s.Oliver Würzburg

Erfolgreiche Aufholjagd im Playoff-Duell

TheBloob am 26.02.2016 um 09:29

Die s.Oliver Baskets machen einen 14-Punkte-Rückstand wett und besiegen die Basketball Löwen Braunschweig dank starker Schlussphase mit 69:68 (28:37)

Wieder mal ein extrem spannendes Spiel in der ausverkauften s.Oliver Arena, wieder mit dem besseren Ende für die Gastgeber: Die s.Oliver Baskets drehen im Heimspiel gegen die Basketball Löwen Braunschweig zum Auftakt des 24. Spieltags der Beko BBL eine bereits verloren geglaubte Partie in der Schlussphase und gewinnen mit 69:68 (28:37). Maurice Stuckey trifft 41 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Dreier zum Sieg und beschert dem Aufsteiger auf Tabellenplatz acht drei Siege Vorsprung vor Verfolger Braunschweig.

In der ersten Halbzeit hatte er noch mit leichten Schwindelanfällen zu kämpfen, in der Crunchtime war er voll da und traf die wichtigen Würfe: Seine neun Punkte erzielte Moe Stuckey allesamt erst nach der 35. Spielminute – er war damit zusammen mit Lamonte Ulmer und Dru Joyce in der Offensive der entscheidende Mann bei der erfolgreichen Aufholjagd der s.Oliver Baskets gegen ihren vor dem Spiel hartnäckigsten Verfolger. Zuvor waren die Gastgeber, die kurzfristig auf den verletzten Cameron Long verzichten mussten, in der ausverkauften s.Oliver Arena lange Zeit einem Rückstand hinterher gelaufen.

Zu Beginn lief alles rund bei den Hausherren: Brendan Lane erzielte die ersten sechs Punkte, dann stopfte Lamonte Ulmer das orangefarbene Leder nach einem Ballgewinn mit Wucht zum 8:3 in den Braunschweiger Korb – nach dreieinhalb Minuten lagen die s.Oliver Baskets mit 8:3 in Front. Danach fanden die Raubkatzen aus Niedersachsen langsam besser ins Spiel und bekamen immer mehr die Oberhand. Ein 12:0-Lauf der Basketball Löwen zum Zwischenstand von 17:31 in der 16. Minute brachte ihnen den zweistelligen Vorsprung, den sie im Anschluss lange erfolgreich verwalten konnten.

Bei den Hausherren lief vor allem im zweiten Viertel im Angriff zu wenig zusammen, um ihren Rückstand zu verkürzen. Erst ein Dreier von Lamonte Ulmer und zwei Freiwürfe von Sebastian Betz kurz vor der Halbzeitpause brachten die Unterfranken wieder näher als zehn Zähler heran. Zwischen sechs und zwölf Punkten schwankte die Differenz im absolut ausgeglichenen dritten Viertel, und auch nach 32 gespielten Minuten hatten die Braunschweiger noch mit 50:60 die Nase vorn.

Erst als Maurice Stuckey in der 36. Minute zunächst zwei Freiwürfe zum 56:62 traf und eine Minute später per Korbleger auf 58:62 verkürzte, keimte wieder Hoffnung bei den Würzburgern und ihren Anhängern auf. Eine Minute und dreizehn Sekunden vor dem Ende war es erneut Stuckey, der auf dem Weg zum Korb nicht zu stoppen war und den Ball zum 66:68 in die Reuse stopfte. Auf der anderen Seite vergab Jermaine Anderson einen Korbleger, Seth Tuttle fand Stuckey an der Dreierlinie – 69:68, die „Turnhölle“ tobte.

Knapp 41 Sekunden hatten die Braunschweiger danach noch Zeit, brachten den Ball aber nicht mehr im Würzburger Korb unter. „Manchmal muss man auf die Zähne beißen. Wir haben es als Mannschaft geschafft, am Ende die nötigen Stops zu holen, der Sieg war ganz wichtig“, sagte Maurice Stuckey nach dem Spiel. Der 14. Erfolg der Saison bedeutet aktuell drei Siege Vorsprung für die s.Oliver Baskets auf Braunschweig und Hagen, die jeweils den direkten Vergleich für sich entschieden haben.


Stimmen zum Spiel:

Doug Spradley, Headcoach s.Oliver Baskets:
„Wir haben eigentlich nur in den letzten sechs Minuten das gespielt, was wir eigentlich vorhatten. Da haben wir endlich aggressiver gespielt, die Rebounds besser kontrolliert, Braunschweig musste schwierige Würfe nehmen. Dann haben wir auch die Big Plays gemacht und die wichtigen Würfe getroffen. Wir haben in der Verteidigung die nötigen Stops geschafft und im Angriff endlich den Ball bewegt und mit ein wenig mehr Herz und Intensität gespielt. Das hat in den 34 Minuten vorher gefehlt, Braunschweig war viel aktiver. Unsere Fans haben uns wieder sehr gut unterstützt. Nicht nur die Würfe von Moe Stuckey, auch die Verteidigung und die Offensivrebounds von Lamonte Ulmer waren heute ein wichtiger Faktor. Wir sind glücklich dass wir das Spiel gewonnen haben und nehmen diese zwei Punkte gerne mit.“

Raoul Korner, Headcoach Basketball Löwen Braunschweig:
"Man hat gesehen, dass heute viel auf dem Spiel stand, das Niveau war unterirdisch. Wir haben nie wirklich ins Spiel gefunden, deshalb hat es mich überrascht, dass wir so lange vorne lagen. Mit so einer Leistung müsste man eigentlich gerade in Würzburg mit dieser Atmosphäre aus der Halle geschossen werden, aber wir sind lange im Spiel geblieben. Der Spielstand hat aber in keiner Weise unserer Leistung entsprochen, wir haben uns auch vom Spielverlauf täuschen lassen. Als Würzburg begonnen hat das Niveau zu steigern, haben sie in die Partie gefunden und die Big Plays gemacht. Für mich war es eine extrem enttäuschende Leistung. Wir wussten, dass das Spiel für uns mehr oder weniger „do or die“ für die Playoffs ist. Es ist bitter, dann so eine Leistung von der Mannschaft zu bekommen. Vielleicht müssen wir auch der Realität ins Auge blicken und uns darüber freuen, dass wir schon elf Siege haben.“


s.Oliver Baskets – Basketball Löwen Braunschweig 69:68 (15:17, 13:20, 20:20, 21:11)

Für die s.Oliver Baskets spielten:
Lamonte Ulmer 15 Punkte/2 Dreier (9 Rebounds / 2 Steals / 2 Blocks), Seth Tuttle 14/2 (6 Rebounds / 6 Assists), Dru Joyce 13/2 (7 Rebounds / 10 Assists), Brendan Lane 10 (9 Rebounds) Maurice Stuckey 9/1, Sebastian Betz 6, Ruben Spoden 2, Joshiko Saibou, Devin Searcy, Max Ugrai.

Top-Performer Braunschweig:
Simon 13/3, Frease 12, Grant 12/2 (5 Assists / 4 Steals), Anderson 12/1.

Key Stats:
Assists: Würzburg 22 / Braunschweig 11
Freiwurfquote: Würzburg 10 von 14 (71 Prozent) / Braunschweig 10 von 21 (48 Prozent)
Wurfquote im 4. Viertel: Würzburg 7 von 13 (54 Prozent) / Braunschweig 5 von 20 (25 Prozent)


Pressemitteilung: s.Oliver Baskets 



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