Giessen46ers
Knappe Niederlage für 46ers in Frankfurt
Pucki am 07.10.2004 um 07:36
Bis zum Saisonstart in rund zweieinhalb Wochen gegen ALBA Berlin bleibt noch viel zu tun. Das ist die Erkenntnis, die Stefan Koch, der Coach der Gießen46ers, aus dem Benefiz-Spiel bei den OPEL SKYLINERS aus Frankfurt gewonnen hat. Knapp mit 71:73 (40:36) zogen die Mittelhessen am Mittwochabend den Kürzeren. Kein Beinbruch, schließlich stand man auf dem Parkett der "Basketball-City"-Sporthalle im Frankfurter Nordwestzentrum keinem Geringeren als dem amtierenden Deutschen Meister gegenüber. Die erste 46ers-Niederlage in der Vorbereitung habe Koch zufolge jedoch deutlich gemacht, "dass wir bis zum ersten Pflichtspiel noch einiges zulegen müssen."
"Das war das erste Spiel in der Vorbereitung, das in punkto Intensität und Niveau mit dem vergleichbar war, was wir in der Saison erwarten können", erläuterte der Gießener Coach, "man hat gesehen, dass sich einige unserer Spieler noch an die harte körperliche Spielweise in der Bundesliga gewohnen müssen." Koch nannte es bezeichnend, dass neben dem abermaligen Topscorer Chuck Eidson (19 Punkte) mit dem frisch unter Vertrag genommenen Power Forward Gerrit Terdenge (12) und Aufbauspieler Anton Gavel (11) zwei Spieler zu den Besten im 46ers-Team gehörten, die das Bundesliga-Niveau schon kennen.
Anfangs konnten sich die Gießener zwar eine 21:12-Führung erarbeiten, mit zunehmendem Spielverlauf hatte man gegen die kompromisslose Gangart des Frankfurter Deckungsverbandes aber so seine Probleme. Zur Halbzeit hatten die Gäste zwar noch einen 40:36-Vorsprung inne, nach dem dritten Viertel waren dann aber schon die SKYLINERS mit 56:51 in Front. "Frankfurt hat es geschafft, unser Angriffsspiel aus den Strukturen zu bringen, so dass wir andere Ausstiege als die ursprünglich geplanten wählen mussten", erklärte Koch. Der 40jährige bemängelte, dass sein Team schlecht gegen das Frankfurter Schnellangriffsspiel verteidigt und in der Verteidigung nicht die selbe Genauigkeit und Härte an den Tag gelegt habe wie der Kontrahent. Koch: "Darum ist die Niederlage auch verdient."
Ein unerfreulicher Nebenaspekt des freundschaftlichen Aufeinandertreffens war zudem in dem Umstand zu finden, dass bei Florian Hartenstein die Kapselbandverletzung in der linken Hand wieder aufgebrochen ist. Der Centerspieler wird in den nächsten Tagen erneut pausieren müssen. Da sich zudem auch Nachwuchsakteur Dominic Cannon mit einer Beinverletzung herumschlägt, stehen Koch im Training vorläufig nur neun gesunde Spieler zur Verfügung.
Jubeln konnte dagegen die Hans-Thoma-Schule, zu deren Gunsten die Partie ausgetragen wurde. Über 600 Fans verfolgten das unter dem Motto "Spitzensport für Behinderte" stehende Derby in Mainhattan, so dass am Ende die hübsche Summe von 3.500€ für die Schule für Körperbehinderte und Lernhilfe in Oberursel zusammen kam.
OPEL SKYLINERS: Williams (24), Ellis (15).
Gießen46ers: Gavel (11), Wane (3), Campbell (9), Gunnarsson (3), Schaffartzik, Anrin (6), Hartenstein (2), Terdenge (12), Phoenix (6), Eidson (19).
Presseinfo: Gießen46ers
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"Das war das erste Spiel in der Vorbereitung, das in punkto Intensität und Niveau mit dem vergleichbar war, was wir in der Saison erwarten können", erläuterte der Gießener Coach, "man hat gesehen, dass sich einige unserer Spieler noch an die harte körperliche Spielweise in der Bundesliga gewohnen müssen." Koch nannte es bezeichnend, dass neben dem abermaligen Topscorer Chuck Eidson (19 Punkte) mit dem frisch unter Vertrag genommenen Power Forward Gerrit Terdenge (12) und Aufbauspieler Anton Gavel (11) zwei Spieler zu den Besten im 46ers-Team gehörten, die das Bundesliga-Niveau schon kennen.
Anfangs konnten sich die Gießener zwar eine 21:12-Führung erarbeiten, mit zunehmendem Spielverlauf hatte man gegen die kompromisslose Gangart des Frankfurter Deckungsverbandes aber so seine Probleme. Zur Halbzeit hatten die Gäste zwar noch einen 40:36-Vorsprung inne, nach dem dritten Viertel waren dann aber schon die SKYLINERS mit 56:51 in Front. "Frankfurt hat es geschafft, unser Angriffsspiel aus den Strukturen zu bringen, so dass wir andere Ausstiege als die ursprünglich geplanten wählen mussten", erklärte Koch. Der 40jährige bemängelte, dass sein Team schlecht gegen das Frankfurter Schnellangriffsspiel verteidigt und in der Verteidigung nicht die selbe Genauigkeit und Härte an den Tag gelegt habe wie der Kontrahent. Koch: "Darum ist die Niederlage auch verdient."
Ein unerfreulicher Nebenaspekt des freundschaftlichen Aufeinandertreffens war zudem in dem Umstand zu finden, dass bei Florian Hartenstein die Kapselbandverletzung in der linken Hand wieder aufgebrochen ist. Der Centerspieler wird in den nächsten Tagen erneut pausieren müssen. Da sich zudem auch Nachwuchsakteur Dominic Cannon mit einer Beinverletzung herumschlägt, stehen Koch im Training vorläufig nur neun gesunde Spieler zur Verfügung.
Jubeln konnte dagegen die Hans-Thoma-Schule, zu deren Gunsten die Partie ausgetragen wurde. Über 600 Fans verfolgten das unter dem Motto "Spitzensport für Behinderte" stehende Derby in Mainhattan, so dass am Ende die hübsche Summe von 3.500€ für die Schule für Körperbehinderte und Lernhilfe in Oberursel zusammen kam.
OPEL SKYLINERS: Williams (24), Ellis (15).
Gießen46ers: Gavel (11), Wane (3), Campbell (9), Gunnarsson (3), Schaffartzik, Anrin (6), Hartenstein (2), Terdenge (12), Phoenix (6), Eidson (19).
Presseinfo: Gießen46ers
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