Artland Dragons

„Endspiel“-Serie startet gegen Berlin

TheBloob am 02.04.2015 um 19:47

Sechs Spiele stehen für die Artland Dragons noch in der Beko Basketball Bundesliga-Hauptrunde auf dem Programm, sechs „Endspiele“ wie Dragons-Headcoach Tyron McCoy es formuliert. Eine der schwersten von diesen sechs Aufgaben haben die Quakenbrücker Basketballer am kommenden Ostersonntag, 5. April, (17:00 Uhr, Artland Arena, live auf www.telekombasketball.de) vor sich. Dann empfangen die Dragons den Tabellenzweiten ALBA BERLIN, der ihnen im Hinspiel die bisher höchste Saisonniederlage zugefügt hat. „Für diese Niederlage gibt es viele Faktoren. Die wichtigsten waren die Ballverluste und das Rebound­duell“, sagt Dragons-Co-Trainer Martin Schiller.

Zu 17 Ballverlusten zwang die Mannschaft von ALBA-Headcoach Sasa Obradovic die „Drachen“ im Hinspiel. Die Rebounds dominierten die Hauptstädter 42:24. Hinzu kam eine überdurchschnittlich gute Berliner Trefferquote (54 Prozent), so dass am Ende eine deutliche 58:97-Niederlage für die Dragons stand. „Berlins größte Stärken sind, dass sie den Ball sehr gut bewegen und mit unheimlich viel Physis und Engagement in der Verteidigung spielen“, sagt Schiller. „Sie haben eine physische Mannschaft, die dennoch sehr mobil ist.“

Aus dem ausgeglichenen Berliner Kader sticht US-Center Jamel McLean statistisch als Topscorer (14,5 Punkte pro Spiel) und Toprebounder (6,7) heraus. Ebenfalls auf eine zweistellige Punkteausbeute kommen US-Forward Reggie Redding (11,0), US-Guard Alex Renfroe (10,4), sowie der kroatische Center Leon Radosevic (10,1). Renfroe ist zudem bester Vorlagengeber (4,8 Assists), zweitbester Berliner Rebounder (4,6) und weist nach Akeem Vargas (47 Prozent) die zweitbeste Dreier-Trefferquote auf (44).

Im Schnitt die längste Zeit steht Cliff Hammonds auf dem Parkett (27 Minuten). Der US-Guard hat gerade eine längere Verletzungspause überstanden und kam beim Euroleague-Spiel gegen Roter Stern Belgrad am 26. März erstmals wieder zum Einsatz. Zwei Tage später pausierte der Aufbauspieler im Liga Spiel gegen die Telekom Baskets Bonn als siebter Ausländer. „Redding und Hammonds sind das Herz der Mannschaft“, sagt Schiller. Eine weitere Stärke der Berliner sind ihre Rollenspieler Niels Giffey, Akeem Vargas und Alex King. „Sie wissen genau, was sie tun müssen und halten sich daran“, sagt Schiller. „Sie tun nichts, was sie nicht können.“

Am heutigen Donnerstagabend kann ALBA mit einem Sieg bei Panathinaikos Athen die Chance auf den Einzug ins Euroleague-Viertelfinale wahren. Es ist bereits das 53. Pflichtspiel der Berliner in dieser Saison. Das Mammut-Programm absolviert die Obradovic-Truppe souverän. „Der Schlüssel zum Spiel ist, dass wir mit dem Druck, den Berlin in der Verteidigung ausübt, klarkommen müssen“, sagt Schiller. „Außerdem müssen wir die Anzahl an Ballverlusten niedrig halten und besser rebounden. Gegen Berlin ist das alles andere als eine leichte Aufgabe.“


Pressemitteilung: Artland Dragons



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