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DBB-Damen verlieren nach großem Kampf

TheBloob am 24.02.2016 um 23:49

Europameister Serbien erst im Schlussviertel besser

Die Damen-Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes hat gegen den haushohen Favoriten und amtierenden Europameister Serbien ein couragiertes Spiel gezeigt. Am Ende musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Bastian Wernthaler mit 66:78 (20:21, 20:17, 11:16, 15:24) geschlagen geben, dennoch kann das junge Team sehr viel Hoffnung aus dieser tollen Partie schöpfen. Nachdem Deutschland vor 990 begeisterten Zuschauen in der Badriahalle in Wasserburg lange Zeit in Führung lag, spielten die Serbinnen vor allem im letzten Viertel ihre Erfahrung aus. Beste Werferinnen für Deutschland waren Maggie Skuballa (15 Punkte) und Katharina Fikiel (14 Zähler).

Vor Spielbeginn wurde Anne Breitreiner aus der Nationalmannschaft verabschiedet. Das Wasserburger Urgestein spielte 164 Mal für die Damen-Nationalmannschaft und erzielte über tausend Punkte. Der Bundestrainer startete mit Lea Mersch, Margret Skuballa, Katharina Fikiel, Sonja Greinacher und Svenja Brunckhorst. Der Serbien Dabovic gelange die ersten Punkte der Partie, für Deutschland eroberte Fikiel die umjubelte erste Führung (3:2, 2. Min.). Im weiteren Verlauf der Partie war es Greinacher, die für die DBB-Damen den Anschluss an die favorisierten Europameisterinnen hielt (7:9, 4. Min.). Die eingewechselte Svenja Greunke traf ebenfalls aus der Distanz – der 10:11-Zwischenstand zeigte wie hervorragend, wie Deutschland in diesem Spitzenspiel mithalten konnte. Sunny Greinacher war es dann auch, die den zwischenzeitlichen 13:13-Ausgleich von der Freiwurflinie herstellte, von eben dieser traf auf Youngster Elisabeth Dzirma zur Führung. Fünf sehr wichtige Skuballa-Punkten brachten in der achten Spielminute das 21:17. Beim Stand von 20:21 wurde kurz unterbrochen.

Katharina Fikiel eröffnete den zweiten Spielabschnitt mit ihren Punkten, doch dann drehten die Serbinnen auf und legten acht unbeantwortete Zähler in Serie in den deutschen Korb. Bundestrainer Wernthaler sah sich zu einer Auszeit gezwungen (26:29, 15. Min.). Romy Bär konnte nach Knieproblemen am heutigen Abend mitwirken und zeigte ihre Klasse beim 28:31. Serbien traf nun jedoch hochprozentig aus der Distanz, sodass es die DBB-Damen sehr schwer hatten, den Anschluß zu halten. Doch Deutschland kämpfte verbissen und zeigte durch Greunke und Bär, dass es mit der europäischen Spitze mithalten konnte (32:34). Dem nicht zu stoppenden Duo Bär/Greunke gelang kurz vor der Halbzeit der umjubelte Führungswechsel, Skuballa und Fikiel legten nach und trotz Last-Minute-Dreier der starken Cado lag Deutschland auch vor dem Seitenwechsel in Führung: 40:38.

Doch der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte eindeutig den Europameisterinnen: mit sieben Punkten in Serie eroberten sie sich die Führung zurück, während bei den ING-DiBa-Korbjägerinnen zu diesem Zeitpunkt einfach nichts fallen wollte. Bundestrainer Wernthaler nutzte erneut eine Auszeit, um seine Schützlinge neu einzustellen. Svenja Brunckhorst unterbrach dann das Momentum Serbiens und traf von der Freiwurflinie und die starke Fikiel forcierte durch ihre fünf unbeantworteten Punkte eine Auszeit der Gäste (46:49, 27. Min.). Petrovic konnte danach zwar für die Serbinnen punkten, doch wie blank die Nerven angesichts des großartigen Spiels der deutschen Mannschaft lagen, zeigte sich in dem technischen Foul, dass sie nach dem Wurf kassierte. Bär zeigte keine Nerven und verwandelte zum 47:51, Skuballa legte nach und Greinacher traf eine Minute vor Viertelende zum 51:51-Ausgleich. Dann fing sich Deutschland noch einen Wurf der Serbinnen, sodass Deutschland mit 51:54 zurücklag.

In den letzten zehn Minuten ging es weiterhin Schlag auf Schlag, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Deutschland ließ sich nicht abschütteln, auch wenn die starke Sonja Greinacher mit vier persönlichen Fouls belastet war. Angepeitscht von dem tollen Wasserburger Publikum traf Maggie Skuballa zum 60:62, doch Serbien wusste erneut aus der Distanz zu kontern. Deutschland kämpfte tapfer, doch hatte ausgerechnet in der entscheidenden Spielphase kein Wurfglück mehr. Für Serbien machten Page und Cado den Sack zu, Deutschland konnte auf dieses grandiose Spiel gegen die Europameisterinnen mehr als stolz sein.

Dementsprechend fiel auch das Statement des Bundestrainers aus: "Ich muss meiner Mannschaft großen Respekt zollen. 40 Minuten gegen den Europameister so eine Leistung abzurufen, ist unglaublich. Darauf können wir aufbauen. Am Ende haben die Serbinnen mehr Erfahrung, die sie in die Waagschale werfen können. Das fehlt uns noch. Aber es ist auch klar, dass wir perspektivisch eine starke Mannschaft haben, die in den letzten beiden Spielen der EM-Quali weiter Erfahrung sammeln kann."

 

Für Deutschland spielten:
Ireti Amojo (Herner TC), Romy Bär (Cavigal Nice Basket 06/ FRA, 7), Levke Brodersen (TV Saarlouis Royals), Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg, 5), Elisabeth Dzirma (Eisvögel USC Freiburg, 1), Katharina Fikiel (Herner TC, 14), Sonja Greinacher (Herner TC, 11), Svenja Greunke (BC Pharmaserv Marburg, 7), Lea Mersch (Herner TC, 6), , Margret Skuballa (BG 89 Avides Hurricanes, 15), Birte Thimm (BC pharmaserv Marburg, 2), Stephanie Wagner (TSV Wasserburg).


Pressemitteilung: DBB 



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