Union Baskets Schwelm

Fehlstart raubt Union Baskets in Frankfurt alle Chancen

Pucki am 14.11.2004 um 20:07

Vor allem aufgrund eines katastrophalen ersten Viertels hat Basketball-Bundesligist Union Baskets Schwelm am Sonntag beim Deutschen Meister OPEL SKYLINERS Frankfurt mit 95:77(38:17, 15:18, 18:22, 24:20) verloren. "In den ersten zehn Minuten sind wir von den Frankfurtern regelrecht überrollt worden", war Union Baskets-Headcoach Torsten Daume nach dem Spiel beeindruckt. Über-Rollt sogar im wörtlichen Sinne, denn Topscorer der OPEL SKYLINERS war Pascal Roller mit 23 Punkten, einen Großteil davon machte er im ersten Teil der Begegnung.

Nach dem ersten Viertel (38:17), in dem die Frankfurter fast jeden Schuss versenkten, hätten die Union Baskets sicher Grund gehabt, geschockt zu sein. Davon jedoch war keine Spur zu sehen. Mit einer beeindruckenden 18:5-Serie zu Beginn des zweiten Viertels kämpften sich die Baskets zurück ins Spiel (43:35). Gegen Ende des zweiten Viertels gelangen den Frankfurtern allerdings noch zehn Punkte in Serie (Halbzeit: 53:35).

"Das Spiel verlief für uns sozusagen wellenförmig", analysierte Headcoach Torsten Daume nach dem Spiel: "Wir hatten teilweise ein sehr gutes Defensiv-Rebounding, haben Chancen gehabt, den Anschluss wiederzufinden. Doch vollständig ist uns das dann doch nicht gelungen, dann ging es wieder bergab."

Auch im dritten Viertel liessen die Union Baskets teilweise ihr Können aufblitzen. Sechs Punkte in Serie, wenig später war es Neuzugang Lamont Evans, der mit einem Dreier plus Freiwurf die Union Baskets bis auf neun Punkte heranbrachte (64:53, 29. Minute). "Man hat heute trotz der Niederlage gesehen, dass wir im Training gut gearbeitet, uns verbessert haben", war Torsten Daume nicht unzufrieden. Auch Lamont Evans hat sich weiter ins Spiel der Baskets integriert.

Im Schlußviertel hatten die Gastgeber aus Frankfurt den besseren Start, zogen auf 75:57 davon und ließen in der Schlussphase schlicht und ergreifend nichts mehr anbrennen.

Bemerkenswert noch das gelungene Comeback von Kristofer Speier. Obwohl er erst seit kurzem wieder richtig trainiert, konnte er 15:39 Min. spielen, erzielte sieben Punkte, davon zwei Dreier. Verbesserungen waren auch im Rebounding der Baskets zu erkennen. Insgesamt waren die Union Baskets den SKYLINERS sogar mit 28:25-Rebounds überlegen (Off:16:9, Def:12:16). Erneut stehen auf Union Baskets Seite aber 20 Turnovers (Frankfurt 19) zu Buche. Ein Umstand, den Headcoach Daume auch auf die Spielweise in der BBL zurückführt: "Es wird sehr athletisch gespielt."

Gegner der Union Baskets am nächsten Samstag (20. November, 19:30 Uhr, Unihalle Wuppertal) ist der TSK Würzburg, der am Wochenende mit 70:68 gegen Gießen gewinnen konnte.

Union Baskets: Bankhead 11 Punkte/ 3 Dreier, Markevocius 2, Sprünken, Bond 18, Gabsys 13/2, Roschnafski 6, Rust 10, Speier 7/1, Evans 10/2.

Presseinfo: Union Baskets Schwelm (Björn Wechsel)

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