TSK Würzburg

Zweiter Auswärtssieg für die X-Rays

Stefan am 21.11.2004 um 01:28

Es war ein hartes Stück Arbeit: Vor 1.615 Zuschauern in der Uni-Sporthalle in Wuppertal hat der TSK Würzburg mit 77:74 (42:42) gegen Aufsteiger UNION Baskets Schwelm den zweiten Auswärtssieg der Saison und gleichzeitig den zweiten Erfolg in Folge eingefahren Beste Scorer für die X-RAYS, die sich am nächsten Samstag (19.30 Uhr, S.Oliver-Arena) im Heimspiel gegen ICELINE Karlsruhe ein ausgeglichenes Punkte-Konto holen wollen, waren Singaras Tribe und Eddy Barlow-Mayfield mit jeweils 17 Punkten.

Trotz der Rückkehr von US-Boy Rod Nealy in den Kader musste X-RAYS-Headcoach Aaron McCarthy erneut mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft beim Aufsteiger antreten. Neben Milan Zivkovic, der noch an den Folgen seiner Knie-Operation laboriert, musste McCarthy in Wuppertal auch auf Kapitän Nils Mittmann verzichten. Der 25-Jährige meldete sich am Freitag mit einer schweren Magen-Darm-Infektion krank. Und auch für Nealy kam der Einsatz gegen Schwelm wohl noch eine Woche zu früh: Der 23-Jährige Flügelspieler kam nur zweieinhalb Minuten zum Einsatz, warf einmal auf den Korb, blockte einen Schwelmer Schuss und hatte schnell 3 Fouls auf dem Konto.

Aber auch ohne Nealy und Mittmann erwischten die X-RAYS in Wuppertal einen guten Start. Vor allem Eddy Barlow, der 12 seiner 17 Punkte im ersten Viertel erzielte, schoss die Gäste zu einem Vorsprung von 7 Punkten nach den ersten zehn Minuten (22:15). Nach einem 17:5-Lauf der Baskets im zweiten Abschnitt (32:35, 17. Minute) war es erneut Barlow, der mit seinem zweiten Dreier der Partie für den 35:35-Ausgleich sorgte. Unentschieden (42:42) ging es auch in die Halbzeitpause.

Auch zu Beginn des dritten Viertels übernahmen zunächst die X-RAYS mit einem 8:0-Start das Kommando (50:42, 24. Minute), konnten den Vorsprung aber erneut nicht halten. In der 38. Minute übernahmen die Hausherren mit einem Dreier von Kyle Bankhead die Führung (67:64), aber Igor Perovic antwortete mit seinem ersten erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf der Saison und legte eine Minute später beim Spielstand von 70:70 mit seinem zweiten Dreier zum vorentscheidenden 73:70 nach. Gregor Arbet erhöhte per Korbleger kurze Zeit später auf 75:71, in der Schlussminuten verwandelte Igor Perovic zwei Freiwürfe zum 77:71. Danach konnten sich die X-RAYS sogar vier vergebene Freiwurfchancen von Perovic und Chris Heinrich erlauben, den 77:74-Sieg ließen sie sich nicht mehr nehmen.

Aaron McCarthy: "Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns. Schwelm hätte besser spielen können, wir hätten besser spielen können. Zum Schluss haben wir die wichtigen Punkte gemacht."

Baskets-Coach Torsten Daume: "Die Mannschaft hat heute alles versucht das Spiel zu gewinnen. Am Ende machte Würzburg die wichtigen Dreier."

Mit jetzt drei Siegen und vier Niederlagen gelang den TSK-Profis - zumindest bis Sonntag - der Sprung auf Rang sieben der Tabelle. Im nächsten Heimspiel am kommenden Samstag (19.30 Uhr, s.Oliver-Arena) gegen ICELINE Karlsruhe wollen die X-RAYS ihre kleine Siegesserie fortsetzen und sich zum ersten Mal seit dem zweiten Spieltag wieder ein ausgeglichenes Punktekonto holen.

UNION Baskets Schwelm - TSK Würzburg 74:77 (15:22, 27:20, 13:15, 19:20)

Zuschauer: 1.615

Spielfilm:
4:4 (5. Minute), 10:15 (8.), 15:22 (1. Viertel), 22:27 (13.), 35:32 (17.) 42:42 (Halbzeit), 42:50 (24.), 55:54 (29.), 59:64 (35.), 67:64 (38.), 70:73 (39.), 74:77 (Endstand).

TSK Würzburg:
Eddy Barlow 17 Punkte (3/5 Dreier), Singaras Tribe 17 (2 Dreier, 5 Rebounds), Gregor Arbet 12 (2 Dreier), Igor Perovic 12 (2 Dreier, 5 Rebounds, 7 Assists), Mustapha Hoff 12 (8 Rebounds, 5 Steals, 2 Blocks), Sandis Valters 7 (1 Dreier), Chris Heinrich, Rod Nealy, Joe Tesfaldet.

UNION Baskets Schwelm:
Ryan Bond 17 Punkte (1 Dreier, 7 Rebounds), Jan Sprünken 11 (3 Dreier), Bruno Roschnafsky 10 (1 Dreier, 9 Rebounds), Vilius Gabsys 8 (2 Dreier), Benjamin Rust 8, Kyle Bankhead 7 (1 Dreier), Kristofer Speier 7 (1 Dreier), Lamont Evans 6 (5 Assists), Sebastian Rathjen, Gvidonas Markevicius, Achim Beiersmann.

PW

Presseinfo: TSK Würzburg

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