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In Gotha ohne Glück

TheBloob am 31.01.2016 um 21:59

Die NINERS Chemnitz mussten am Samstagabend die nächste knappe Niederlage hinnehmen. Im Auswärtsspiel beim Tabellenvierten OeTTINGER Rockets Gotha unterlief den Sachsen ein klassischer Fehlstart, der zu einem 4:21-Rückstand nach knapp zwölf Minuten Spielzeit führte. Anschließend kämpfte sich das Team von Cheftrainer Rodrigo Pastore zwar noch einmal grandios zurück und war Mitte des dritten Spielabschnittes wieder auf 39:42 dran, doch letztlich konnte man die Aufholjagd nicht vollenden und unterlag den Rockets hauchdünn mit 72:76. Durch die fünfte Niederlage in den letzten sechs Partien rutschen die Chemnitzer Zweitligabasketballer aus den Playoffrängen, haben beim nächsten Heimspiel gegen Hanau (Samstag, 06.02., 19:00 Uhr) aber die Chance, mit einem Sieg wieder auf den begehrten achten Tabellenplatz zu klettern.

Wenngleich die NINERS beim Gastspiel in Gotha als klarer Außenseiter galten, wollte man den Rockets dennoch ein enges Match liefern. Dieser Wunsch schien sich schon im Startviertel zu zerschlagen, als Chemnitz kaum einen Wurf versenkte und sich mehrere Ballverluste leistete. Einzig Hendrik Bellscheidt, der nach überstandener Rückenverletzung sein Comeback feierte, und Dashaun Wiggins brachten den Ball im ersten Spielabschnitt dort unter, wo er eigentlich hingehört. So lag man zur ersten Viertelpause bereits 4:17 hinten und zu Beginn des zweiten Durchgangs baute Gotha den Vorsprung gar auf 21:4 aus. Erst jetzt wachten die NINERS aus ihrem kollektiven Tiefschlaf auf und fanden dank guter Aktionen des wiedererstarkten Centers Martin Seiferth sowie einiger Dreier von Nate Buss und Virgil Matthews allmählich besser ins Match. Bis zum Ende der ersten Halbzeit konnte man den Rückstand dann immerhin auf 13 Zähler verkürzen (25:38).

Zu Beginn des dritten Viertels setzte Chemnitz seine Aufholjagd fort, wobei sich vor allem die großen Innenspieler Greg Logins, Martin Seiferth und Nate Buss auszeichneten. Letztgenannter verkürzte nach 25 Spielminuten mit einem butterweichen Mitteldistanzwurf schließlich auf 39:42 und kurz darauf hatte man bei Ballbesitz zweimal die Möglichkeit, sogar den Ausgleich zu erzielen. Doch genau in dieser Phase unterliefen den NINERS zwei ihrer insgesamt 18 Ballverluste, was Gotha umgehend bestrafte und wieder ein kleines Polster aufbaute. Beim Stand von 44:52 aus Chemnitzer Sicht ging es dann in den finalen Durchgang. Hier kämpfte das Pastore-Team mit aller Macht um den erneuten Anschluss und kam sieben Minuten vor Spielende immerhin auf 51:57 heran. Allerdings zeigte Gotha nun im Stile einer echten Spitzenmannschaft Nervenstärke, konnte sich im Zweifel immer wieder auf die starken Centerspieler Joseph Lawson sowie Delvon Johnson verlassen und hielt die NINERS erfolgreich auf Distanz. Selbst als Dashaun Wiggins in der letzten Minute noch zwei wilde Dreier versenkte, änderte dies am Spielausgang nichts mehr, weil die Rockets beim üblichen „Stop-the-Clock“ sämtliche Freiwürfe sicher verwandelten. Für Chemnitz blieb letztlich nicht mehr als ein achtbares Resultat und die Gewissheit, mit einer Leistung wie in der zweiten Spielhälfte nächsten Samstag gegen Hanau durchaus gute Siegchancen zu haben.

STATISTIK: OeTTINGER Rockets Gotha vs NINERS Chemnitz 76:72 (17:4, 21:21, 14:19, 24:28), 1.842 Zuschauer

Buss (25 Punkte), Seiferth (14), Wiggins (9), Logins (8), Matthews (7), Mixich (5), Bellscheidt (2), Richter (2), Cardenas, Fluellen

TERMIN: NINERS Chemnitz vs. HEBEISEN WHITE WINGS Hanau, Samstag, 06.02.2016, 19 Uhr, R.-Hartmann-Halle


Pressemitteilung: BV Chemnitz, Matthias Pattloch 



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