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Regionalliga

Ausblick auf den 2. Spieltag der RLSO

FrankenBB am 23.09.2004 um 18:42

Gleich zwei Topbegegnungen gibt es am zweiten Spieltag in der Regionalliga Südost. Dazu ein brisantes Derby und Begegnungen, die schon jetzt von den Vereinen als richtungsweisend genannt werden. Basketballherz, was willst du mehr. Die Regionalliga Südost bietet schon zu Beginn der Spielzeit viel Spannung. In Ansbach steigt das Spiel zwischen den beiden Teams, die vor der Saison mit Abstand am häufigsten als Topfavoriten der Liga genannt wurden. Zweitligaabsteiger TSV Ansbach trifft auf den Vizemeister der vergangenen Saison, den TB Weiden. Dabei stehen die gastgebenden Mittelfranken schon unter einem gewissen Erfolgsdruck, will man sich nicht nach zwei Spieltagen am Ende der Tabelle wiederfinden. Schließlich war die 88:107-Auftaktniederlage bei KICKZ München Basket vermutlich alles andere als erwartet worden. Die Oberpfälzer dagegen gehen erwartungsgemäß als Tabellenführer in die Begegnung. TuS Jena II war am ersten Spieltag noch kein Maßstab, eher der deutsche Vizemeister GHP Bamberg, gegen den der TBW unter der Woche mit 61:82 ein durchaus respektables Ergebnis erzielte.

Aufgrund der Ergebnisse der Vorwoche steigt jedoch der absolute Knaller des Spieltages westlich von Augsburg, wo die BG Leitershofen die Mannschaft von KICKZ München Basket empfängt. Beide Teams warteten am ersten Spieltag mit vor allem durch die Höhe überraschenden Erfolgen auf und unterstrichen ihre Ambitionen für die Saison. Die bekannt heimstarken Münchner zeigten durch einen 26:2-Lauf im letzten Viertel, dass sie auch ohne die abgewanderten Jekeli und Matus zu den besten Teams der Liga zählen, was auf Topscorer Justus Hammer als Spieler ohnehin zutrifft. Die Schwaben überraschten beim TSV Freising nicht nur durch einen 25-Punkte-Sieg, sondern auch mit der Verpflichtung von Paul Howard, der die BGL nach mässiger Vorbereitung nun zu einem der absoluten Topteams macht.

Fast ein wenig in den Hintergrund rückt durch die vorher genannten Begegnungen ein in früheren Zeiten hochbrisantes Derby. In der Regnitzarena in Hirschaid kommt es zum Aufeinandertreffen der Lokalrivalen FC Baunach und TSV Breitengüßbach II. Seit Mitte der 90er Jahre, als nach jahrelanger Rivalität ein einjährige Zweckehe der BG Baunach/Breitengüßbach (damals 2. Liga) wieder geschieden wurde, kam es nicht mehr zu einem Spiel auf diesem Niveau. Auch, wenn derzeit der Baunacher Konkurrent "nur" die Güßbacher Zweite ist, für eine gesunde Rivalität ist gesorgt, denn mit Bondar, Weber, S. und J. Betz und Müller stehen fünf Ex-Baunacher in den Reihen der Gäste. Dagegen bieten die Gastgeber mit Marcel Fuchs und Felix Sauer zwei Spieler auf, die vor der Saison aus dem Nachbarort kamen. Nicht zuletzt wegen des überraschenden Auswärtserfolgs des Aufsteigers in Heuchelhof gilt der FC Baunach als leicht favorisiert. Trumpfas der Heyder-Truppe könnte erneut Rob Stafford werden, der in Heuchelhof 26 Zähler markierte. Bei Breitengüßbach dürfte viel davon abhängen, wie die junge Mannschaft die denkbar knappe 75:76-Heimniederlage gegen Landsberg verkraftet hat.

Eben diese am letzten Wochenende in letzter Sekunde siegreiche DJK Landsberg empfängt vor vermutlich großer Kulisse den TSV Dachau, der mit einem Sieg über SB Rosenheim in die Saison gestartet ist. Sollte den Westoberbayern auch im zweiten Spiel ein Sieg gelingen, dürfte die Euphorie am Lech wahrscheinlich keine Grenzen mehr kennen. Doch die Dachauer 'Spurs' werden mit einer ähnlich geschlossenen Mannschaftsleistung wie gegen Rosenheim (fünf Spieler, die zweistellig punkteten) versuchen, dem Aufsteiger die Show zu stehlen.

In den beiden übrigen Begegnungen stehen sich Verlierer des ersten Spieltages im direkten Duell gegenüber. Am Samstag Abend empfängt SB Rosenheim, der mit einer unglücklichen 83:85-Niederlage in Dachau gestartet war, den TSV Jahn Freising. Die Freisinger hätten sich den Auftakt wohl auch etwas anders vorgestellt, doch wurden sie von einer starken Leitershofener Mannschaft überrascht. Jetzt gilt es für Trainer Robert Scheinberg sein Team auf den vermeintlichen Abstiegsaspiranten einzustellen. Dabei müssen vor allem die Kreise von Aufbauspieler Moki Radosavljevic und US-Boy Jay Anderson eingeschränkt werden.

Am Sonntag geht es dann für die junge Mannschaft des TuS Jena II schon um den Überlebenskampf in der Regionalliga. Waren die Thüringer beim TB Weiden noch deutlich überfordert, könnte in Bestbesetzung mit Lucas Perlitz gegen den SC Heuchelhof durchaus ein Überraschung gelingen, denn die Würzburger schlossen im ersten Pflichtspiel nahtlos an die wenig befriedigenden Ergebnisse der Vorbereitungsspiele an und unterlagen Aufsteiger FC Baunach.

FrankenBB

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