ProA

"Storch" Bernd Kruel kippt die Partie gegen Hamburg

TheBloob am 24.01.2016 um 10:13

Solche Momente machen wohl den Sport aus. Nichts geht bei den RheinStars Köln im Spiele gegen die Hamburg Towers am Samstagabend. 38:48 liegen sie gegen den Tabellenfünften der 2. Basketball-Bundesliga ProA zurück als Headcoach Arne Woltmann wohl seinen letzten Joker zieht. Jedenfalls für diesen Abend. Der bald 40 Jahre alte Bernd Kruel kommt 111 Sekunden vor Ende des dritten Viertels in die Partie des 19. Spieltags. Einer der Rekordspieler der Basketball-Bundesliga. Und als der legendäre Hagener „Storch“ 325 Sekunden später das Feld verlässt, tobt die ASV-Sporthalle mit den 950 Zuschauern, Köln hat endlich das Momentum auf seiner Seite und feiert am Ende einen 76:64 (29:32)-Erfolg und damit den zehnten Saisonsieg.

"Bernd hat den ganzen Jungen gezeigt, wie man es macht. Aggressiv, schnell, er hat alle mitgerissen. Das können wir sicher nicht jedes Mal erwarten. Aber heute war er da“, kommentiert Arne Woltmann. Der 2,09m lange Center kam und begann seine Arbeit mit einem Steal, einem Fastbreak und einem Korbleger. Vielleicht war es nicht der schnellste jemals gelaufene Fastbreak in der Geschichte der ProA, aber er weckte die Lebensgeister seiner Mannschaft, begeisterte die Halle und brachte die Towers aus dem Gleichgewicht, die bis dato das schlechte Spiel der Hausherren leidlich kontrollierten.

Bei 51:55 verließ Kruel wieder das Feld, aber der Weg für die RheinStars war bereitet für ein furisoes Finale. „Mit den letzten 12 Minuten des Spiels bin ich wirklich sehr zufrieden, mit den 28 Minuten davor überhaupt nicht. Aber dann kam der alte Mann“, sagte Headcoach Woltmann schmunzelnd. Plötzlich war Köln „ on fire“ – über einen 12:0-Lauf ging es bis zum 61:55. Die Körbe fielen, die Hamburger fanden keine Antwort mehr. Wie im Rausch beendeten die RheinStars den Abend. 32:14 ging das letzte Viertel an den Aufsteiger. Selbst das Versprechen von Headcoach Woltmann an Weltmeister Lukas Podolski, bei seinem dritte Besuch endlich den ersten Heimsieg einzufahren, wurde eingelöst.

Und der inoffizielle Titel „man of the match“ gebührte allein dem Storch.

Viertelergebnisse: 12:21, 17:11, 15:18, 32:14

Besondere Stats: Lakeem Jackson 21 Punkte, David Downs 6 Assists

RheinStars Köln: Lakeem Jackson (21), Alex Foster (12), David Downs (8), Aaron Jones (12), Lennart Steffen, Marin Petric (10), Jonni Malu (2), Leon Bacek (2), Bernd Kruel (9), Tim van der Velde, Antonio Pilipovic. Ohne Spielzeit: Leon Okpara.


Pressemitteilung: RheinStars Köln 



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