TBB Trier

Harris holt Sieg gegen Hagen

TheBloob am 20.04.2015 um 11:35

Die TBB Trier hat ihr Auswärtsspiel bei Phoenix Hagen mit 70:77 gewonnen. Die Trierer lagen von Beginn an zurück, bewiesen einmal mehr Kampfgeist und drehten das Spiel im letzten Viertel. Bester Trierer war Jermaine Bucknor mit 19 Punkten, die wichtigen Punkte in der entscheidenden Phase erzielte Ricky Harris.

 

Bei Hagen fehlte Topscorer David Bell, für ihn war Nachwuchstalent Niklas Geske in die Starting Five gerückt. Und der bewies gleich mal, dass auch er ein guter Schütze ist, traf den Distanzwurf zum 3:0. Dino Gregory legte nach, Keith Ramsey ließ es ordentlich krachen, 7:0. Dann traf Jermaine Anderson für die TBB von draußen. Hagen war weiter heiß und traf jeden Wurf, schnell stand es 12:3, was Henrik Rödl zur ersten Auszeit zwang. Danach zog die TBB mehr zum Korb, Mathis Mönninghoff konnte ein Foul ziehen und von der Freiwurflinie verkürzen. Marko Lukovic legte nach Assist von Mönninghoff zum 14:7 ein. Jermaine Anderson fand den freien Jermaine Bucknor, der für drei traf. Ricky Harris bewies schnelle Hände, nahm Todd Brown im Fastbreak den Ball ab. Jermaine Bucknor traf einen schnellen Sprungwurf aus der Mitteldistanz, aber Fabian Bleck erhöhte wieder auf 18:13. Bucknor hatte ein ganz weiches Handgelenk, versenkte auch seinen nächsten Wurf von draußen, Zamal Nixon traf zwei Freiwürfe zum 20:16-Stand nach dem ersten Viertel.

 

Dennis Kramer eröffnete Abschnitt zwei mit einem langen Zweier, Zamal Nixon konterte aber per Dreier, 23:18. Bucknor verkürzte von der Freiwurflinie, der Kapitän hatte jetzt schon 10 Punkte auf dem Konto. Fabian Bleck und Todd Brown erzielten jetzt zu einfache Punkte für die Gastgeber, dann traf Brown auch noch für drei, 30:22. Das Spiel schien der TBB langsam zu entgleiten, die in dieser Saison eigentlich sehr heimschwachen Hagener spielten mit großem Selbstbewusstsein. Todd Brown traf aus der Halbdistanz, nur Sekunden später erzielte Dino Gregory gleich die nächsten Punkten, sein Dunk im Fastbreak bedeutete das 37:28. Marko Lukovic konnte sich jetzt schön im Lowpost durchsetzen, aber Todd Brown sammelte seine nächsten drei Punkte, 40:30. Lukovic mit zwei Punkten nach Offensivrebound, Larry Gordon machte es wieder zweistellig. Die TBB ließ sich zu sehr auf den Tempobasketball der Hagener ein, die daher leichtes Spiel hatten. Zur Halbzeit stand es 44:34.

 

Larry Gordon erzielte die ersten Punkte nach der Pause. Stefan Schmidt und Marko Lukovic reduzierten den Trierer Rückstand auf acht Zähler. Mathis Mönninghoff versenkte einen artistischen Korbleger, beim 46:40 ging Phoenix Hagen in die Auszeit. Die bewirkte wenig, Trier blieb im Aufwind. Jermaine Bucknor schloss per Dunk ab, Marko Lukovic mit seinem Hook-Shot. Fabian Bleck traf zum 50:44, aber Jermaine Bucknor versenkte seinen nächsten Dreier. Die beiden Kanadier in Reihen der TBB waren es einmal mehr, die Verantwortung übernahmen. Auch Jermaine Anderson traf für drei, 52:50. Trier ließ jetzt zwei Offensivrebounds zu, was Niklas Geske schließlich bestrafte. Dino Gregory und Todd Brown erhöhten die Hagener Führung, Laurynas Samenas traf zum 59:54, Viertelpause.

 

Adin Vrabac setzte sich mit schönem Drive zum Korb durch, Dino Gregory stellte die fünf Punkte Differenz wieder her. Erneut punktete Vrabac, die Trierer Defense legte zu, die Hagener bekamen jetzt immer wieder Probleme mit der Angriffszeit. Vrabac war heiß, traf jetzt auch den Dreier, Ausgleich! Den Hagenern merkte man an, dass sie zuhause schon zu viele Spiele verloren hatten. Sechseinhalb Minuten erzielten die Gastgeber keine Punkte. Der TBB gelang es unterdessen, gleich zwei Spieler unter dem Korb freizuspielen, von denen Stefan Schmidt unbedrängt zum 61:63 einlegen konnte. Die TBB blieb cool, spielte ruhig ihre Angriffe, bis der freie Mann gefunden war. Immer wieder war das jetzt Ricky Harris, der, nachdem er sich warmgeworfen hatte, auch die nicht ganz so freien Würfe versenkte. So fand der schwere Dreier zum 64:71 sein Ziel. Die Fans beider Teams sorgten jetzt für eine großartige Basketballatmosphäre in der Enervie Arena. Todd Brown konnte eineinhalb Minuten vor Schluss noch von der Freiwurflinie verkürzen, danach gelang Hagen zu wenig, Trier ging an die Linie und erhöhte weiter. Ein Steal und die Fastbreakpunkte von Ricky Harris entschieden das Spiel endgültig, die TBB besiegte Phoenix Hagen mit 70:77.

 

Henrik Rödl: „Wir hatten zuletzt nicht viel zu lachen, da tut so ein Sieg gut. Wir haben gut gespielt, ich bin stolz auf mein Team, das hart gearbeitet hat. Es ist ein schönes Gefühl, mal für zwei Stunden abzuschalten. Mit David Bell hat Hagen heute ein wichtiger Spieler gefehlt, der vielleicht Antworten auf unsere Zonenverteidigung gehabt hätte. Es sind immer komische Spiele gegen Hagen. Diesmal haben wir beide Partien gewonnen, letztes Jahr haben wir beide Spiele verloren. Wir haben großen Respekt voreinander. Es ist unglaublich, was Hagen mit dem schmalen Budget leistet. Es ist stark, dass Hagen und Trier mit den beschränkten Möglichkeiten seit Jahren in der Liga geblieben sind. Schade für uns, dass es vorerst wahrscheinlich kein weiteres Spiel gegen Hagen geben wird.“

 

Ingo Freyer: „Wir haben das Spiel auf eine ähnliche Art verloren wie einige andere Spiele zuvor. Am Ende fehlte die Qualität, auch weil David Bell nicht dabei war. Wir wollen und müssen die jungen Spieler fördern, doch das klappt nicht immer gleich gut. Dann wird zu viel gepasst, es fehlt das Selbstvertrauen, Schüsse werden nicht genommen. Wir konnten unser Spiel heute nicht durchsetzen, hatten keine Ballgewinne und Schnellangriffe. Trier hat uns ins Setplay gezwungen, damit hatten wir Probleme. Es tut mir sehr leid, was in Trier passiert. Wir stehen eigentlich Jahr für Jahr nebeneinander in der Tabelle. Das gemeinsame Ziel hieß immer, die Klasse zu halten.“

 

Harris (13), Lukovic (10), Schmidt (4), Fritzen (n.e.), Mönninghoff (4), Samenas (4), Vrabac (7), Bucknor (19), Kramer (4), Anderson (12).

 

Pressemitteilung: TBB Trier, Text: Dennis Nathem



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