TSK Würzburg
X-RAYS starten bei den Giants
Lomax am 20.10.2004 um 13:54
Die Anspannung steigt, schon seit Tagen scharren die Spieler wie nervöse Rennpferde vor dem Start mit den Hufen. Am Freitag werden sie endlich erlöst: Nach sieben Wochen harter Vorbereitung startet der TSK Würzburg mit einem Auswärtsspiel bei den Bayer Giants Leverkusen in die neue Saison der Basketball-Bundesliga. Die Partie in der Leverkusener Wilhelm-Dopatka-Halle beginnt um 19:30 Uhr. Das erste X-RAYS-Heimspiel steht bereits zwei Tage später auf dem Programm: Am Sonntag um 17:00 Uhr ist EnBW Ludwigsburg in der s.Oliver-Arena (ehemalige Carl-Diem-Halle) zu Gast.
Ein schweres Auftaktprogramm mit vier Spielen innerhalb von zehn Tagen wartet an den ersten beiden Bundesliga-Wochenenden auf den TSK Würzburg. Drei der ersten vier Gegner haben sich in der vergangenen Spielzeit für die Play-Offs qualifiziert. Am dritten Spieltag steht bereits das fränkische Derby beim zweifachen Vizemeister GHP Bamberg, am vierten Spieltag das Heimspiel gegen Pokalsieger RheinEnergie Köln auf dem Programm (Sonntag, 31.Oktober, 17:00 Uhr, s.Oliver-Arena). Aber daran wird bei den TSK-Profis derzeit natürlich noch kein Gedanke verschwendet, die ganze Konzentration der letzten Vorbereitungswoche gilt dem Saisonstart am Freitag in Leverkusen und der Heimpremiere am Sonntag (17:00 Uhr, s.Oliver-Arena) gegen EnBW Ludwigsburg.
In den fünf Spielen gegen diese beiden Gegner kassierte der TSK Würzburg in der letzten Saison vier Niederlagen. Lediglich das Spiel im Pokal-Achtelfinale gegen die "Riesen vom Rhein" konnten die X-RAYS siegreich gestalten und legten damit die Grundlage für den späteren Einzug in die TOP4 des BBL-Pokals. Diese Negativ-Bilanz soll am Wochenende aufgebessert werden: "Unser Ziel ist es, in jedem Spiel als Einheit aufzutreten und zu kämpfen. Wenn die Jungs das umsetzen, können wir gegen jeden Gegner bestehen. Die Mannschaft hat viel mehr Potenzial als im letzten Jahr und wir haben vor allem eine deutlich tiefer besetzte Bank", gibt Headcoach Aaron McCarthy die Marschrichtung vor.
Leverkusen setzt auf Kontinuität
"Würzburg ist ein gefährlicher Gegner", hat auch Giants-Trainer Heimo Förster nach den Ergebnissen beim Domreiter-Cup festgestellt. Entgegen dem Trend in der Basketball-Bundesliga, nach der vergangenen Spielzeit mindestens die halbe Mannschaft auszutauschen, setzt Leverkusen auf Kontinuität: Mit dem Esten Kristian Kangur, der im letzten Jahr zusammen mit X-RAYS-Neuzugang Gregor Arbet bei Kalev Tallinn auf Korbjagd ging, vermeldeten die Rheinländer lediglich eine einzige Neuverpflichtung. Den Verein verlassen musste der neue X-RAYS-Spielmacher Rakim Hollis, der von Leverkusen im Verlauf der letzten Saison als Ersatz für den verletzten "Oldie" Carl Brown verpflichtet wurde.
Bei so viel Kontinuität lohnt sich ein Blick auf die Statistik: Mit den ehemaligen Würzburgern Demond Greene und Denis Wucherer hatten die Giants die beiden besten deutschen Scorer der BBL in ihren Reihen und waren mit 89,1 Punkten pro Spiel das offensivstärkste Team der vergangenen Saison. Allerdings ließ der Tabellenachte mit 89,8 Zählern pro Partie auch die meisten Gegenpunkte aller 15 Bundesliga-Mannschaften zu.
Neuanfang mit dem jüngsten Coach der Liga
Insgesamt fünf neue Spieler hat der Gegner der X-RAYS im ersten Heimspiel am kommenden Sonntag vor der Saison unter Vertrag genommen. Auf Tabellenplatz 14 der vergangenen Saison nur knapp dem Abstieg entronnen, setzen die Verantwortlichen der EnBW Ludwigsburg auf einen Neuanfang – nicht nur durch die Rückkehr in die Ludwigsburger Rundsporthalle, sondern auch im sportlichen Bereich. Mit Silvano Poropat (33 Jahre) soll der jüngste Coach der Bundesliga die Schwaben zum Klassenerhalt führen. Die erste Hiobsbotschaft musste der ehemalige Assistent von Bruno Soce bereits während der Vorbereitung verdauen: Forward Ebi Ere, bei dem die Ärzte eine Verdickung des Herzmuskels feststellten, musste durch den erfahrenen Litauer Andrius Giedraitis ersetzt werden, der ebenso wie X-RAYS-Aufbauspieler Rytis Vaisvila (1996 in Atlanta) mit der litauischen Nationalmannschaft eine Bronzemedaille bei Olympischen Spielen (2000 in Sidney) errang.
Wenige Tage vor Saisonstart hat das EnBW-Management den zuvor noch etwas dünn besetzten Kader durch Flügelspieler Vidal Massiah verstärkt. Spät stieß auch der bosnische National-Center Ermin Jazvin zu den Schwaben. Die beiden US-Positionen wurden mit Playmaker Jerry Green (in der Bundesliga vor zwei Jahren bereits beim Mitteldeutschen BC aktiv) und Forward LaMayn Wilson, der bei den Ludwigsburgern für die spektakulären Aktionen zuständig ist, besetzt. Der kroatische Center Marko Samanic, die Flügel Andy Kwiatkowski und Ernest Novak sowie Aufbauspieler Ervin Dragsic blieben aus dem Kader der vergangenen Saison.
Tickets für das erste X-RAYS-Heimspiel gegen EnBW Ludwigsburg gibt es wie immer im Computer-Fachgeschäft "PC's" in der Eichhornstraße und im WOB-Shop in der Sterngasse 3 in Würzburg.
Presseinfo: TSK Würzburg (Patrick Wötzel)
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Ein schweres Auftaktprogramm mit vier Spielen innerhalb von zehn Tagen wartet an den ersten beiden Bundesliga-Wochenenden auf den TSK Würzburg. Drei der ersten vier Gegner haben sich in der vergangenen Spielzeit für die Play-Offs qualifiziert. Am dritten Spieltag steht bereits das fränkische Derby beim zweifachen Vizemeister GHP Bamberg, am vierten Spieltag das Heimspiel gegen Pokalsieger RheinEnergie Köln auf dem Programm (Sonntag, 31.Oktober, 17:00 Uhr, s.Oliver-Arena). Aber daran wird bei den TSK-Profis derzeit natürlich noch kein Gedanke verschwendet, die ganze Konzentration der letzten Vorbereitungswoche gilt dem Saisonstart am Freitag in Leverkusen und der Heimpremiere am Sonntag (17:00 Uhr, s.Oliver-Arena) gegen EnBW Ludwigsburg.
In den fünf Spielen gegen diese beiden Gegner kassierte der TSK Würzburg in der letzten Saison vier Niederlagen. Lediglich das Spiel im Pokal-Achtelfinale gegen die "Riesen vom Rhein" konnten die X-RAYS siegreich gestalten und legten damit die Grundlage für den späteren Einzug in die TOP4 des BBL-Pokals. Diese Negativ-Bilanz soll am Wochenende aufgebessert werden: "Unser Ziel ist es, in jedem Spiel als Einheit aufzutreten und zu kämpfen. Wenn die Jungs das umsetzen, können wir gegen jeden Gegner bestehen. Die Mannschaft hat viel mehr Potenzial als im letzten Jahr und wir haben vor allem eine deutlich tiefer besetzte Bank", gibt Headcoach Aaron McCarthy die Marschrichtung vor.
Leverkusen setzt auf Kontinuität
"Würzburg ist ein gefährlicher Gegner", hat auch Giants-Trainer Heimo Förster nach den Ergebnissen beim Domreiter-Cup festgestellt. Entgegen dem Trend in der Basketball-Bundesliga, nach der vergangenen Spielzeit mindestens die halbe Mannschaft auszutauschen, setzt Leverkusen auf Kontinuität: Mit dem Esten Kristian Kangur, der im letzten Jahr zusammen mit X-RAYS-Neuzugang Gregor Arbet bei Kalev Tallinn auf Korbjagd ging, vermeldeten die Rheinländer lediglich eine einzige Neuverpflichtung. Den Verein verlassen musste der neue X-RAYS-Spielmacher Rakim Hollis, der von Leverkusen im Verlauf der letzten Saison als Ersatz für den verletzten "Oldie" Carl Brown verpflichtet wurde.
Bei so viel Kontinuität lohnt sich ein Blick auf die Statistik: Mit den ehemaligen Würzburgern Demond Greene und Denis Wucherer hatten die Giants die beiden besten deutschen Scorer der BBL in ihren Reihen und waren mit 89,1 Punkten pro Spiel das offensivstärkste Team der vergangenen Saison. Allerdings ließ der Tabellenachte mit 89,8 Zählern pro Partie auch die meisten Gegenpunkte aller 15 Bundesliga-Mannschaften zu.
Neuanfang mit dem jüngsten Coach der Liga
Insgesamt fünf neue Spieler hat der Gegner der X-RAYS im ersten Heimspiel am kommenden Sonntag vor der Saison unter Vertrag genommen. Auf Tabellenplatz 14 der vergangenen Saison nur knapp dem Abstieg entronnen, setzen die Verantwortlichen der EnBW Ludwigsburg auf einen Neuanfang – nicht nur durch die Rückkehr in die Ludwigsburger Rundsporthalle, sondern auch im sportlichen Bereich. Mit Silvano Poropat (33 Jahre) soll der jüngste Coach der Bundesliga die Schwaben zum Klassenerhalt führen. Die erste Hiobsbotschaft musste der ehemalige Assistent von Bruno Soce bereits während der Vorbereitung verdauen: Forward Ebi Ere, bei dem die Ärzte eine Verdickung des Herzmuskels feststellten, musste durch den erfahrenen Litauer Andrius Giedraitis ersetzt werden, der ebenso wie X-RAYS-Aufbauspieler Rytis Vaisvila (1996 in Atlanta) mit der litauischen Nationalmannschaft eine Bronzemedaille bei Olympischen Spielen (2000 in Sidney) errang.
Wenige Tage vor Saisonstart hat das EnBW-Management den zuvor noch etwas dünn besetzten Kader durch Flügelspieler Vidal Massiah verstärkt. Spät stieß auch der bosnische National-Center Ermin Jazvin zu den Schwaben. Die beiden US-Positionen wurden mit Playmaker Jerry Green (in der Bundesliga vor zwei Jahren bereits beim Mitteldeutschen BC aktiv) und Forward LaMayn Wilson, der bei den Ludwigsburgern für die spektakulären Aktionen zuständig ist, besetzt. Der kroatische Center Marko Samanic, die Flügel Andy Kwiatkowski und Ernest Novak sowie Aufbauspieler Ervin Dragsic blieben aus dem Kader der vergangenen Saison.
Tickets für das erste X-RAYS-Heimspiel gegen EnBW Ludwigsburg gibt es wie immer im Computer-Fachgeschäft "PC's" in der Eichhornstraße und im WOB-Shop in der Sterngasse 3 in Würzburg.
Presseinfo: TSK Würzburg (Patrick Wötzel)
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