ProB

2015 - Eine Iserlohner Erfolgsgeschichte!

TheBloob am 05.01.2016 um 17:09

Das Jahr 2015 war für die Iserlohn Kangaroos durchweg von Erfolgen geprägt. Von 28 Liga- und Play-Off-Spielen mussten sich die Iserlohner lediglich in sieben Partien geschlagen geben. Zum Jahreswechsel steht das Team von Matthias Grothe, wie schon im Vorjahr, nahezu sensationell auf dem ersten Tabellenplatz.
Im Januar mussten sich die Kangaroos direkt einem Härtetest unterziehen. Gegen die Dragons aus Rhöndorf, gegen die man das Hinspiel noch verloren hatte, setzten sich die Waldstädter durch ein tolles letztes Viertel durch. Es folgten deutliche Siege beim Verfolger in Würzburg und gegen auswärts- und offensivstarke Karlsruher, die die Iserlohner Dominanz noch einmal verdeutlichten. Was sich am letzten Januarwochenende in Schwelm abspielte, können viele bis heute noch nicht glauben: Fünf Minuten vor Spielende lagen die Kangaroos mit 16 Punkten zurück und setzten sich dank einer furiosen Aufholjagd nach Overtime durch. Thomas Reuter traf zunächst per Buzzerbeater aus der Distanz zum Ausgleich, in der Verlängerung machte es ihm Yannick Opitz nach. Ein Sieg des absoluten Willens!
Den Schwung nahmen die Sauerländer jedoch nicht mit in den Februar. Die Niederlagen in Frankfurt und Speyer sollten jedoch die einzigen bis zu den Play-Offs bleiben. Die Heimerfolge gegen hoch gehandelte Hanauer und den TV Lich besiegelten die weiße Heimweste, im letzten Hauptrundenspiel in Saarlouis sicherten sich die Iserlohner als Aufsteiger zudem die Meisterschaft in der ProB-Süd. Ein grandioser Erfolg für das junge Team um Coach Grothe, den niemand vor der Saison für möglich gehalten hatte.
Es folgte die erste Play-Off-Teilnahme in der Vereinsgeschichte. Gegner war in Runde eins das Farmteam des Bundesligisten aus Braunschweig, gegen das sich die Iserlohner in zwei Spielen durchsetzten. Im Viertelfinale wartete mit den Dresden Titans der Vierte der Nord-Staffel. Auch hier feierten die Iserlohner zwei Siege, und zogen somit souverän ins Halbfinale ein. Dort trafen die Kangaroos auf den Zweitplatzierten der Nordstaffel. Gegen Rist Wedel gab es im ersten Spiel - vor mit 1.400 Fans ausverkauftem Haus - die erste Saisonniederlage vor heimischer Kulisse nach mehr als 1,5 Jahren. Auch im Rückspiel musste man sich leider geschlagen geben. Trotz der Niederlage im Halbfinlae der Playoffs, überwog nach wenigen Stunden der Stolz über das Erreichte und eine hervorragende Saison der Kangaroos. Somit konnte man auch den verpassten Durchmarsch in die ProA verschmerzen.
Für die vier Iserlohner Jonas Grof, Marcel Keßen, Felix Meyer-Tonndorf und Gabriel de Oliveira ging es wenige Wochen später noch um einen weiteren Titel. Mit dem NBBL-Team (U 19) von Phoenix Hagen standen sie unter den besten vier Nachwuchsteams in Deutschland (Top 4 Turnier). Doch leider war in einem packenden Halbfinalspiel mit zwei Verlängerungen gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt der Traum vom Finale ausgeträumt. Ähnlich erging es dem Iserlohner Erik Krumme, der in der JBBL (U-16) Konkurrenz ebenfalls im Halbfinale mit dem Team von Phoenix Hagen ausschied.
Die Weichen für die neue Spielzeit wurden in der Sommerpause schnell gestellt. Die Verträge mit Trainer Matthias Grothe und Co-Trainer Dragan Torbica sowie fast allen Spielern wurden verlängert. Zudem wurde mit Center Deion Giddens bereits im Mai ein weiterer neuer Spieler unter Vertrag genommen. Nur Orlan Jackman, Matt Kavanaugh und Olaf Rostek verließen die Kangaroos im Sommer.
Zur Saison 2015/2016 starteten die Iserlohner nicht mehr in der ProB-Süd, sondern in der ProB-Nord. Für Trainer Matthias Grothe war die Umgruppierung bereits eine Art Aufstieg, denn die Qualität in der Nordstaffel sei deutlich höher, verkündete er im Vorfeld. Auch personelle Sorgen blieben nicht aus. So wurde der Vertrag mit Jeremy Robinson aufgrund eines privaten Schicksalsschlags kurzfristig wieder aufgelöst. Für ihn verpflichteten die Iserlohner den US-Amerikaner Keith Thompson, dessen Transfer sich jedoch wenig später als Fehlgriff erweisen sollte. Neuzugang Michael Brown, der zunächst viele positive Eindrücke hinterließ, brach sich während eines Vorbereitungsspiels die Hand und fiel für die nächsten 8 Wochen aus. Selbstvertrauen tankte die Mannschaft aber vor allem durch die Siege gegen die ProA-Ligisten Leverkusen und Paderborn zum Abschluss der Vorbereitung.
Diesen Schwung nahmen die Kangaroos mit in die neue Spielzeit. Zum Auftakt fuhren sie Siege in Recklinghausen und daheim gegen den ProB-Meister Oldenburg ein. Dann jedoch folgte mit den Niederlagen in Itzehoe und Wolfenbüttel eine schwächere Phase der Iserlohner. Der Vertrag mit Keith Thompson endete nach seiner Probezeit, für ihn wurde Jerry Brown verpflichtet. Die Kangaroos wiesen also nach vier Spielen eine 2:2-Bilanz auf, daher wurde das Heimspiel gegen Stahnsdorf zu einem richtungsweisenden. Doch diese Prüfung wurde, wenn auch knapp, gemeistert. Der Sieg war der Auftakt einer längeren Erfolgsserie. Auswärts bei den starken Bochumern, sowie zu Hause gegen Herten und Rostock verließen die Kangaroos als Sieger das Parkett. Gegen die favorisierten Seawolves aus Rostock schafften die Sauerländer den Sieg in einem sehr hochklassigen Spiel nach der Overtime. Im darauffolgenden Auswärtsspiel nahm man erfolgreich Revanche für die Play-Off-Halbfinal-Niederlage bei Rist Wedel und auch das Derby gegen Schwelm ging an die Iserlohner.
Doch bevor man in die wohlverdiente Winterpause gehen konnte, warteten im Dezember noch drei sehr schwierige Aufgaben auf die Kangaroos. Nach sechs Siegen in Folge unterlagen sie deutlich bei den Artland Dragons. Eine Niederlage, die Matthias Grothe später als heilsam bezeichnete, denn dadurch sei der Fokus noch einmal verschärft worden. Im Topspiel gegen Wolfenbüttel eroberten die Iserlohner nicht nur die Tabellenführung zurück, sondern sicherten sich zudem den direkten Vergleich, der im Kampf um die beste Ausgangslage für die Play-Offs wichtig werden könnte. Im letzten Spiel des Jahres waren die Iserlohner beim zweifachen Titelträger in Oldenburg gefordert, und auch hier behielten sie die Oberhand. In beiden Spielen konnte vor allem die Defense Akzente setzen, da man sowohl Wolfenbüttel, als auch Oldenburg auf jeweils 59 Punkte halten konnte.
Das Jahr 2015 kann sicherlich ohne Übertreibung als das erfolgreichste Jahr der Iserlohn Kangaroos bezeichnet werden, was nach dem bereits großartigen Jahr 2014 so nicht für möglich gehalten werden konnte. Für das kommende Jahr wollen die Iserlohner jeden einzelnen Spieler und damit das Team noch weiter entwickeln und sich mit möglichst vielen Siegen die bestmögliche Ausgangslage für die anstehenden Play-Offs erspielen.


Pressemitteilung: Iserlohn Kangaroos 



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