Regionalliga

Lok zeigt Offensivfeuerwerk gegen dezimierte Cottbusser

TheBloob am 01.02.2016 um 11:35

Der SSV Lok Bernau bestätigt auch im ersten Heimspiel des Jahres beim Brandenburg-Derby seine Topform. Gegen die nur dezimiert angereisten White Devils Cottbus holten die Bernauer einen in der Höhe einmaligen 152:67 (64:32) Heimsieg in der 1. Regionalliga Nord. Gleich sieben Spieler bei der Lok punkteten dabei am Sonntag zweistellig.

Mehr als 400 Zuschauer haben die Bernauer bei erstem Heimspiel des neuen Jahres unterstützt. Die Gäste aus Cottbus sind durch mehrere verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle nur mit fünf Spielern angereist. In einem entsprechend ungleichen Duell dominierten die Bernauer das Brandenburg-Derby. Die Schützlinge von Lok-Headcoach René Schilling erzielten unglaubliche 152 Punkte. Ein solches Ergebnis hatte noch keine Bernauer Mannschaft in der Regionalliga erreicht. Die Hausherren traten wie angekündigt mit allen Spielern an. Jonas Böhm gab nach seiner zweimonatigen Verletzungspause ein gutes Comeback und erzielte direkt acht Punkte. Erst nach rund drei Spielminuten kam die Lok aber im Sonntagsheimspiel gegen die Lausitzer Gäste auf Temperatur. Die Lok hatte in der Offensive leichtes Spiel und zog bereits im ersten Viertel fast uneinholbar davon (27:11, 10. Minute). Oumar Sylla und Nico Adamczak ragten in Halbzeit Eins beim SSV Lok Bernau heraus, obwohl sich hier bereits eine geschlossene Offensivleistung andeutete. Die Cottbusser konnten sich hingegen meist nur auf Liga-Topscorer Christopher Isles sowie Yuriy Vasylyev verlassen. Isles kam insgesamt auf 32 Punkten und erzielte damit knapp die Hälfte aller Devils-Punkte. Allerdings sorgte der Bernauer Tempobasketball bei den nur fünf Cottbussern bereits vor der Halbzeit für schwindende Kräfte. BBC-Trainer Steven Herfurth hatte keinen Spieler zum einwechseln zur Verfügung. Lediglich der verletzte Mannschaftskapitän Daniel Krausche gab seinem Team noch moralische Unterstützung von der Seitenlinie. Aber auch er konnte nur zuschauen, wie die Hausherren ihre Dominanz ohne Gnade ausspielten. Bis zur Halbzeit wuchs die Bernauer Führung bereits auf 32 Zähler.

Die Lok-Akteure blieben auch nach dem Seitenwechsel konzentriert. Der dünnen Personaldecke geschuldet, konnten die Cottbusser in der Defensive auch nicht wie gewohnt zupacken. Trainer René Schilling wechselte munter durch und hielt die Lok-Offensive entsprechend in voller Fahrt. Mit 99:44 vor dem Schlussviertel war die Entscheidung bereits gefallen. Ganz ohne Gegenwehr ließen die Gäste das Offensivspektakel dann aber doch nicht über sich ergehen. Der Cottbusser Karim Elsayed zeigte einem Foulpfiff Nerven und wurde daraufhin acht Minuten vor dem Ende disqualifiziert. Seine Mannschaft stand deshalb für den Rest des Spiels nur noch zu viert auf dem Feld und musste sich dem Bernauer Offensiv-Feuerwerk ergeben. Das Schlussviertel allein entschieden die Barnimer mit 53:23 für sich. Am Ende stand ein historischer Sieg 152:67. Das hatte aber für den Bernauer Trainer aber keinen besonderen Wert. „Es war ein ungleiches Duell, deshalb ist die Höhe des Sieges nicht so wichtig. Cottbus hat das Beste aus der ihrer schwierigen Situation gemacht und so gut wie möglich mitgehalten“, sagt Schilling, der bis 2012 selbst noch Trainer in Cottbus war. „Wir haben das Spiel genutzt und gut rotiert. Auch Jonas Böhm hat nach seiner Verletzung schnell ins Spiel gefunden. Das sind die positiven Punkte, die wir mitnehmen können“, so Schilling weiter.

Die Bernauer bereiten sich damit in der neuen Woche weiterhin als ungeschlagener Tabellenführer auf das nächste Brandenburg-Derby vor. Am kommenden Samstag um 18.00 Uhr gastiert der SSV Lok Bernau in Königs Wusterhausen bei den Red Dragons (Paul-Dinter-Halle, Jahnstraße).

Viertelstände: 27:11, 64:32, 99:44, 152:67

SSV Lok Bernau: Sebastian Fülle (26 Punkte), Sango Niang (20), Oumar Sylla (20), Thiemo Williams (19), Nico Adamczak (18), Pierre Bland (12), Nino Valentic (11), Jonas Böhm (8), Alexander Rosenthal (7), Felix Schekauski (6), Friedrich Lotze (5)

BBC Cottbus: Christopher Isles (32 Punkte), Yuriy Vasylyev (17), Karim Elsayed (9), Christian Lürmann (5), Luis Taya (4)


Pressemitteilung: SSV Lok Bernau 



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