TBB Trier

TBB unterliegt klar in Bayreuth

TheBloob am 07.04.2015 um 17:57

Die TBB Trier hat ihr Auswärtsspiel bei medi bayreuth mit 96:82 verloren. Den Oberfranken gelang der Befreiungsschlag, das Team von Mike Koch hatte konstant hohe Trefferquoten. Trier kämpfte bis zum Schluss, hatte aber nie die Chance das Spiel zu drehen. Bester Trierer war Laurynas Samenas mit 21 Punkten, 6 Rebounds und 4 Assists.

 

Personelle Überraschungen im Vorfeld: Bei Bayreuth lief Jason Brickman nicht mit auf, der Aufbauspieler, der als Ersatz für Trevon Hughes verpflichtet worden war, hatte im Auflösung des Vertrages gebeten, was wenig Begeistung bei den Spielern und Verantwortlichen von medi bayreuth auslöste.

 

David Brembley, die positive Überraschung der Saison bei medi bayreuth, erzielte die ersten Punkte der Partie von der Dreierlinie. Nach einer kurzen Findungsphase traf auch die TBB, Jermaine Anderson mit Fuß auf der Linie zum 3:2. Bowman erhöhte, der Ex-Bayreuther Stefan Schmidt traf aus der Mitteldistanz zum 5:4. Insgesamt ein wenig ansehnliches Spiel in den ersten Minuten. Beiden Teams fehlte der wichtigste Mann unter den Körben, bei Trier sprang immerhin Stefan Schmidt in die Bresche, der zum 9:6 einlegte. Jermaine Bucknor traf aus der Mitteldistanz gegen Simon Schmitz. Bayreuth konnte jetzt mit fünf Freiwürfen leicht davonziehen, David Brembley erzielte im Fastbreak das 18:10, Auszeit TBB Trier. Laurynas Samenas traf mit Foul von der Dreierlinie, das schafft mit solcher Regelmäßigkeit kaum ein Spieler in der Liga. Lukas Palyza konterte von der Dreierlinie, im Gegenzug zog Samenas erneut ein Foul und erzielte das 21:16. Palyza gehörte auch der letzte Angriff des Viertels, er versenkte einen Kunstwurf mit der Schlusssirene, 27:16.

 

Brembley und Burrell eröffneten das zweite Viertel mit guten Aktionen für Bayreuth, 31:16 jetzt die Führung. Die Oberfranken waren kochend heiß, Brandon Bowman stoppte die TBB immer wieder mit seinen schnellen Händen in der Defense. Lukas Palyza traf seinen nächsten Dreier; 39:16 bereits die Führung nach 13 gespielten Minuten. Jermaine Bucknor beendete endlich den Lauf der Bayreuther, mit einem langen Zweier markierte er das 41:18. Stefan Schmidt präsentierte sich weiter stark an alter Wirkungsstätte, zog ein Foul und versenkte beide Versuche von der Linie. Jermaine Anderson traf per Korbleger, Stefan Schmidt punktete mit seinen nächsten Freiwürfen. Adin Vrabac zeigte nochmal Einsatz, er erzielte das And One zum 54:30.

 

Halbzeit zwei: Jermaine Bucknor tippte einen Offensivrebound rein, nachdem der Dreierversuch von Laurynas Samenas sich im letzten Moment rausgedreht hatte. Je’Kel Foster aber erhöhte direkt wieder von draußen. Stefan Schmidt bekam jetzt einen schönen Durchstecker von Laurynas Samenas und legte zum 57:34 ein. Adin Vrabac spielte sich in den Vordergrund, traf erst für drei aus der Ecke, dann noch einen Zweier, 59:39 danach der Rückstand. Jetzt drehten die Hausherren wieder auf. Foster erzielte fünf Punkte in Folge, ein Dreier von Harris und ein Dunking von Vrabac konnten das weitere Davonziehen der Wagnerstädter nicht verhindern. Nach einem Korbleger von Palyza stand es 74:44, Henrik Rödl nahm die Auszeit. Danach wieder eine merkliche Steigerung der Trierer, Marko Lukovic traf per Korbleger, auch Dennis Kramer trug sich in die Liste der Scorer ein, erzielte im letzten Angriff des Viertels das 79:53.

 

Der Wille der TBB-Spieler war noch nicht gebrochen, auch wenn die Chancen auf den Sieg kaum noch vorhanden waren. Ricky Harris netzte zu Beginn des Schlussviertels von draußen ein, dann noch einmal aus der Halbdistanz, 81:58. Laurynas Samenas traf von draußen, Harris erzielte zwei Punkte mit Foul. Marko Lukovic versenkte einen Dreier, dann stand es 85:67. Foster machte die 20 Punkte für Bayreuth wieder voll. Auch Palyza, der Topscorer der Partie mit 21 Punkten, scorte noch einmal. Samenas zog erneut ein Foul beim Dreier, versenkte alle drei Freiwürfe, 89:71. Bundesliga-Legende Axel „Aggy“ Mock holte sich nun noch seinen wohlverdienten Applaus des Bayreuther Publikums ab, als er dem zu Boden gegangenen Brandon Bowman zu Hilfe eilte. Samenas und Anderson verkürzten in der letzten Minute noch etwas, schließlich endete das Kellerduell mit 96:82.

 

Für die TBB Trier gilt es spätestens nach dieser Niederlage, sich nach 25 Jahren Erstklassigkeit mit dem Gedanken an die ProA anzufreunden.

 

Henrik Rödl: "Glückwunsch an Mike zum Sieg! Es hervorragend, was seine Mannschaft heute gemacht hat und die richtige Antwort auf die Situation gefunden hat, in der Bayreuth ist. Von Anfang an haben sie mit viel Emotionen und Leidenschaft gespielt. Leider war in unserer Mannschaft in der ersten Halbzeit leidenschaftlich nicht auf diesem Niveau und hat den Kampf nicht annehmen können wie es Bayreuth gegeben hat. Ich finde, sie hat in der zweiten Halbzeit Charakter gezeigt um wieder ins Spiel zu finden. Wir gehen im Moment durch sehr schwere Zeiten und es ist schwer, sich normal vorzubereiten. Der Sieg geht ganz klar in Ordnung, Spieler wir Palyza oder Burrell, die zuletzt nicht so stark waren, hatten heute unglaubliche Wurfquoten und waren von uns nicht zu kontrollieren."

 

Michael Koch: "Danke an Henrik. Wenn wir von schweren Zeiten sprechen müssen wir Trier mit ins Boot nehmen. Ihnen geht es noch schlimmer als uns. Was sie für Probleme haben hat man heute gesehen. Die Einstellung in diesem wichtigen Spiel hat heute bei uns von Anfang an gestimmt. Wenn man gegen ein Team wie Trier spielt muss man versuchen, den Gegner so früh wie möglich aus dem Spiel zu nehmen. Das haben wir in der ersten Halbzeit sehr gut geschafft. Wir haben eine sichere Führung herausgespielt. Trier hat am Ende noch Gegenwehr gezeigt, aggressiv und mit viel Power zu Ende gespielt. Mir, uns, dem Verein und der Stadt Bayreuth fällt ein großer Stein vom Herzen. Das war viel Druck in den letzten Wochen, die Mannschaft hat nicht immer ihr wahres Gesicht gezeigt. Dann noch der Abgang von Brickman, das war für uns nicht einfach. Ich bin froh, dass wir heute gewonnen haben und die nervliche Belastung etwas von uns abfällt."

 

Harris (16), Lukovic (5), Schmidt (10), Fritzen (0), Samenas (21), Vrabac (13), Leonhardt (n.e.), Bucknor (8), Kramer (2), Anderson (7).

 

Pressemitteilung: TBB Trier, Text: Dennis Nathem



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