MHP RIESEN Ludwigsburg

Ludwigsburg gewinnt, verpasst aber dennoch den Einzug ins Achtelfinale

TheBloob am 11.02.2016 um 10:02

Trotz eines überzeugenden 85:72 (45:37) Sieges gegen Tabellenführer Zenit St. Petersburg hat es für die MHP RIESEN Ludwigsburg am Mittwoch nicht gereicht für das Erreichen des Achtelfinales im Eurocup-Wettbewerb. Durch den Erfolg von Zielona Gora in Venedig musste man sich zum Abschluss der LAST32-Runde letztlich mit Gruppenplatz 3 zufrieden geben.

Die Mannschaft von Head Coach John Patrick war im Duell mit den bereits qualifizierten Russen in (fast) allen statistischen Bereichen überlegen, lag ab Ende des ersten Viertels durchgehend in Führung und ließ am Mittwochabend vor 3.489 Zuschauern in der MHPArena keinerlei Zweifel an einem Heimerfolg aufkommen. Durch die Konstellation in der Gruppe L war es mit der eigenen guten Leistung jedoch nicht getan, waren die Barockstädter doch in jedem Fall auf Schützenhilfe aus Venedig angewiesen. Die Italiener mussten sich zuhause gegen Zielona Gora allerdings mit 58:68 geschlagen geben, sodass die Eurocup-Saison für Ludwigsburg im Feld der besten 32 Mannschaften zu Ende geht. Mit einer Bilanz von zehn Siegen und sechs Niederlagen können die Barockstädter aber auf einen erfolgreichen Auftritt auf der europäischen Bühne zurückblicken.

Punkte MHP RIESEN Ludwigsburg: O’Neale (16, 9 Rebounds), Brockman (16, 7 Rebounds), Trice (11, 5 Assists), Cotton (10, 4 Assists), Boone (10, 7 Rebounds), Loesing (7, 4 Assists), Johnson (5), Munoz (4), Waleskowski (4), McCray (2), Huff (0), Armbrust (0)

Punkte Zenit St. Petersburg: Toolson (16, 4 Assists), Koshcheev (16), Desyatnikov (10), Antipov (9, 6 Rebounds), Timma (6), Karpukhin (5), Golovin (4), Komissarov (3), Motovilov (2), Solovev (1), Dowdell (0)

Schiedsrichter: Antonio Conde (Spanien), Tomas Jasevicius (Litauen), Saverio Lanzarini (Italien)

Zuschauer: 3.489

Die Stimmen zum Spiel:

John Patrick (Head Coach MHP RIESEN Ludwigsburg): „Wir wollten das Spiel heute natürlich unbedingt gewinnen und haben darauf gehofft, dass Venedig sein Spiel auch gewinnt. Letzteres ist am Ende nicht passiert aber ich bin dennoch sehr stolz auf unsere Mannschaftsleistung im Eurocup. Wir wussten vor der Saison nicht wie wir uns gegen europäische Topteams wie St. Petersburg schlagen würden, können jetzt am Ende aber auf eine Bilanz von 10 Siegen und 6 Niederlagen zurückblicken. Damit können wir sehr zufrieden sein.“

Andrey Tsypachev (Assistant Coach Zenit St. Petersburg): „Gratulation an Ludwigsburg zu diesem verdienten Sieg. Unser Hauptziel heute war, den Spielern Spielzeit geben, die im bisherigen Saisonverlauf noch nicht so viel auf dem Feld standen. Außerdem wollten wir die russischen Spieler auf das anstehende Spiel im Russischen Pokal vorbereiten.“

Zum Spielverlauf:

Kerron Johnson, David McCray, Tekele Cotton, Royce O’Neale und Jon Brockman gingen zu Spielbeginn auf das Parkett für die MHP RIESEN, in der Anfangsphase war die Anspannung bei den Hausherren allerdings deutlich zu spüren. Für die ersten Punkte dauerte es knapp zwei Minuten und so ging St. Petersburg schnell mit 7:2 in Führung. Nach einer frühen ersten Auszeit von Head Coach John Patrick kamen die Ludwigsburger dann aber immer besser zurecht. Einige Ballgewinne führten zu leichten Punkten und zum Ende des ersten Abschnitts lag man mit 21:17 in Front. Im zweiten Viertel sorgte Jason Boone dann mit einem krachenden Dunking plus Foul für ein echtes Highlight und O’Neale komplettierte einen 8-0 Lauf um den Vorsprung weiter auszubauen. Wenig später war Boone nach Zuckerpass von Rocky Trice erneut mit einer Flugeinlage zur Stelle und die Führung war erstmals zweistellig (39:28). Bis zur Halbzeit konnten die Gäste dann zwar auch einige Male ihre Qualitäten in der Offensive unter Beweis stellen und Boone musste verletzt vom Feld, die MHP RIESEN blieben jedoch die tonangebende Mannschaft und nahmen nach einem Buzzer Beater von O’Neale folgerichtig einen 45:37 Vorsprung mit in die Kabine.

Im dritten Viertel kamen die Barockstädter selbstbewusst zurück aufs Feld und erzielten die ersten sieben Punkte, sodass Trice den Abstand per Tip-Dunk auf 15 Zähler vergrößern konnte. Ganz so einfach wollten sich die bereits für das Achtelfinale qualifizierten Russen allerdings nicht geschlagen geben und so antwortete St. Petersburg ebenfalls mit einem 7-0 Lauf. Ludwigsburg fand anschließend aber schnell wieder in die Spur und führte nach dreißig Minuten deutlich mit 67:53. Im Schussviertel zunächst dasselbe Spiel. Die Barockstädter ließen die Zügel ein wenig schleifen und die Gäste verkürzten bis auf neun Punkte Differenz, ehe es ganz schnell wieder in die andere Richtung ging und die Schützlinge von Head Coach John Patrick ihren Vorsprung wieder ausbauten. Somit war der Heimsieg gegen St. Petersburg in den Schlussminuten nicht mehr ernsthaft gefährdet und Ludwigburg siegte am Ende verdient mit 85:72.


Pressemitteilung: MHP RIESEN Ludwigsburg  



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