FC Bayern München

Höchster Sieg über Berlin: Bayern dominiert beim 95:65

TheBloob am 28.02.2016 um 20:18

Die Basketballer des FC Bayern München setzen sich im dritten Spiel gegen Berlin binnen einer Woche beim 96:65 (55:33) überaus eindrucksvoll durch. 6.700 Zuschauer erlebten im restlos ausverkauften Audi Dome eine intensive Begegnung auf hohem Niveau. Ausschlaggebend für den bislang höchsten Erfolg der Bayern über Berlin war eine wesentlich bessere Trefferquote der Münchner und eine effektive Verteidigung, die Berlin zu 21 Ballverlusten zwang. Bei den Münchnern punkteten sechs Spieler zweistellig, Bryce Taylor war mit 19 Punkten der erfolgreichste Werfer.


Am kommenden Dienstag ist wieder Murmeltier-Tag im Audi Dome, der Gegner ist erneut Alba Berlin - das Rückspiel um den Einzug in das Viertelfinale des Eurocups steht auf dem Programm (20 Uhr). Tickets für das Do-or-Die-Spiel sind noch unter www.fcb-basketball.de erhältlich.

Die Punkteverteilung nach Vierteln: 30:14, 25:19, 14:19, 27:13.

Für den FC Bayern Basketball spielten: Bryce Taylor (19 Punkte/3 Dreier), Justin Cobbs (16/5 Assists), Dusko Savanovic (16/2), John Bryant (14/5 Rebounds), Deon Thompson (14), Paul Zipser (11), Anton Gavel (3/5 Ass), Alex Renfroe (3), Sebastian Schmitt, Daniel Mayr, Karim Jallow und Maximilian Kleber (dnp).

Die Stimmen zum Spiel:

Svetislav Pesic, Cheftrainer des FCBB: „Wir haben heute gut gespielt. Alba fehlte im Gegensatz zu den letzten Spielen heute ein wenig die Spannung. Das ist normal, schließlich kannst du immer nur so spielen, wie es dein Gegner zulässt. Wir haben heute sehr gut defensiv gearbeitet und immer die Kontrolle über das Spiel behalten. Insbesondere Taylor und Kikanovic haben wir kontrolliert. Die Partie ist allerdings jetzt vorbei, wir werden das Spiel analysieren und probieren, auch am Dienstag zu gewinnen.“

Sasa Obradovic, Cheftrainer ALBA Berlin: „Wir waren heute zu weich, hatten keine Spannung in unserem Spiel. Man kann nicht erwarten, dass wir in München jedes Spiel gewinnen, dafür hat der FC Bayern einfach zu viel Qualität, aber für mich war das heute inakzeptabel.“

1. Viertel

Bayern gegen Berlin, die Dritte: Justin Cobbs, Anton Gavel, Paul Zipser, Deon Thompson und John Bryant bildeten die erste Fünf von FCBB-Coach Svetislav Pesic. Die Stimmung im ausverkauften Rund war vom Sprungball weg hervorragend: Über das 2:0 von Deon Thompson freuten sich die Fans der Bayern ausgelassen, 20 Sekunden später standen sie Kopf, als Paul Zipser den Ball nach blitzschnellem Umschalten zur 4:0-Bayern-Führung in den Korb der Berliner hämmerte. Nach knapp vier Minuten nahm Berlins Coach Sasa Obradovic die erste Auszeit, weil sein Team erst magere zwei Pünktchen erzielt und Deon Thompson soeben den nächsten wuchtigen Dunking ausgepackt hatte (9:2/4. Spielminute). Die Bayern waren dadurch allerdings nicht aus dem Rhythmus zu bringen, Paul Zipser besorgte per Dreier die erste zweistellige Führung für die Roten (16:6/6.), die giftig verteidigten und vorne eine gelungene Mischung aus rasanten Schnellangriffen und dosiert-geduldigem Systemspiel zeigten (23:9/8.). Die Bayern führten verdient und deutlich 30:14.

2. Viertel

Der Vorsprung der Bayern bewegte sich früh im zweiten Abschnitt bereits auf die 20 Punkte zu (36:20/12. - 42:24/16.), der FCBB hatte weiterhin die Partie unter Kontrolle. Wenig später war es soweit, Deon Thompson traf einen seiner gefürchteten Sprungwürfe aus dem Bereich der Freiwurflinie zur 44:24-Führung. John Bryant machte eine ausgesprochen gute Figur unter dem Korb, wurde von seinen Mitspielern geschickt in Szene gesetzt und punktete ein ums andere Mal (48:30/19.). Die Bayern verteidigtem auf hohem Niveau, die Albatrosse wurden in der ersten Halbzeit zu 13 Ballverlusten gezwungen. Die Führung der Bayern wurde geschickt und entschlossen im hohen Bereich gehalten - 55:33 nach der ersten Spielhälfte.

3. Viertel

Die Hauptstädter intensivierten nach der Pause ihre Bemühungen in der Verteidigung, profitierten von dem einen oder anderen Ballverlust der Münchner und kamen auf 57:40 (22.) heran. Aber die Roten fingen sich, nachdem Dusko Savanovic ein entsprechendes Zeichen setzte und den Ball per Buzzerbeater aus gut acht Metern im Korb der Berliner versenkte (60:40/23.). Die Münchner zogen in der Folge erneut davon, angesichts der 66:40-Führung der Bayern nach einem Dunking von John Bryant sah sich Albas Coach Obradovic zur Auszeit gezwungen (26.). Die Berliner drehten im Anschluss daran auf und verkürzten mittels eines 12:3-Laufs auf 69:52 nach drei Vierteln - die kurze Pause kam für die Münchner genau zur richtigen Zeit.

4. Viertel

„Steht auf, wenn ihr Bayern seid!“ - die Fans wussten, dass das Team nun ihre Unterstützung benötigte. Die Mannschaft nahm diesen Impuls überaus dankbar auf, verteidigte wieder energischer und schraubte die Führung auf 76:54 (33.). Dann wurde es hitzig im Audi Dome: Eine intensive Rudelbildung endete damit, dass Paul Zipser ein Unsportliches Foul kassierte, Alex Renfroe und Berlins Milosavljvic wurden gar disqualifiziert. Dusko Savanovic brachte mit seiner geballten Erfahrung Ruhe in die Angelegenheit und erzielte das 87:62 (36.), das Spiel war zu diesem Zeitpunkt ohnehin entschieden. Drei erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe bildeten einen schönen Abschluss des Blowout-Sieges, einer von Kapitän Taylor, zwei von Justin Cobbs. Kein einziger Zuschauer verließ vorzeitig den Audi Dome; alle Fans feuerten die Roten weiter an, feierten die gelungene Revanche gegen die Berliner und freuten sich auf das erneute Aufeinandertreffen im Eurocup kommenden Dienstag.

Die nächsten Heimspiele der Bayern

• Dienstag, 1. März, 20 Uhr: FCBB – Alba Berlin (Eurocup)

• Sonntag, 13. März, 17 Uhr: FCBB – Skyliners Frankfurt (Beko BBL)

• Sonntag, 3. April, 17 Uhr: FCBB – Phoenix Hagen (Beko BBL)

• Sonntag, 10. April, 17 Uhr: FCBB – Tigers Tübingen (Beko BBL)

 


Pressemitteilung: FC Bayern München 



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