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Weißenhorner Durststrecke geht weiter

TheBloob am 07.02.2016 um 19:45

Die Weißenhorn Youngstars haben das gestrige Derby in der Dreifachturnhalle gegen den Tabellendritten Giants Nördlingen klar mit 63:85 (41:42) verloren.

Es ist zum Verrücktwerden: Auch im fünften Spiel des neuen Jahres gingen die Youngstars leer aus. Gegen den starken Aufsteiger aus dem Ries war das Team von Danny Jannson insbesondere in der zweiten Hälfte chancenlos und hatte sowohl in der Offensive als auch in der Defensive große Probleme. „Das war das peinlichste Spiel, das wir unter meiner Regie hier in Weißenhorn geboten haben“, schimpfte ein reichlich angefressener Head Coach Danny Jansson. Er musste von der Seitenlinie zusehen, wie seine Mannschaft nach der großen Pause einen völligen Einbruch erlebte und überhaupt keine Akzente mehr setzte. Die Fuggerstädter trugen ihre Angriffe meist überhastet vor, suchten sich schlechte Wurfpositionen und kamen schließlich in der zweiten Halbzeit auf lediglich 22 eigene Punkte. Aus dem zwei-Punkte-Bereich trafen sie im gesamten Spiel nur 23 Prozent ihrer Würfe. „Wir sind nicht als Team aufgetreten. 22 Ballverluste sagen alles aus“, so Jansson. Auch in der Verteidigung fanden die Fuggerstädter keine Mittel gegen die Giants. Vor allem bekamen sie Guard Janek Schmidkunz (31 Punkte) und Power Forward Jordan Talbert (20 Punkte) nicht in den Griff.

Mit dem ersten Viertel konnte Jansson noch zufrieden sein: Die ersten Punkte erzielte David Krämer von der Freiwurflinie, anschließend entwickelte sich ein ausgeglichenes Derby. Mitte des ersten Abschnitts setzte sich erstmals Nördlingen leicht ab (4:8). Die Weißenhorner ließen den Rückstand aber nicht lange auf sich sitzen und legten einen beeindruckenden 11:0-Lauf zum 15:8 hin. Bis zum Viertelende holten die Gäste allerdings wieder auf und lagen nach zehn Minuten mit 18:19 vorne. Der zweite Durchgang verlief nach einem ähnlichen Muster: Mal führten die Youngstars hauchdünn, mal die Giants. Erst in der Schlussphase spielten die Nördlinger immer stärker auf und setzten sich 42 Sekunden vor der Halbzeit auf sechs Punkte Differenz ab (36:42). Durch einen Dreier von Nils Mittmann und zwei getroffene Freiwürfe von Chris Anderson sorgten die Fuggerstädter zur großen Pause wieder für ausgeglichene Verhältnisse (41:42).

Der dritte Abschnitt begann positiv für die Weißenhorner: David Krämer traf einen Korbleger zur 43:42 Führung. Im Folgenden drehten aber die Gäste auf, die durch einen 10:0-Lauf auf 43:52 davon zogen. Die Youngstars schafften nur noch sporadisch erfolgreiche Abschlüsse und hatten dem Nördlinger Angriffslauf nichts entgegen zu setzen. Im Laufe des dritten Viertels bauten die Giants ihren Vorsprung Punkt für Punkt aus, nach 30 Minuten hieß es bereits 50:65. Im vierten Viertel waren weiterhin die Gäste am Drücker, von einer Weißenhorner Aufholjagd war dagegen nichts zu spüren. Teilweise schafften es die Youngstars sogar nicht, einfachste Korbleger zu versenken. Spätestens nach einem zwischenzeitlichen 14:0-Run der Nördlinger hatte niemand mehr Zweifel am Ausgang der Partie. „Dem heutigen Nachmittag kann ich keinen einzigen positiven Aspekt abgewinnen“, resümierte Jansson.

 

 


Punkteverteilung:

Weißenhorn Youngstars:
Krämer (21 P.), Mittmann (13 P.), Anderson (9 P.), Pape (6 P.), Pongo (5 P.), Alte (4 P.), Breu (2 P.), Rohwer (2 P.), Rosenbohm (1 P.), Omuvwie

Topscorer Nördlingen:
Schmidkunz (31 P.), Talbert (20 P.), Vrkas (17 P.)


Pressemitteilung: Weißenhorn Youngstars, Text: Matthias Sauter 



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