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Unfassbar souveräner Sieg bei den Rittern

TheBloob am 28.02.2016 um 20:19

Nach einem unfassbar souveränen 95:56-Erfolg im Spitzenduell bei den Kirchheim Knights bog Science City Jena am Sonntagmorgen um 3.31 Uhr auf den Parkplatz der Sparkassen-Arena ein. Das Harmsen-Team schlug die bis zu dieser Partie auf Rang 3 platzierten Ritter aus Baden-Württemberg verdient deutlich, ziert somit auch weiterhin punktgleich mit Spitzenreiter Rasta Vechta die Tabelle der 2.Basketball-Bundesliga. Während die nur durch den gewonnenn direkten Vergleich auf Platz 1 thronenden Niedersachsen in Chemnitz hauchdünn nach Verlängerung mit 79:78 gewannen, ihren Vorsprung vor den Saalestädtern verteidigten, rutsche Gotha durch den Jenaer Sieg bei den Knights auf den 3.Platz. Im Verlauf eines Start-Ziel-Sieges präsentierte sich Science City über die gesamten 40 Minuten hochkonzentriert, ließ den Gastgebern mit gewohnt intensiver Defense kaum Luft zum Atmen. Das Harmsen-Team setzte mit dem in dieser Höhe keinesfalls zu erwartenden Erfolg ein ordentliches Statement in Richtung Konkurrenten, erwartet am kommenden Sonntag ab 17.00 Uhr die Niners aus Chemnitz zum prestigeträchtigen Ost-Derby in der Sparkassen-Arena.


„Ich denke, dass unser guter und intensiver Start sowie die aggressive Defense ein wichtiger Wegbereiter dieses Sieges waren“, sagte Jenas Coach Björn Harmsen nach der Begegnung. „Uns ist es frühzeitig gelungen, die Spielsysteme der Kirchheimer zu zerstören, wir selbst haben über das gesamte Spiel hinweg den Ball sehr gut laufen lassen, geduldig gepasst um den freien Wurf zu finden. Ich denke, dass 36 Assists hinsichtlich des Zusammenspiels der Jungs untereinander eine deutliche Sprache sprechen. Zudem haben wir die Rebounds kontrolliert, Kirchheim kaum zweite Chancen gelassen und diese wichtige statistische Kategorie für uns entschieden“, so Harmsen zufrieden. „Großes Lob an meine Mannschaft für diese großartige Teamleistung und den hochverdienten Sieg.


Bereits im Startviertel hatten sich die Saalestädter in der mit 1200 Zuschauern gefüllten Halle akklimatisiert, führten nach einem Dunk durch Oliver Clay früh mit 7:0 (2.). Zwar gelang es den Hausherren bis zur 5.Minute kurzzeitig auf 12:12 ausgleichen, am Ende der ersten Viertelpause prangte jedoch ein verdienter 22:17-Vorsprung auf der Anzeigetafel. Auch im zweiten Spielabschnitt setzte sich der unglaublich beeindruckende Auftritt von Science City Jena fort. Wie an der Schnur gezogen wanderte der Ball von Spieler zu Spieler, meist bis ein Jenaer Akteur freistehend zum Wurf ansetzte und verwandeln konnte. Während sich die Ostthüringer mit zunehmender Spielzeit Punkt um Punkt absetzen konnten, nach einem Drei-Punktespiel von Marcos Knight 40:29 (17.) erstmalig einen zweistelligen Vorsprung herausgeworfen hatten, geriet der Motor von Science City Jena bis zur Halbzeitpause noch einmal richtig in Fahrt. Die Gastgeber versuchten mit einer taktischen Auszeit Jenas Rhythmus bis zum Kabinengang zu unterbrechen, fanden jedoch kein Mittel gegen die Spielfreude der Saalestädter. Ein sehenswerter No-Look-Pass von Julius Wolf auf Marcos Knight, der zur Jenaer 48:29-Halbzeitführung verwandelte, beendete 14 Sekunden vor der Sirene eine grandiose erste Hälfte. Auch nach Rückkehr auf das Parkett blieb Science City das spielbestimmende Team. In der Verteidigung energisch zugreifend, offensiv zielstrebig den Abschluss suchend, wuchs der Jenaer Vorsprung Korb um Korb. Nachdem Guido Grünheids Distanzwurf den Kirchheimer Korb gefunden hatte, der Jenenser auf 60:37 (26.) stellte, übernahmen Lars Wendt, Marcos Knight und Immanuel McElroy die Regie. Den Vorsprung zunächst konstant bei knapp 20 Zählern haltend, sorgte das Jenaer Trio für eine 65:41-Führung (28.) die bis zum 69:45 in der 30.Minute gehalten wurde. Nachdem die Vorentscheidung bereits in dieser frühen Phase gefallen war, die Baden-Württemberger sich ihrem Schicksal gefügt hatten, hielt Science City auch im Schlussabschnitt das Tempo hoch und die Gastgeber auf Distanz. Für den letzten Jenaer Korb zum 98:54 sorgte Jenas Topscorer Marcos Knight 35 Sekunden vor der Schlusssirene, der mit 21 Punkten und zehn Rebounds sein bisher bestes Spiel im Jenaer Trikot ablieferte.


Pressemitteilung: Science City Jena 



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