Stand von 30:30 konnten die Union Baskets das Spiel ausgeglichen gestalten, in den letzten vier Minuten des zweiten Abschnitts setzten sich die Tübinger dann aber noch auf 42:31 zum Halbzeitstand ab. "Wir haben im zweiten Viertel 9 Turnovers hinnehmen müssen. Das hat uns aus dem Rhythmus gebracht", analysierte Headcoach Torsten Daume nach dem Spiel.
Die Union Baskets kamen schlecht aus der Pause, gerieten schnell mit 34:51 in Rückstand (24. Minute). Die restlichen Minuten des dritten Abschnitts gestalteten die Baskets dann zwar ausgeglichen, mussten jedoch mit einem Rückstand von 49:65 in den Schlussabschnitt gehen.
Tübingen hielt zunächst einen komfortablen Vorsprung (74:60, 35.Minute). Die Union Baskets kamen zwischenzeitlich auf zehn Punkte heran (67:77, 36.Min.), die Hausherren konterten jedoch (82:72). In den letzten vier Minuten des Spiels schlug dann die Stunde des Vilius Gabsys. Der Litauer versenkte Dreier um Dreier, nur unterbrochen von einem Evans-Korbleger. 30 Sekunden vor Schluß trat ein, was kaum noch jemand für möglich gehalten hätte: Ausgleich zum 87:87 durch den siebten Dreier von Vilius Gabsys. Tübingen dann allerdings in Ballbesitz, Brian Clifford macht vier Sekunden vor Schluss das entscheidende 89:87, bekommt noch einen Freiwurf zugesprochen, den er ebenfalls verwandelt (90:87-Endstand). In den verbleibenden vier Sekunden gelang es den Union Baskets dann nicht mehr, einen weiteren Korb zu erzielen.
"Ich bin sauer auf meine Truppe", schimpfte Tübingens Coach Pat Elzie nach dem Spiel. "Wir führen mit 18 Punkten und dann fangen meine Spieler an, nur noch an Kunststücken zu denken. Am Ende haben wir mit Glück gewonnen. Gabsys mit 28 Punkten in einem Viertel war unglaublich. Hätte der noch einen Dreier mehr gemacht, hätten wir nicht gewonnen."
"Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt", resümierte Union Baskets-Headcoach Torsten Daume. "Einiges, vor allem im zweiten und dritten Viertel hat mir überhaupt nicht gefallen. Andererseits haben wir stellenweise auch gezeigt, dass wir gut spielen können."
Warum das nicht die gesamte Spieldauer über der Fall war, versucht sich Jan Sprünken mit den vergangenen Niederlagen zu erklären: "Wir wissen, dass wir guten Basketball spielen können. Aber wenn wir in Rückstand geraten, verlieren wir zu schnell die Nerven. Im Augenblick fehlt uns etwas die Siegermentalität der vorherigen Saison." Um die zurück zu gewinnen, sieht auch Headcoach Daume nur eine Möglichkeit: "Wir brauchen einen Sieg. Der würde uns viel Selbstvertrauen zurück bringen."
Union Baskets: Bankhead 3/ 1 Dreier, Skumatov, Sprünken 8/ 2, Rathjen 6/ 1, Bond 11 (9 Rebounds), Gabsys 31/ 7 (4 Steals), Roschnafski 1, Rust 3, Speier 12/ 1, Evans 12 (9 Assists).
Presseinfo: Union Baskets Schwelm (Björn Wechsel)
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