ProB

Vorletztes Endspiel in Wedel

TheBloob am 26.02.2016 um 09:26

(Von Marcus Boljahn)
Nachdem die Korbjäger des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow /
Stahnsdorf am letzten Wochenende mit 71:65 beim Tabellenschlusslicht
EN Baskets Schwelm gewonnen haben, hat sich das Team von Trainer Jan
Sauerbrey nun in die Situation gebracht, dass man aus eigener Kraft noch
in die Playoffs einziehen kann.
Die Rechnung ist dabei vergleichsweise einfach, denn die Brandenburger
benötigen nun am Sonntag einen weiteren Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten SC Rist Wedel
(Spielbeginn 17:00 Uhr), um dann selbst zum Abschluss der regulären Saison am 5.3. ein echtes
Endspiel gegen Citybasket Recklinghausen in eigener Halle zu haben. Umgekehrt hat selbst Wedel
noch rechnerische Chancen die Meisterschafts-Playoffs und damit den direkten Klassenerhalt zu
erreichen, was jedoch abhängig von den Ergebnissen der direkten Konkurrenz aus Recklinghausen
im Spiel gegen Wolfenbüttel sowie Herten gegen Itzehoe ist. Aber egal welches Team aus diesem
Quartett letztlich den achten Platz ergattern wird, alle Punkte aus der Hauptrunde werden ohnehin
mit in die Playdowns genommen, so dass man bei den Duellen untereinander nicht nur eine hohe
Spannung sondern auch einer sehr hohe Intensität erwarten darf.
RSV-Coach Jan Sauerbrey äußert sich dahingehend: „In solchen Endspielen kommt es nicht mehr
rein auf die basketballerische Qualität an. Hier zählen Tugenden wie Willen, Einsatz und
Nervenstärke mindestens genauso viel. Wir müssen hier an unsere zuletzt gezeigten Leistungen
anknüpfen, denn uns wird ein Gegner erwarten, der genau wie wir mit dem Rücken zur Wand steht
und um jeden Zentimeter kämpfen wird.“ Dabei weiß Sauerbrey natürlich, dass Wedel am letzten
Wochenende überraschend mit 68:56 bei den Artland Dragons gewonnen und damit ein deutliches
Lebenszeichen gesendet hat. Dass der traditionsreiche Verein aus der Hamburger Vorstadt als
letztjähriger Vizemeister überhaupt so weit in den Abstiegsstrudel geraten ist, erscheint ohnehin
überraschend, verdeutlicht aber auch die Stärke der 2.Basketball-Bundesliga ProB. Mit Isaac
Gordon (13,4 Punkte pro Spiel), dem nachverpflichteten Amir Carraway (13 PpS), Helge Baues
(11,5 PpS) und Janis Stielow (9,7 PpS) stehen gleich vier Spieler im Kader der Norddeutschen, die
im Schnitt zweistellig punkten. Die Stärke der Holsteiner ist jedoch die Defensive, denn als Team
kassieren sie im Schnitt pro Spiel nur 69,7 Punkte, was der viertbeste Wert der Liga ist.


Pressemitteilung: RSV Eintracht 



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