TBB Trier

Auf den letzten Metern gescheitert

TheBloob am 18.04.2015 um 12:49

Die TBB Trier hat ihr Heimspiel gegen die FRAPORT SKYLINERS mit 58:75 verloren. In einer besonders in der ersten Hälfte starken Partie hielten die Trierer lange mit, erst in den letzten Minuten wurde der Abstand größer. Bester Trierer war Jermaine Anderson mit 17 Punkten und 6 Rebounds.

 

Es war ein Traumstart für die TBB im drittenletzten Heimspiel der Saison: Nach zwei Minuten war Frankfurt bereits in der ersten Auszeit, zu diesem Zeitpunkt lag die TBB nach Punkten von Anderson und Samenas schon mit 7:2 in Führung gelegen. Quantez Robertson verkürzte von der Dreierlinie, aber Dennis Kramer setzte sich gegen Danilo Barthel durch, traf den Hook Shot zum 9:5. Die TBB spielte aggressiv, ließ es nicht zu, dass die Frankfurter ihr Spiel aufzogen. So legte man weiter vor, vergrößerte den Abstand auf 12:5. Frankfurt ließ jetzt mal den Ball schön laufen, am Ende kam Justin Cobbs frei zum Dreier und traf zum 12:8. Johannes Voigtmann verkürzte zwar auf 13:12, Jermaine Bucknor und Mathis Mönninghoff netzten aber nochmal von außen ein, 19:14 zum Viertelende.

 

Johannes Voigtmann machte einmal mehr deutlich, warum er als ganz großes Centertalent gilt, und stopfte den Ball zum 19:16 durch die Reuse. Aber die Trierer Defense war weiter stark, Marko Lukovic stealte den Ball und traf im Fastbreak. Quantez Robertson riss das Frankfurter Spiel an sich, erst mit einem Assist auf Voigtmann, dann mit fünf eigenen Punkten zum 23:23-Ausgleich. Marko Lukovic traf aus der Halbdistanz, aber Sean Armand versenkte den Dreier zur ersten Frankfurter Führung (25:26). Bei Trier funktionierte jetzt das Pick and Roll lehrbuchmäßig, Anderson hatte gegen Voigtmann den Geschwindigkeitsvorteil und legte zum 27:26 ein. Frankfurt bekam nun langsam die Oberhand, legte einen 8:0-Lauf hin, an dem erneut vor allem Johannes Voigtmann beteiligt war (27:34). Stefan Schmidt tat sich mit einigen guten Aktionen hervor, gemeinsam mit Jermaine Anderson schmolz er den Rückstand ein, zur Halbzeit wie die TBB wieder voll im Spiel, 35:36 stand es beim Gang in die Kabinen.

 

Voigtmann und Anderson, die jeweiligen Topscorer ihrer Teams, tauschten zu Beginn der zweiten Hälfte Punkte aus, Sean Armand traf schließlich zum 37:41. Es folgte eine chaotische Phase mit Ballverlusten auf beiden Seiten, bevor Quantez Robertson weiter erhöhte. Ricky Harris scorte für Trier zum 40:46, aber Mike Morrison konterte per Dunking. Stefan Schmidt zog erneut ein Foul, versenkte die beiden Freiwürfe zum 42:48. Jermaine Anderson legte auf dieselbe Weise nach. Johannes Voigtmann setzte sich einmal mehr in der Zone durch, aber Ricky Harris brachte die TBB mit einem Dreier wieder auf 47:50 ran. Obwohl Mathis Mönninghoff zwei Freiwürfe versenkte, konnte Sean Armand wenig später auf fünf Punkte erhöhen, 49:54.

 

Auch im letzten Viertel lief der erste Angriff der SKYLINERS über Johannes Voigtmann, der die Punkte zum 49:56 erzielte. Laurynas Samenas traf einen sehr langen Dreier „ins Gesicht“ von Armand, 52:56. Beide Teams blieben jetzt einige Minuten ohne erfolgreichen Abschluss, dafür gab es schöne Defensivaktionen zu sehen, unter anderem von Stefan Schmidt, der Danilo Barthel in die Schranken wies. Dann erwachte Frankfurt plötzlich, Voigtmann und Robertson erzielten innerhalb weniger Sekunden vier Punkte, Henrik Rödl war gezwungen die Auszeit zu nehmen. Jermaine Anderson traf danach zum 55:61 von draußen, aber Sean Armand war ebenso treffsicher. Damit begann der letzte und entscheidende Run der Gäste. Die drei Hauptakteure an diesem Abend, Voigtmann, Robertson und Armand, erzielten 10 Punkte in Folge; beim 55:71 war klar, wer das Parkett als Sieger verlassen würde. Laurynas Samenas traf noch einmal von außen, der sonst sehr blass gebliebene Justin Cobbs markierte den 58:75-Endstand.

 

Henrik Rödl: "Glückwunsch an Gordon Herbert und sein Team, sie sind der verdiente Sieger. Die Frankfurter Mannschaft hat eine Konstanz, die wir im Moment nicht abrufen können. Trotzdem bin ich stolz auf unseren Auftritt, wir haben mit sehr viel Energie und Disziplin angefangen und bis 7 Minuten vor Schluss das Spiel offen gehalten. Einige schwere Würfe, die Frankfurt getroffen hat, haben uns dann das Genick gebrochen. Wir haben über das gesamte Spiel Voigtmann nicht richtig unter Kontrolle bekommen. Ich fand uns engagiert, aber nicht immer glücklich. In der Endphase ist uns offensiv nicht viel eingefallen, um einfache Punkte zu bekommen. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass Frankfurt eine der am besten verteidigenden Mannschaften ist und nicht umsonst auf einem Playoff-Platz steht. Dafür wünsche ich ihnen viel Glück."

 

Gordon Herbert: "Respekt an Henrik Rödl und sein Team. Quantez Robertson hat einige wichtige Würfe getroffen, Sean Armand ebenfalls. Wir haben es gut geschafft, den Ball unter den Korb zu bringen. Johannes Voigtmann konnte da ein paar einfache Punkte erzielen. In der ersten Hälfte war Trier die besser Mannschaft, wir hatten Glück, dass das Spiel zur Halbzeit so knapp war."

 

Harris (5), Dahlem (n.e.), Lukovic (4), Schmidt (7), Fritzen (n.e.), Mönninghoff (5), Samenas (10), Vrabac (2), Bucknor (5), Kramer (2), Anderson (17)

 

Pressemitteilung: TBB Trier, Text: Dennis Nathem



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