FC Bayern München

Ersatzgeschwächte Bayern unterliegen in Ulm

TheBloob am 07.02.2016 um 20:01

Der FC Bayern Basketball unterliegt bei ratiopharm Ulm 72:91 (40:47). Für die Münchner endet damit eine acht Spiele währende Siegesserie in der Bundesliga. Trainer Svetislav Pesic konnte beim Südgipfel nur auf einen ersatzgeschwächten Kader zurückgreifen: Neben Kapitän Bryce Taylor (Oberschenkel) musste der FCBB kurzfristig auch auf Nihad Djedovic (Wade) verzichten. Angesichts des Engpasses reiste sogar Maxi Kleber, wegen starker Erkältung gar nicht im Training seit der Banvit-Partie, am Spieltag nach. Nach einem ordentlichen Auftakt vor 6.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena in Neu-Ulm machte sich die personelle Notlage mit zunehmender Spielzeit bemerkbar. Als Deon Thompson nach einem erneut diskutablen Unsportlichen Foul vom Feld musste, drehte sich das Spiel wieder nach einem zwischenzeitlichen 61:60 der Bayern.

 

Die Punkteverteilung nach Vierteln: 22:24, 18:23, 23:25, 9:19.

 

Für den FC Bayern Basketball spielten: Justin Cobbs (16 Punkte), Dusko Savanovic (16/4 Dreier), Anton Gavel (11/8 Assists), Alex Renfroe (10/6), Deon Thompson (9), Maximillian Kleber (4), Paul Zipser (3/8 Rebounds/5 Ass), John Bryant (2/6 Reb), Daniel Mayr (1), Karim Jallow, Dejan Kovacevic (dnp) und Sebastian Schmitt (dnp).

 

Die Stimmen zum Spiel:

Svetislav Pesic, Cheftrainer des FCBB: „Gratulation an Ulm. Über das Spiel gäbe es viel zu sagen, aber aus bekannten Gründen geht das nicht. Wir hatten 17 Turnovers, unsere Wurfquote war unter unserem Niveau. Ulm hat extrem gut gespielt, auch in der Defensive, sie waren nach den zwei Niederlagen gegen uns offenbar neu motiviert. Wir haben das Spiel trotzdem dank unserer Defense gekippt, haben 61:60 geführt. Dann wurde dieses absichtliche Foul gegen Deon Thompson gepfiffen. Es darf uns aber nicht passieren, dass wir dann aufhören zu spielen.“

 

Anton Gavel, FCBB: „Wir haben den entscheidenden Lauf im dritten Viertel zugelassen. Dass Deon Thompson nach einer Schiedsrichter-Entscheidung ausgefallen ist, war natürlich bitter. Wir haben allerdings eine Mannschaft, die solche Ausfälle kompensieren kann, aber heute ist uns das nicht gelungen.“

 

Thorsten Leibenath, Cheftrainer ratiopharm Ulm: „Ich bin froh über die Art und Weise, wie wir das Spiel bestritten und gewonnen haben, wie wir Druck in der Verteidigung ausgeübt haben. Unsere gute Offensivleistung lässt sich an einer Zahl ablesen: 29 Assists dürften Saisonbestleistung für uns sein. Aber man sollte so fair sein und nicht vergessen, dass den Münchnern in Taylor und Djedovic zwei entscheidende Spieler gefehlt haben.“

 

1.Viertel
Alex Renfroe, Anton Gavel, Paul Zipser, Deon Thompson und Dusko Savanovic starteten für den FCBB in die Partie. Letzterer eröffnete den Score direkt mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf, und auch Anton Gavel zeigte sich in der Auftaktphase gleich zwei Mal treffsicher aus der Distanz (9:2, 3. Spielminute). Die Hausherren hatten in den ersten Minuten sichtlich Probleme mit dem schnellen Umschaltspiel der Bayern, was vor allem Alex Renfroe mit schönen Offensivaktionen zu nutzen wusste (18:9, 6.). In der Folge waren es jedoch die Ulmer, die der Partie ihren Stempel aufdrückten – erst ein Dreier vom grippegeschwächten Maxi Kleber konnte einen 12:0-Lauf der Ulmer stoppen. Mit einer knappen 24:22-Führung endete ein temporeiches Viertel für den FCBB.

 

2. Viertel
Fast drei Minuten vergingen bis Justin Cobbs die ersten Bayern-Punkte des Viertels zum 24:26-Anschluß gelangen. Während Ulm sich langsam aber sicher in Spiellaune brachte, war der Rhythmus der Münchner sichtlich gestört. Anton Gavel hielt sein Team mit schönen Assists (sechs in der ersten Halbzeit) zwar noch in Schlagdistanz, doch den Ulmer Distanzschützen, allen voran Chris Babb, gewährte die Bayern-Defensive zu viele Freiräume am Perimeter. Halbzeitstand: 40:47 aus Bayern-Sicht.

 

3. Viertel
Der Auftakt der zweiten Hälfte stimmte den mitgereisten FCBB-Anhang zunächst optimistisch als Dusko Savanovic und Alex Renfroe per Dreier verkürzen konnten (46:50, 22.), doch der Ulmer Raymar Morgan sorgte mit fünf schnellen Punkten in Folge erneut für einen deutlicheren Bayern-Rückstand (46:57, 24.). Justin Cobbs übernahm nun die Regie und leitete mit zwei erfolgreichen Dreiern einen 11:0-Lauf der Münchner ein, welchen Deon Thompson mit einem Dunking zur 61:60-Führung (27.) krönte. Die Intensität auf dem Platz nahm zu, doch die schwierige personelle Situation bei den Bayern wurde durch die umstrittene Disqualifikation von Thompson (zwei Unsportliche Fouls) nachhaltig erschwert. Der FCBB verlor den Faden und Ulm nutzte diese Verunsicherung gnadenlos aus. Am Ende des Viertels sah sich der FC Bayern mit einem Neun-Punkte-Rückstand konfrontiert (63:72).

 

4. Viertel
Die Bayern mussten nun eine Reaktion zeigen, doch das hohe Tempo der Partie forderte seinen Tribut. Ulm hingegen spielte wie im Rausch, traf weiter hochprozentig von der Dreierlinie und machte keine Anstalten den Heimsieg noch einmal aus der Hand zu geben. Nach acht Siegen in Folge musste sich der FC Bayern Basketball erstmals wieder in der Basketball-Bundesliga geschlagen geben. Endstand: 72:91.

 

Die nächsten Spiele im Audi Dome:

• Samstag., 13. Februar, 18.30 Uhr: FCBB – Löwen Braunschweig (BBL)

• Samstag, 20. Februar, 17.00 Uhr: Brose Baskets Bamberg – FCBB (Pokalhalbfinale)

• Sonntag, 21. Februar, tbd: Finale oder Spiel um Platz 3 (Pokal)

• Sonntag, 28. Februar, 15.00 Uhr: FCBB – Alba Berlin (BBL)

• Sonntag, 13. März, 17 Uhr: FCBB – Fraport Skyliners Frankfurt

• Sonntag, 03. April, 17 Uhr: FCBB – Phoenix Hagen


Pressemitteilung: FC Bayern München 



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