TBB Trier

Göttingen nicht zu stoppen

TheBloob am 30.03.2015 um 11:14

Die TBB Trier hat ihr Heimspiel gegen die BG Göttingen verloren. Vor toller Kulisse unterlag man mit 68:94. “Im Moment ist einfach kein normales Arbeiten möglich”. Topscorer war Ricky Harris mit 18 Punkten.

 

Die Turbulenzen der letzten Wochen haben ihre Spuren hinterlassen: Gegen ein Göttinger Team, das nach dem erneuten Sieg gegen Bayern München gerade so richtig heiß läuft und in Playoff-Form ist, sahen die Trierer kein Land. Die Gäste aus Niedersachsen überzeugten mit klugem Offensivspiel, brachten den Ball immer wieder in die Zone, wo der TBB Vitalis Chikoko fehlte. Henrik Rödl setzte alle 12 Spieler ein, entsprechend deutlich war das Endergebnis, 68:94 setzte sich die BG Göttingen durch.

 

Gänsehaut vor der Partie in der Arena Trier: Die TBB-Fans hatten am Samstag unzählige Banner vorbereitet, auf denen sie jedem einzelnen Spieler in seiner Muttersprache dankten. Neben der Mannschaftsbank prangte der Schriftzug „#ONETEAM“.

Stefan Schmidt erzielt die ersten Punkte der Partie aus der Mitteldistanz, Laurynas Samenas wurde beim Dreier gefoult und traf zweimal von der Linie. Göttingen aber kam jetzt gut ins Spiel, ein 13:0-Lauf bedeutete die Führung Mitte des ersten Abschnitts und die Auszeit von Henrik Rödl. Danach ging es etwas besser weiter für die TBB, Stefan Schmidt kam frei zum Korb und traf zum 6:13. Marko Lukovic riss die Zuschauer mit, indem er „And One“ zum 11:21 traf. Göttingens Offense war trotz engagierter Trierer Defense kaum zu stoppen, zu konsequent spielten die Gäste ihren Vorteil unter dem Korb aus, der zwar nicht in der Größe, wohl aber in der Masse lag. Bis zum Viertelende zog die BG auf 11:28 davon.

 

Im zweiten Viertel rissen sich die Gastgeber nochmal richtig zusammen: Ricky Harris zog ein Foul beim Dreierversuch und verkürzte so auf 14:30. Nach einem Korbleger von Harper Kamp hielt Harris gleich nochmal drauf, diesmal ohne Foul, aber mit Erfolg: 17:32. Obwohl die TBB jetzt das Wurfpech des ersten Viertels hinter sich gelassen hatte, konnte den Rückstand kaum verringern. Die Gäste fanden fast immer den freien Mann, war das mal nicht der Fall, warf und traf Khalid El-Amin einfach aus der Mitteldistanz. Mathis Mönninghoff erzielte vier Punkten in Folgen, nur noch 11 Punkte Rückstand, die die 4.765 Zuschauer in der Arena hielt es nicht auf ihren Plätzen. Mönninghoff traf wenig später auch aus der Distanz zum 31:41, Göttingen aber konnte vor der Pause wieder erhöhen, 35:49.

 

Ricky Harris eröffnete die zweite Hälfte mit einem Treffer aus der Mitteldistanz, aber Alex Ruoff konterte von draußen. Auch der Korbleger von Stefan Schmidt brachte keine Trendwende, Göttingen antwortete mit vier Punkten von Godbold und Morgan. Der Dreier von Laurynas Samenas zum 42:57 saß, Ricky Harris legte mit gleich zwei Treffern von draußen zum 48:59 nach. Göttingen aber konnte wieder relativ einfach Punkte aus der Zone erzielen. Ricky Harris markierte auch die nächsten Trierer Punkte, diesmal von der Freiwurflinie (50:63). Jetzt begann eine Flaute bei der TBB, die bis ins letzte Viertel andauern sollte. Den Trierer Spielern konnte man an den Gesichtern ablesen, wie schwer es fiel nach einer sehr schwierigen Trainingswoche einem Team hinterherzulaufen, das kaum Fehler machte. Jermaine Bucknor und Laurynas Samenas punketen für Trier, bei Göttingen drehten Alex Ruoff und Harper Kamp ordentlich auf, sodass die BG auf 55:78 davonzog.

 

Dennis Kramer erzielte im Schlussabschnitt nach Offensivrebound zwei Punkte für die TBB, aber die Gäste marschierten weiter vor, Harper Kamp traf zum 57:87. Aber Trier bäumte sich noch einmal auf: Laurynas Samenas stealte zweimal Alex Ruoff, beim ersten Mal überließ er Marko Lukovic die Punkte, beim zweiten Mal schloss er selbst per Dunk ab (63:87). Dennis Kramer traf mit Foul und Bonusfreiwurf, Marko Lukovic vollendete mit einem Freiwurf den Trierer 10:0-Lauf. Henrik Rödl wechselte jetzt seine Nachwuchsspieler Marian Dahlem, Eric Leonhardt und Johann Fritzen ein, sehr zur Freude der Zuschauer. Die Partie endete mit 68:94.

 

Henrik Rödl, Headcoach der TBB Trier: „Glückwunsch an Johan Roijakkers und sein Team, ich hab großen Respekt vor der Arbeit, die in Göttingen gemacht wird. Zu uns kann ich sagen, dass im Moment einfach kein normales Arbeiten möglich ist. Es sind zu viele Meetings, zu viele Dinge passieren, da kann man so ein Spiel nicht gewinnen. Ich habe der Mannschaft gesagt, wenn wir zusammenhalten, werden auch wieder bessere Tage kommen. Vielen Dank an all die Fans, die uns mit den Aktionen einen tollen Empfang bereitet haben.“

 

Johan Roijakkers, Headcoach der BG Göttingen: „Im Gegensatz zum Hinspiel waren wir bereit für dieses Duell und gut vorbereitet. Meine Mannschaft hat die Vorgaben gut umgesetzt. Ich habe großen Respekt vor dem, was Trier heute geleistet hat, trotz der Umstände.“

 

Harris (18), Dahlem (0), Lukovic (8), Schmidt (7), Fritzen (0), Mönninghoff (7), Samenas (12), Vrabac (0), Leonhardt (0), Bucknor (8), Kramer (6), Anderson (2).

 

 

Pressemitteilung: TBB Trier, Text: Dennis Nathem



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