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Gladiatoren aus der Distanz bärenstark

TheBloob am 06.03.2016 um 11:48

Dragons Rhöndorf vs. Gladiators Trier 60:100 
(22:28, 15:25, 11:29, 12:18)

Rhöndorfs deutsche Riege schlug sich gegen Trier tapfer, musste sich der individuellen Klasse der Gäste dennoch mit 60:100 (37:53) klar geschlagen geben. Besonders jenseits der Dreier-Linie waren die Gladiators mit einer Trefferquote 61 Prozent übermächtig. Trotzdem mussten die rund 600 Fans am Menzenberg ihr kommen am Samstag nicht bereuen.

Das Rhöndorf gegen das designierte Play off-Team aus Trier auf verlorenen Posten stehen würde, dürfte allen Rhöndorfer Fans vorab klar gewesen sein. Dafür agierten die ersatzgeschwächten Dragons, die bekanntlich innerhalb von vierzehn Tagen mit Justin Smith und Sterling Carter zwei ihrer amerikanischen Akteure verloren, überraschend selbstbewusst. Dank sieben Punkte eines bestens aufgelegten Jordan Hamilton, dessen Eltern aus den USA angereist waren, führten die Hausherren nach drei Minuten mit 11:5. Danach raffte sich zunächst Brandon Spearman auf, streute acht Punkte ein und brachte seine Gladiators in Front (5“/12:15). Die Gäste bekamen die Partie nun immer besser in den Griff, Rhöndorf blieb bis zur 15. Minute jedoch noch in Schlagweite (32:38). Erst ein 10:0-Lauf der Trierer in den letzten 120 Sekunden vor der Halbzeitpause sorgte aus Sicht der Rhöndorfer für einen deutlicheren Rückstand (37:53).

Im dritten Viertel legten die Moselstädter dann den Hebel radikal um. Der Druck in Defensive nahm erheblich zu, Rhöndorfer Ballverluste häuften sich und Trier kam zu etlichen einfachen Korberfolgen. Logische Konsequenz: 27:4 Punkte für die Gäste. Damit war die Partie natürlich bereits in der 27. Minute beim Zwischenstand von 43:80 entschieden. Und die Gladiators hatten nun Blut geleckt. Von rund 80 frenetischen Fans angetrieben, zeigten die Trierer phasenweise richtig guten Basketball und bauten die Führung kontinuierlich aus. Insgesamt war das 60:100-Endergebnis Spiegelbild der Kräfteverhältnisse.

Vor allem an der Dreierlinie zeigten sich die Gäste durch die Bank enorm treffsicher. Von 46 Versuchen fanden 26 ihr Ziel, macht unter dem Strich starke 61 Prozent! Wie erwartet scorten John Eggleston (12 Pkt.), Brandon Spearman (13) und Justin Raffington (11) zweistellig, der Knackpunkt für Rhöndorf hieß allerdings Dwayne Evans. Der pfeilschelle US-Amerikaner spielte fast auf allen Positionen und war mit 22 Punkten, 11 Rebounds und fünf Assists der überragender Spieler auf dem Parkett. Auf Seiten der Dragons wusste, wie eingangs erwähnt, Jordan Hamilton zu überzeugen, der mit 20 Punkten zum Topscorer der Dragons avancierte. Insgesamt betrachtet hinterließen jedoch die jungen deutschen Talente einen positiven Eindruck und Ausblick für die kommende Saison ...

Marco van den Berg (Headcoach Trier): Zunächst muss ich Rhöndorf ein Kompliment machen, die Mannschaft hat mit großem Herz gekämpft. Im dritten Viertel haben wir in der Defensive richtig Druck gemacht und guten Transition-Basketball gespielt, was den Dragons große Probleme bereitet hat. Eigentlich sind wir von der Dreierlinie eine der schlechtesten Teams der Liga, heute haben wir allerdings viele freie Würfe kreiert und getroffen. Ein Ziel gegen Rhöndorf war, das wir als Mannschaft spielerisch einen Schritt nach vorne machen, was uns gelungen ist. Denn in den Play offs möchten wir noch für die ein oder andere Überraschung sorgen.

Christian Mehrens (Headcoach Rhöndorf): Es ist mal wieder deutlich geworden, das es uns an individueller Klasse fehlt, um ein Team wie Trier ernsthaft zu gefährden. Alleine ein Spieler wie Dwayne Evans sucht in der Liga seinesgleichen. Er hat den Ball superschnell nach vorne bewegt, selbst abgeschlossen oder klug gepasst. Da waren unsere jungen Center wie Alexander Angerer oder Robin Lodders einfach überfordert. 21 Assists und 20 Punkte in Korbnähe haben mir allerdings gezeigt, dass wir dann erfolgreich waren, wenn wir als Team konsequent zusammengespielt haben. Darauf lässt sich aufbauen.

Rhöndorf: Hamilton (20 Pkt. / 2-3er), Frankl-Maus (3/1), Schönborn (9), Winterhalter (4), Wendeler (9), Lodders (2), Milovic (2), Angerer (6), Möller, Tratnjek, Falkenstein

Trier: Evans (22 Pkt. / 1-3er / 11 Rebs.), Eggleston (12), Smit (7/2), Schmitz (5/1), Spearman (13/3), Ahelegbe (9/1), Raffington (11), Dahlem (5/1), Weber (6), Herrera (5/1), Dietz (2), Breiling (3/1)

Rhöndorf/Trier: FG 41%/53%, 2er 50%(20/40)/57%(26/46), 3er 19%(3/16)61%(11/18), FT 73%11/15)/65%(15/23), R 29/39, AS 21/21, ST 3/13, TO 21/12, BS 3/4, PF 16/15


Pressemitteilung: Dragons Rhöndorf 



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