Crailsheim Merlins

„Das sind nicht wir, was man da heute gesehen hat“

TheBloob am 11.02.2016 um 10:01

Aschermittwoch – ein verdammt wichtiger Termin für die Crailsheim Merlins. Zwei Punkte sollten im Kellerduell gegen die BG Göttingen her. Wichtige Punkte für das Ziel Klassenerhalt. Dass das Spiel auch gegen den momentan Vorletzten der Tabelle kein einfaches Unterfangen werden würde, war allerdings auch klar. Am Ende sollte es allerdings eine klare 63:96 Niederlage werden (Foto: Steffen Förster).
 

Crailsheim, 10.02.2016. Die Merlins starteten gut ins erste Viertel und konnten zwischenzeitlich mit sieben Punkten in Führung gehen. Dann aber drehte Robert Kulawick auf und erzielte alleine zwölf Punkte in Serie für Göttingen. Stand nach dem ersten Viertel: 18:24. Stück für Stück bauten die Gäste ihren Vorsprung aus den ersten zehn Spielminuten weiter aus. Besonders von außen waren die Göttinger nicht zu stoppen. Acht aus 13 Dreiern verwandelten Kulawick und Co in der ersten Spielhälfte. Bei den Merlins wollte kein einziger fallen. Zehn Punkte Rückstand galt es nach der Pause aufzuholen (32:42) – eine durchaus machbare Aufgabe. Kurz schien es, als könnte es auch wieder nach vorne gehen, als Konrad Wysocki zu Beginn des dritten Viertels den ersten Dreier für seine Mannschaft verwandelte. Doch es sollte der einzige Dreier aus 21 Versuchen der Merlins bleiben. Die Göttinger waren dagegen nicht aufzuhalten und so wurde der Abstand immer größer. Das vorletzte Viertel ging mit 16 zu 32 deutlich an das Team von Trainer Johan Roijakkers. Auch in den letzten zehn Minuten sah es nicht besser aus – es funktionierte nichts bei den Zauberern, zu diesem Zeitpunkt war auch das sonst so frenetische Publikum der Stierkampfarena nicht mehr zum Geburtstag feiern aufgelegt. Am Ende verloren die Crailsheim Merlins verdient mit 63:96 gegen Göttingen.
Ingo Enskat fand nach der Partie klare Worte: „Das sind nicht wir, was man da heute gesehen hat. Das ist nicht das, woran wir arbeiten, das ist nicht das, was wir umsetzen wollen. Und trotzdem passiert es, dass wir in so einem wichtigen Spiel, sei es, dass wir verkrampft sind oder dass der Kopf nicht mitmacht, unser Selbstvertrauen verlieren. Ich denke, es ist eine Mischung aus alle dem. Wir haben irgendwann Göttingen ins Spiel gebracht und haben selbst nie mehr ins Spiel zurückgefunden. Wir müssen nun den Kopf klar bekommen und einfach das nächste Spiel gegen Bamberg nutzen, um endlich wieder einmal unbefangen und frei auf dem Feld zu agieren.“
Nach dieser sehr schmerzhaften Niederlage gegen den direkten Konkurrenten kann es für der Blick der Crailsheim Merlins nur in die selbe Richtung gehen wie in den vergangenen 30 Jahren: nach vorne. Noch immer stehen die Merlins auf einem Nichtabstiegsplatz und damit besser als zum entsprechenden Vorjahreszeitpunkt. Dreizehn Spiele sind in der erst zweiten Beko BBL-Saison der Zauberer noch zu absolvieren, erst danach wird abgerechnet – bevor abermals der Blick nach vorne gerichtet wird.
Bereits am kommenden Samstag steht die nächste Partie gegen die Brose Baskets Bamberg in der Arena Hohenlohe an. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.


Pressemitteilung: Crailsheim Merlins 



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