ProA

RheinStars Köln verbauen sich möglichen Sieg unter den Körben

TheBloob am 06.03.2016 um 11:44

Erfolgreiche Sportler zeichnet meistens eines besonders aus: Dass sie einmal mehr aufgestanden als hingefallen sind. So ähnlich geht es gerade den RheinStars Köln in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Auch nach dem 69:74 (40:39) im Duell der Aufsteiger gegen die Hebeisen White Wings Hanau am Samstag müssen sich die Mannen von Headcoach Arne Woltmann wieder berappeln. Zum siebten Mal in Folge geht es darum, nach einer Niederlage aufzustehen und den nächsten Gegner zu fokussieren. Am Freitag geht es nach Baunach, dann kommen die Niners Chemnitz zum abschließenden Heimspiel der Hauptrunde nach Köln. Irgendwann wird wieder gewonnen.

Auch gegen Hanau standen die Chancen nicht schlecht. Spannend war es, ohne Frage. 980 Zuschauer in der nahezu ausverkauften ASV-Sporthalle erlebten einen emotionalen Abend mit allen Auf und Abs, die dieser Sport so zu bieten hat. „Wir wussten, dass wir unsere Chance unter den Körben suchen mussten, denn wir sind die am schlechtesten werfende Mannschaft in der Liga“, kommentierte White-Wings-Headcoach Simon Cote seinen Matchplan, der am Ende zum Sieg der Gäste führen sollte.

28:53 lautete das desaströse Reboundverhältnis aus Sicht der RheinStars. Die US-Kollegen Kruze Pinkins und Dane Johnson griffen sich allein 34 Bälle, sechs mehr als das komplette Kölner Kollektiv. Obwohl Jonni Malu nach überstandener Gehirnerschütterung erstmals wieder mitmischte. „Du guckst auf die Zahlen und kennst die Geschichte des Spiels“, bilanzierte Trainer RheinStars-Arne Woltmann. „In der Offense war es dafür schon viel besser als in den vergangenen Spielen.“

Die RheinStars machten das im Angriff nicht schlecht, spielten variabel, obwohl Leon Baeck erkrankt fehlte, und hielten sich trotz ihrer Unterlegenheit unter den Körben im Spiel. Mal knapp hinter den Gästen, manchmal sogar knapp davor. 13 mal wechselte die Führung, dreimal stand es Unentschieden. Selbst das ominöse dritte Viertel überstand Köln mit 21:23. Dann aber ging der kreative Atem aus. Und als sich die RheinStars trotz aller Widrigkeiten mit dem Publikum im Rücken auf 69:72 herangewühlt hatten, lenkte knapp acht Sekunden vor Schluss Hanaus Luke Loucks den Ball „unentdeckt“ mit dem Fuss ab und nahm den RheinStars die Möglichkeit zum Ausgleich. Köln konsterniert, Hanau machte den Deckel drauf - auf einen zumindest sehr unterhaltsamen und spannenden Sportabend.

Viertel: 11:16, 29:23, 21:23, 8:12

Besondere Stats: 28:53 Rebounds, 16:14 Assists

RheinStars: David Downs (15), Lakeem Jackson (15), Aaron Jones (8), Lennart Steffen (8), Alex Foster (12), Jonni Malu (2), Marin Petric (3), Bernd Kruel (4), Tim van der Velde (2).


Pressemitteilung: RheinStars Köln 



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