Gastschreiber
Telekom Baskets Bonn
Sieg beim ALBA-Bezwinger
Schippi am 01.11.2004 um 14:34
Das Team von BS|ENERGY Braunschweig hat sich nicht als Favoritenschreck beweisen können, so konnten die Telekom Baskets Bonn, dem ALBA-Bezwinger zwei Punkte durch einen sicheren 64:85 (33:42)-Auswärtssieg stehlen. Dabei starteten die Niedersachsen gut in die Partie und stellten die Bonner Baskets mit ihrer starken Defense vor schwierige Aufgaben, der Druck auf Bonns Schlüsselspieler Branko Milisavljevic, im Aufbau und Aleksandar Nadjfeji, in der Zone, war gleich von Beginn an enorm hoch. Immer wieder kam es zu ungenauen Pässen der Bonner und leichtfertigen Ballverlusten und wären die gewonnen Bälle in der Offensive besser in Punkte umgewandelt worden, so hätten die Braunschweiger ohne Probleme eine zweistellige Führung aufbauen können. Doch Baskets-Coach Predrag Krunic zog frühzeitig die Notbremse, nahm eine Auszeit, stellte sein Team neu ein und schickte mit Kristaps Janicenoks (18 Punkte) den späteren Topscorer des Abends auf das Feld. Seine Punkte, gerade von jenseits der Dreierlinie brachten Sicherheit ins Bonner Spiel. Die Baskets kämpften sich bis zur Schlussminute des ersten Viertels an die Braunschweiger heran und Altron Jackson bescherte den Baskets die Führung, die bis zum Spielende nicht mehr abgegeben werden sollte.
Das zweite Viertel knüpfte nahtlos an das erste an. Dass mit Balazs Simon und Kristaps Janicenoks nun die beiden Back-Up-Guards das Spiel organisierten, brachte keinerlei Bruch ins Spiel der Baskets. Ganz im Gegenteil, mit seinem zweiten Dreier gab Janicenoks den Startschuss zu einem kleinen Zwischenspurt, der die Bonner Führung bei 10 Punkten einpendeln ließ. Das Spiel der Bonner wurde immer flüssiger, so konnte Krunic auch seinen Bankspielern ohne Bedenken eine Chance geben.
Eine Chance, die Martin Mihajlovic beim Schopfe packte, nach seiner Einwechselung im zweiten Viertel, erzielte er 9 Punkte bei einer Wurfquote von 75% und verteidigte, während seiner 13minütigen Einsatzzeit, äußerst stark. Dieses starke Auftreten der Telekom Baskets, auch von der Bank, sicherte ihnen eine Halbzeitführung von 33:42-Punkten.
Es sah also gut aus für die Bonner, doch aus dem Spiel vom Freitag gegen Oldenburg, als man einen Sieg fast in den letzten Minuten verschenkte, schien man Lehren gezogen zu haben. Anders als in der vergangenen Partie lehnten sich die Baskets nicht zurück und sahen dem Gegner bei einer Aufholjagd zu, sondern setzte alles daran die Führung so weit wie möglich auszubauen. BS|ENERGY wollte die Bonner nach der Pause über die Full-Court-Press in Verlegenheit bringen, schoss sich mit dieser Strategie allerdings selber ins Knie. Denn ihr "Maestro" Gordan Firic war auf der anderen Seite durch die Baskets-Defense auf Eis gelegt. Die Kreativität im Braunschweiger Spiel fehlte, es kam zu Turnovers und zu erfolgreichen Fastbreaks der Baskets. Hinzu kamen zwei frustrierte unsportliche Fouls der Braunschweiger, in kurzer Zeit hintereinander und die Baskets marschierten mit einer 48:63-Führung davon.
Das Schlussviertel nutzte Krunic zum Ausspielen seiner kompletten Rotation, alle bis auf den verletzten Peter Huber-Saffer erhielten mindestens zwei Minuten Einsatzzeit, alle bis auf den angeschlagenen Branko Klepac punkteten. Und obwohl nun das wohl jüngste Line-Up der Basketball-Bundesliga auf dem Parkett stand, spielten die Bonner völlig unbehelligt weiter. Keine Anzeichen von Nervosität oder mangelnden Können ließen sich erkennen. Neben Branko Mihajlovic glänzte Altron Jackson (16 Pkt., 10 Rbs.) durch sein drittes "Double-Double" in Folge. Balazs Simon kam in nur 17 Minuten auf ebenso viele Assists wie Branko Milisavljevic in 30 Minuten spielen konnte und gab fünf direkte Korbvorlagen. Gekrönt wurde der Sieg einer ausgeglichen auftretenden Bonner Mannschaft durch Buzzer-Beater von Max Brammertz, der 18jährige aus dem erweiterten Kader der Telekom Baskets markierte den Endstand von 64:85 mit der Schlusssirene.
Schippi
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Das zweite Viertel knüpfte nahtlos an das erste an. Dass mit Balazs Simon und Kristaps Janicenoks nun die beiden Back-Up-Guards das Spiel organisierten, brachte keinerlei Bruch ins Spiel der Baskets. Ganz im Gegenteil, mit seinem zweiten Dreier gab Janicenoks den Startschuss zu einem kleinen Zwischenspurt, der die Bonner Führung bei 10 Punkten einpendeln ließ. Das Spiel der Bonner wurde immer flüssiger, so konnte Krunic auch seinen Bankspielern ohne Bedenken eine Chance geben.
Eine Chance, die Martin Mihajlovic beim Schopfe packte, nach seiner Einwechselung im zweiten Viertel, erzielte er 9 Punkte bei einer Wurfquote von 75% und verteidigte, während seiner 13minütigen Einsatzzeit, äußerst stark. Dieses starke Auftreten der Telekom Baskets, auch von der Bank, sicherte ihnen eine Halbzeitführung von 33:42-Punkten.
Es sah also gut aus für die Bonner, doch aus dem Spiel vom Freitag gegen Oldenburg, als man einen Sieg fast in den letzten Minuten verschenkte, schien man Lehren gezogen zu haben. Anders als in der vergangenen Partie lehnten sich die Baskets nicht zurück und sahen dem Gegner bei einer Aufholjagd zu, sondern setzte alles daran die Führung so weit wie möglich auszubauen. BS|ENERGY wollte die Bonner nach der Pause über die Full-Court-Press in Verlegenheit bringen, schoss sich mit dieser Strategie allerdings selber ins Knie. Denn ihr "Maestro" Gordan Firic war auf der anderen Seite durch die Baskets-Defense auf Eis gelegt. Die Kreativität im Braunschweiger Spiel fehlte, es kam zu Turnovers und zu erfolgreichen Fastbreaks der Baskets. Hinzu kamen zwei frustrierte unsportliche Fouls der Braunschweiger, in kurzer Zeit hintereinander und die Baskets marschierten mit einer 48:63-Führung davon.
Das Schlussviertel nutzte Krunic zum Ausspielen seiner kompletten Rotation, alle bis auf den verletzten Peter Huber-Saffer erhielten mindestens zwei Minuten Einsatzzeit, alle bis auf den angeschlagenen Branko Klepac punkteten. Und obwohl nun das wohl jüngste Line-Up der Basketball-Bundesliga auf dem Parkett stand, spielten die Bonner völlig unbehelligt weiter. Keine Anzeichen von Nervosität oder mangelnden Können ließen sich erkennen. Neben Branko Mihajlovic glänzte Altron Jackson (16 Pkt., 10 Rbs.) durch sein drittes "Double-Double" in Folge. Balazs Simon kam in nur 17 Minuten auf ebenso viele Assists wie Branko Milisavljevic in 30 Minuten spielen konnte und gab fünf direkte Korbvorlagen. Gekrönt wurde der Sieg einer ausgeglichen auftretenden Bonner Mannschaft durch Buzzer-Beater von Max Brammertz, der 18jährige aus dem erweiterten Kader der Telekom Baskets markierte den Endstand von 64:85 mit der Schlusssirene.
Schippi
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